Aufgrund der Ereignisse möchten wir Ihnen die in den Niederlanden (zunächst nur Nordholland) maßgeblichen und aktuellen Corona-Maßregeln und Infiziertenzahlen mitteilen.

Dazu liefern wir Ihnen die neuesten Zahlen des niederländischen Gesundheitsministerium in Bezug auf Covid-19-Infizierte, deren Krankenhausaufnahmen sowie die Anzahl der daran verstorbenen Personen (mit Quellenangabe).

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl), auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 7-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen noch einmal schriftlich dargestellt. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 159 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 532,9

Schagen: 153 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 329,2

Den Helder: 124 Infizierte/ 2 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 220,3

Texel:  24 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 176,8

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 7837, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 3935, und Rotterdam mit 5272 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, haben wir die 14-Tage-Inzidenz von der Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner angegeben. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, ist das momentan der Wert 898,0. Allerdings sollte man auch die Werte der Krankenhausaufnahmen (81) und der Verstorbenen (6) hinzufügen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (14.10.-20.10.2020) wurden 55.587 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,22 angegeben (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/). Es sind 1492 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 287 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 185 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In der Küstenregion Nordhollands (außer Amsterdam) wurden drei(!) infizierte Person in Bergen wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert und keine(!) Person verstarb.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 81 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 6 verstarben (bei rund 860.000 Einwohner).

Derzeit (02.10.2020) liegt der Durchschnitt der täglich auf einer Intensivstation aufgenommenen Patienten bei  46,0

Die Sterblichkeit liegt bei 8 Personen am Tag.

(https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/)

Schlussendlich kann man eine enorme Steigerung der Zahl der Infizierten feststellen. Wenn man demgegenüber die Anzahl der auf einer Intensivstation (287) bzw. der Verstorbenen (185) gegenüberstellt, so ist diese nicht in gleichem Maße hoch gestiegen. Wenn man sich nun noch die Küstenregion von Bergen bis Texel ansieht, so sind drei in ein Krankenhaus Aufgenommener und kein Verstorbener keine wirklich erschreckenden Zahlen.

Jedoch muss jeder seine eigenen Schlüsse aus diesen Zahlen ziehen …

Die Folgen der Pressekonferenz von Rutte fanden tags darauf eine enorme Beachtung in den Medien. Daher werden wir hier nicht noch einmal alles aufführen. Wichtig sind allein die beschlossenen “maatregelen”, die Sie sich hier von der Seite der niederländischen Regierung downloaden können und dann auf einem Blick haben:

https://www.rijksoverheid.nl/documenten/publicaties/2020/10/14/factsheet-gedeeltelijke-lockdown-duits

 

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl), auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 7-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen noch einmal schriftlich dargestellt. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 97 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 2 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 325,1

Schagen: 79 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 170,0

Den Helder: 67 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 119,0

Texel:  13 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 95,8

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 6198, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 3351, und Rotterdam mit 4193 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, haben wir die 14-Tage-Inzidenz von der Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner angegeben. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, ist das momentan der Wert 710,2. Allerdings sollte man auch die Werte der Krankenhausaufnahmen (79) und der Verstorbenen (9) hinzufügen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (07.10.-13.10.2020) wurden 43.903 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,27 angegeben (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/). Es sind 1144 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 192 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 150 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In der Küstenregion Nordhollands (außer Amsterdam) wurden eine(!) infizierte Person in Bergen wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert und zwei(!) Personen verstarben.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 79 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 9 verstarben (bei rund 860.000 Einwohner).

Derzeit (13.10.2020) liegt der Durchschnitt der täglich auf einer Intensivstation aufgenommenen Patienten bei  25,7

Die Sterblichkeit liegt bei 3 Personen am Tag.

(https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/)

Schlussendlich kann man eine enorme Steigerung der Zahl der Infizierten feststellen. Wenn man demgegenüber die Anzahl der auf einer Intensivstation (192) bzw. der Verstorbenen (150) gegenüberstellt, so ist diese nicht in gleichem Maße hoch gestiegen. Wenn man sich nun noch die Küstenregion von Bergen bis Texel ansieht, so sind ein in ein Krankenhaus Aufgenommener und zwei Verstorbene keine wirklich erschreckenden Zahlen.

Jedoch muss jeder seine eigenen Schlüsse aus diesen Zahlen ziehen …

Bei einer Betrachtung der Zahlen des RKI (Robert-Koch-Institut) sind Stand heute: 9615 Todesfälle gemeldet worden. Weiß jeder, dass es bis Juni/Juli 9.000 Todesfälle waren? Von Juli bis heute haben wir also 615 Todesfälle zu verzeichnen. Rechtfertigt diese Zahl die ganzen Maßnahmen? Wer noch auf Meinungssuche ist, sollte sich einmal die Zahlen zum Beitrag der Pneumonie anschauen. Die bringt uns jeden Tag 82(!) Tote und Niemanden interessiert es … Mein Vorschläg wäre, dass alle älteren Menschen und Risikogruppen einen besonderen Schutz erfahren und alles andere wieder auf Normalfahrt gestellt werden sollte … Sind die in Schweden denn alle blöd oder warum zeichnet sich plötzlich ab, wie sinnvoll dieser Weg war? Lesen Sie sich doch einmal den Bericht zu dem schwedischen Weg durch … https://www.heise.de/tp/features/Der-schwedische-Kurs-in-den-Corona-Winter-4919122.html

Einen etwas kritischerer Blick auf die Schweden kann man hier nachlesen:

https://www.tagesspiegel.de/wissen/infektionszahlen-steigen-deutlich-warum-jetzt-auch-schweden-vor-dem-corona-winter-zittert/26241726.html

Wenn man jedoch genau liest, wird deutlich, dass die Kritik stark von außen interpretiert wird. Sie stehen im Widerspruch zu den letztlich von der schwedischen Regierung getroffenen Maßnahmen . Bildet euch eine eigene Meinung!

Noch ein lesenswerter Artikel darüber:

https://www.swp.de/panorama/corona-schweden-aktuell-herbst-winter-lockdown-infektionen-pandemie-anders-tegnell-52115064.html

Lesen Sie den kompletten Artikel hier:

https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/corona-pandemie-virologe-hendrik-streeck-virus-ueberdramatisieren-35144824

Man muss sich wirklich fragen, ob unsere Politiker noch Herr Ihrer Sinne sind …

Ein hervorragender und insbesondere differenzierter Kommentar bei ntv:

https://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Nutzlos-unfair-und-gefaehrlich-article22091236.html

 

Die Kritik der Fachleute mehren sich:

https://www.n-tv.de/panorama/Kassenarztchef-Nicht-auf-Neuinfektionen-starren-article22091099.html

Die Kritiker sind doch nicht alle blöd…
 
 
Dazu noch die Zahlen von der Region, in der unsere Ferienhäuser stehen (Veiligheidsregio Noord-Holland/Noord, außer Amsterdam). Man achte auf die Krankenhausaufnahmen:
 
 
 

 

Und dann noch das hier:

Sensation: ARD berichtet ehrlich über die Corona-Zahlen

Vielleicht erreicht das ja die “Stay-Home-Jünger” ..

Wir versuchen einmal, alle hier genannten Fakten von den beiden renommierten Professoren Mansmann und Bhakdi im Interview der Deutschen Welle und aus dem Bericht der ARD darzustellen:

  • Zur Gefährlichkeit von Covid-19 befragt, sagt Professor Mansmann, dass Covid-19 unberechenbarer als das Grippevirus ist und somit auch gefährlicher. Professor Bhakdi dagegen behauptet, dass Covid-19 nicht gefährlicher ist als ein maximal mittelschweres Grippevirus. Professor Mansmann erwidert daraufhin, dass man noch diesen Winter abwarten müsse, um zu erforschen, ob Covid-19 wirklich nicht gefährlicher als ein Grippevirus ist und ob Mutationen Schlimmeres befürchten lassen. Ferner weist er darauf hin, dass er Professor Bhakdi Recht geben würde, wenn er sagt, dass es schlimmere Dinge geben würde. So gebe es z. B.die ambulant erworbene Pneumonie (Lungenentzündung), an der jährlich 600.000 Menschen in Deutschland erkranken und 40.000 Menschen sterben. Dieses Virus liege deutlich über den Gefahren, die mit Covid-19 bislang gemacht wurden. Dies sei eine Erkrankung, über die unsere Gesellschaft sagt: “Da regen wir uns nicht groß drüber auf”.
  •  Professor Bhakdi kritisiert die erhobenen Infektionszahlen als irreführend und die von der Kanzlerin missbraucht werden. Die Testung von gesunden Menschen gebe nicht die gleichen Aufschlüsse wie die Testung von kranken Menschen, weil die Zahl der Testungen jetzt so in die Höhe gefahren worden sei, dass wir jetzt nur die Zahl der “falsch” Positiven sehen würden. Damit meint er, dass die als positiv Getesteten zumeist gar nicht infektiös seien. Dies sei auf einem nicht standardisierten PCR-Test zurückzuführen und somit nicht aussagt, was die Kanzlerin mit den Zahlen der Infizierten annimmt (siehe hierzu auch einen Bericht von ntv : https://www.n-tv.de/wissen/Zu-viele-positiv-Getestete-harmlos-article22006224.html) Die Amerikaner hätten in der Woche vor dem Interview bekanntgegeben, dass maximal ein(!) Prozent der positiv Getesteten infektiös gewesen sei. Hierbei wird von Herrn Bhakdi allerdings nicht die Quelle genannt. Sein Rat ist, dass man sofort damit aufhören müsse so wild zu testen, insbesondere gesunde Menschen zu testen und daraus dann die falschen Schlüsse zu ziehen. Professor Mansmann gibt Herrn Bhakdi Recht mit der Aussage, dass die Massentesterei sinnlos und sogar gefährlich sei.  Sie blockiere die Ressourcen für Risikopatienten. Es soll getestet werden, allerdings nur gezielt. Er verwies auf Herrn Söder, der ein Verfechter von Massentests sei und sich gegen den Rat seiner wissenschaftlicher Berater entschieden und letztendlich auch den Präsidenten des Landesamtes deshalb entließ. Massentests von Risikogruppen und Nachverfolgung durch die Gesundheitsämter sei seiner Meinung nach das Wichtigste. Er verwies auch auf die nicht eingehaltenen Versprechen der Politik, die Gesundheitsämter besser auszustatten. Dazu seien seiner Meinung noch die neuen Schnelltests eine sehr gute Möglichkeit gezielt zu testen. Professor Bhakdi stimmte Herrn Mansmann zu, dass diese elende Testerei aufhören und die damit einhergehende Angst beendet werden muss. Angst, dass er Test positiv sei.  Angst, dass man in Quarantäne muss.  Angst, dass ganze Schulen geschlossen werden müssen. Für nichts! Der Test sage einfach nicht das aus was alle glauben. Es sollten nur im Krankenhaus Aufgenommene getestet werden. Der Arzt sei für die medizinische Versorgung und nicht für einen Laborzettel da. Ein Laborbefund dürfe nie zu einer medizinischen Maßnahme führen.
  • Auf die Angst von Menschen vor Spätfolgen angesprochen, antwortete Herr Bhakdi, dass diese Ängste geschürt werden. Wie könne man jetzt, nach wenigen Monaten, schon von Spätfolgen berichten. Es kann noch gar keine Feststellung von Spätfolgen geben. Die Moderatorin macht jedoch deutlich, dass es für Menschen ja Realität sei, dass das Virus schwere Verläufe hätte.  Herr Bhakdi antwortete , dass auch viele andere Viren und Bakterien ebenfalls Atemwegskrankheiten hervorrufen. Wie z. B. das “mycoplasma pneumoniae”, das Epstein-Barr-Virus und die Grippeviren. Aus diesem Grund darf man Covid-19 einfach keine erhöhte Bedeutung beimessen. Das sei nicht in Ordnung.  Professor Bhakdi gibt den Hinweis auf Deutschlands führenden Pathologen, Herrn Professor Püschel, der mehr Covid-19-Verstorbene obduziert habe als jeder andere Pathologe auf dieser Welt. Püschel habe festgestellt, dass Covid-19 in keinem Organ irgendetwas Besonderes tun würde. Professor Mansmann gibt Herrn Bhakdi Recht in seiner Aussage und fügt hinzu, dass gerade mehrere Studien zu den Spätfolgen begonnen hätten. Er gibt weiterhin an, dass es eine psychologische Studie von Ulrike Rabens-Sieberer gebe, die deutlich werden lässt, welche enormen Folgen die Corona-Maßnahmen für Kinder hätten (https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/coronavirus/UKE-Studie-Kinder-leiden-psychisch-stark-unter-Corona,uke678.html) . Des Weiteren habe man in Bayern eine Übersteblichkeit bei älteren Leuten festgestellt. Hierbei meint Herr Mansmann offensichtlich ebenfalls aufgrund psychischer Belastungen in Bezug auf die Corona-Maßnahmen. Er verwies auf die Wichtigkeit von Studien, die belegen würden, wer denn wirklich in der Bevölkerung die Krankheit gehabt habe oder Studien über den klaren Krankheitsverlauf. Dazu habe man bereits eine Menge Medikamente entdeckt, mit denen man dem Virus begegnen könne. Herr Mansmann macht aber auch deutlich, dass er sich gegen die absurde Vorstellung von Herrn Bhakdi mit der Behauptung stelle, dass das Virus eine vielleicht stärkere Erkältung sei. Man müsse sich erst weitere Studien anschauen, um es genau bestimmen zu können. Das Virus werde uns sicherlich noch zwei bis drei Jahre beschäftigen.
  • Die anschließende Frage der Moderatorin, ob man wegen der starken Einschnitte für viele Berufe für Lockerungen plädiere, antwortete Herr Bhakdi entschieden, dass es einfach unverhältnismäßig sei, die ganze Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur gegen die Wand zu fahren. Das alles wegen eines Virus, das sich nicht als besonders gefährlich herausgestellt habe. Es sei nicht das große “Killer”-Virus. Mit den jetzigen Maßnahmen zerstören wir viele Existenzen. Jedoch wendet er sich entschieden dagegen, das Virus zu bagatellisieren. Er sei kein Corona-Leugner aber er möchte gerne ein großer Corona-Realist sein.

Morgen geht es mit der Einschätzung der Maske weiter …

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl), auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 7-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen noch einmal schriftlich dargestellt. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 91 Infizierte/ 2 Krankenhaus/ 1 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 305,0

Schagen: 55 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 118,3

Den Helder: 43 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 76,4

Texel:  10 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 73,7

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 4773, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 2617, und Rotterdam mit 3125 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, haben wir die 14-Tage-Inzidenz von der Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner angegeben. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, ist das momentan der Wert 546,9.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (29.09.-06.10.2020) wurden 27.485 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,17 angegeben. Es sind 803 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 122 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 89 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In der Küstenregion Nordhollands (außer Amsterdam) wurden zwei(!) infizierte Person in Bergen und eine in Schagen wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert und eine Person verstarb.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 59 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 3 verstarben.

Derzeit (06.10.2020) liegt der Durchschnitt der täglich auf einer Intensivstation aufgenommenen Patienten bei  20,3 (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/)

Schlussendlich kann man eine enorme Steigerung der Zahl der Infizierten feststellen. Wenn man demgegenüber die Anzahl der auf einer Intensivstation (122) bzw. der Verstorbenen (89) gegenüberstellt, so ist diese nicht in gleichem Maße hoch gestiegen. Wenn man sich nun noch die Küstenregion von Bergen bis Texel ansieht, so sind 3 in ein Krankenhaus Aufgenommene und ein Verstorbener keine wirklich erschreckenden Zahlen.

Jedoch muss jeder seine eigenen Schlüsse aus diesen Zahlen ziehen.

Um einmal mit dem Gerücht aufzuräumen, dass jeder 25.000 Euro für einen Einreiseverstoß nach der CoronaEinreiseVO bezahlen muss. Wir weisen auf eine hervorragende Seite hin, die sicherlich (fast) alle Fragen hierzu beantworten kann. Schaut hierzu auch im Impressum der Seite und “über uns” nach. Das verdeutlicht unsere Meinung, dass das eine hervorragende Informationsseite ist.

https://www.bussgeldkatalog.org/corona/

Und noch eine weitere gute Seite:

https://www.haufe.de/recht/weitere-rechtsgebiete/strafrecht-oeffentl-recht/sanktionen-bei-verstoessen-gegen-das-infektionsschutzgesetz_204_512206.html

Durch einen Zeitungsartikel sind wir auf eine Statistik des RKI (Robert-Koch-Institut) gestoßen, bei der die Anzahl der positiv getesteten Reiserückkehrer aufgeführt wurde. Jeder darf nun für sich bewerten, ob er eine Risikobewertung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik für gerechtfertigt erachtet.

In der Kalenderwoche 36 ergibt sich folgendes Bild:

  • Deutschland: 2859 positiv
  • Türkei:                  403
  • Kroatien:              638
  • Kosovo:                426
  • Rumänien:            208
  • Bosnien und Herzegowina:  191
  • Spanien:                140
  • Ungarn:                  139
  • Italien:                    121
  • Niederlande:            12

In der KW 37 sind es:

  • Deutschland: 4151 positiv
  • Türkei:                  341
  • Kroatien:              203
  • Kosovo:                166
  • Rumänien:           160
  • Bosnien und Herzegowina:  104
  • Spanien:               101
  • Ungarn:                   71
  • Italien:                     87
  • Niederlande:          35

In der Kalenderwoche 38:

  • Deutschland: 5939 positiv
  • Türkei:               250
  • Kroatien:             87
  • Kosovo:               91
  • Rumänien:          99
  • Bosnien und Herzegowina:       45
  • Spanien:              57
  • Ungarn:                29
  • Italien:                  85
  • Niederlande:        48

In der Kalenderwoche 39:

  • Deutschland: 5166 positiv
  • Türkei:                  123
  • Kroatien:                33
  • Kosovo:                  38
  • Rumänien:              69
  • Bosnien und Herzegowina:       20
  • Spanien:                  32
  • Ungarn:                    18
  • Italien:                      48
  • Niederlande:            85

Das sind nun die tatsächlichen Zahlen, mit denen deutsche Reiserückkehrer aus den Niederlanden Deutschland in den Abgrund reissen. Vergesst aber nicht die abzuziehen, die in den Städten und Hotspots Amsterdam, Den Haag und Rotterdam ihren Urlaub verbracht haben … und dann rechnet es noch in Prozent zu den deutschen Infektionen!

Hier noch ein schöner Zeitungsartikel, der die Wochen 30 bis 33 aufführt: https://www.sea-help.eu/news-allgemein/rki-infektionszahlen-covid-19/

Schaut euch die Tabelle selbst einmal an und macht euch ein eigenes Bild!

Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Sept_2020/2020-09-29-de.pdf?__blob=publicationFile    auf Seite -12-

Wir empfehlen euch, unseren Newsletter zu abonnieren: www.ferienhaus-noelle.de (ganz unten)

Wir waren vom 12.09.2020 in unserem Ferienhaus in Nordholland und wurden von den Ereignissen überrascht. Bei unserer Rückreise haben wir einen entsprechenden Test am Klinikum Nord, Beethovenstraße, vornehmen lassen. Dort wirkt alles sehr eingespielt. Alle Mitarbeiter waren sehr höflich und zuvorkommend. Man musste einen Zettel für das Gesundheitsamt ausfüllen, in dem alle notwendigen Daten abgefragt wurden. Danach wurde man registriert und von dort aus zum Test gebeten. Zuvor bekam man noch einen QR-Code mit einer PIN. Die freundliche Mitarbeiterin wies darauf hin, dass ab dem nächsten Tag sehr wahrscheinlich das Ergebnis schon angezeigt werden würde. Danach ging es zum Testen. Der komplett in Schutzausrüstung  angezogene Mitarbeiter des Krankenhauses konnte einem Leid tun. Mit stoischer Gelassenheit sprach er seine Anweisungen aus, in dem der Unterton einer gefühlt  tausendmaligen Wiederholung lag. Er führte das Wattestäbchen zunächst weit in den Rachen, um es danach in eines der Nasenlöcher zu schieben. Ich wusste gar nicht, dass man ein Stäbchen so weit in meine Nase einführen kann. Dennoch kitzelte es lediglich ein wenig, worauf ich aber auch durch seine Worte schon vorbereitet war. Er wünschte überaus freundlich, einen guten Abend und sagte beim Hinausgehen: “Bleiben Sie gesund!”

Ich finde es erstaunlich, dass man bei dieser “Fließbandarbeit” so freundlich und höflich bleiben kann. Auch wenn die Worte stoisch schienen, so war jederzeit die Empathie spürbar. Selbst die Sicherheitsbediensteten waren ähnlich freundlich und zuvorkommend.  Obwohl dieser Test im Vorfeld unangenehm erschien, so haben es alle(!) Krankenhausmitarbeiter zu einem freundlichen Treffen werden lassen.

Wir möchten unser größtes Lob für alle die Menschen aussprechen, die uns in diesem Zusammenhang begegnet sind. Auch möchten wir uns nicht ins Klatschen einreihen aber dennoch sagen, dass das alles prima Menschen sind.

Ihnen allen gebührt unser Dank!

24 Stunden später war das Ergebnis negativ. Die Quarantäne ist schon wieder beendet …

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl), auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 7-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen noch einmal schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden, die nun aus dem Ruder zu laufen scheint. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 59 Infizierte/ 2 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 197,7

Schagen: 52 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 111,9

Den Helder: 24 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 42,6

Texel:  20 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 147,3

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 4116, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 2024, und Rotterdam mit 2474 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, haben wir die 7-Tage-Inzidenz von der Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner angegeben. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, ist das momentan der Wert 471,6.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (23.09.-29.09.2020) wurden 19.326 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird weiterhin mit 1,33 angegeben. Es sind 244 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 144 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 102 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In der Küstenregion Nordhollands (außer Amsterdam) wurden zwei(!) infizierte Person in Bergen und Schagen wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert und keiner(!) verstarb.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 75 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 4 verstarben.

Derzeit (28.09.2020) befinden sich in den Niederlanden 144 Infizierte auf einer Intensivstation.

Schlussendlich kann man eine enorme Steigerung der Zahl der Infizierten feststellen. Wenn man demgegenüber die Anzahl der auf einer Intensivstation (144) bzw. der Verstorbenen (102) gegenüberstellt, so ist diese nicht in gleichem Maße hoch gestiegen. Wenn man sich nun noch die Küstenregion von Bergen bis Texel ansieht, so sind 3 in ein Krankenhaus Aufgenommene und kein Verstorbener keine wirklich erschreckenden Zahlen.

Jedoch muss jeder seine eigenen Schlüsse aus diesen Zahlen ziehen.

Ministerpräsident Rutte und Gesundheitsminister De Jonge verkündeten in der heutigen Pressekonferenz, dass in den drei großen Städten des Landes Amsterdam, Rotterdam und Den Haag, die Infektionszahlen aus dem Ruder laufen. Deshalb werden in diesen Städten und den umliegenden Gemeinden folgende Verschärfungen angekündigt:

  • in Geschäften sollten Mundmasken getragen werden. Inhaber können ihre Kunden darauf hinweisen. Kunden, die dem nicht nachkommen, müssen das Geschäft verlassen.
  • Gaststätten und Restaurants dürfen ab 21 Uhr niemanden mehr einlassen und müssen um 22 Uhr schließen.
  • Sportevents dürfen nur ohne Zuschauer erfolgen – sowohl beim Amateur- als auch beim Profisport.
  • Bei Gebäuden mit durchlaufenden Besuchern (Museen, Bibliotheken, Zoos und entsprechende Geschäfte) dürfen nur nach vorheriger Reservierung und begrenzter Teilnehmerzahl aufgesucht werden. Die Teilnehmerzahl legt die Sicherheitskonferenz der jeweiligen Region fest.
  • Es wird Home-Office empfohlen. Da, wo Menschen infiziert werden, können Betriebsstätten für 14 Tage geschlossen werden.
  • Zu Hause dürfen maximal 3 Personen aus fremden Haushalten empfangen werden – unter 13-jährige zählen hierbei nicht mit.
  • Draußen darf man sich mit maximal 4 Personen treffen, die nicht zum eigenen Haushalt gehören.
  • Draußen dürfen maximal 40 Personen zusammenkommen.
  • Im Inneren dürfen maximal 30 Personen zusammenkommen.
  • Es wird eine Registrierungspflicht für “Kontaktberufe” wie Friseure, Zahnärzte und Gastwirte eingeführt.
  • Sportkantinen werden geschlossen.
  • Die Bürger sind aufgefordert, nicht unbedingt notwendige Reisen nach Amsterdam, Rotterdam und Den Haag zu vermeiden.
  • Am 20. Oktober werden die Regeln erneut einer Prüfung unterzogen.
  • Diese Maßregeln gelten ab 18 Uhr des morgigen Tages.

(Quelle: https://www.telegraaf.nl/nieuws/1025074130/rutte-en-de-jonge-kondigen-nieuwe-maatregelen-aan-op-persconferentie)

Als Bewertung dieser “maatregelen” zeigt sich wieder einmal, wie differenziert die Niederländer ihren Bürgern entgegentreten. Es wird nicht im ganzen Land, sondern in ausgesuchten Regionen, in denen die Zahlen steigen, mit Maß gegengesteuert.

Man würde sich wünschen, dass sich die deutsche Regierung der Einschätzung der niederländischen Regierung anschließt – allein aus Gründen des gegenseitigen Respekts.

Bislang verhält es sich so, dass man sich bei Rückkehr aus einem Risikogebiet in eine 14-tägige Quarantäne begeben muss. Diese Quarantäne kann man mit einem negativen Testergebnis beenden.

Ab dem 01.10.2020 hatten Bund und Länder geplant, dass man bei entsprechender Rückkehr zunächst 5 Tage in eine Quarantäne muss, die nicht mit einem negativen Ergebnis aufgehoben werden kann. Erst ein Test nach dem fünften Tag der Wiedereinreise und mit negativem Ergebnis führt zu einer Aufhebung.

Nach einem Bericht von ntv schreibt die BILD-Zeitung, dass wegen elektronischer Probleme diese Regelung ab dem 01.10.2020 nicht greift. Es soll nun ab November gelten (https://www.n-tv.de/panorama/Neue-Quarantaeneregeln-nicht-bis-zu-Ferien-article22054424.html).

Ein weiterer Artikel vom 29.09.2020 deutet an, dass die Aussteigerkarte mit 5-Tage-Quarantäne tatsächlich wohl zum 01.11.2020 kommen wird (https://www.reisereporter.de/artikel/12412-reise-in-risikogebiet-neue-quarantaene-pflicht-erst-nach-den-herbstferien). 

Auf offiziellen Seiten ist hiervon noch nichts dargestellt. Auch die Pressemeldungen geben hierüber keinerlei Informationen.

Wir berichten weiter …

Insgesamt steigen die Fallzahlen an. Der Epidemiologe Professor Streeck aus Deutschland hat mit mit seiner Forderung für Aufsehen gesorgt, nicht nur auf die Fallzahlen, sondern insbesondere auf die Krankenhausaufnahmen zu schauen.

Wenn wir uns nun die steigenden Fallzahlen betrachten, müsste uns das aufhorchen lassen. Wenn wir jedoch die Anzahl der Krankenhausaufnahmen und der Verstorbenen ansehen, wissen wir was Prof. Streeck mit seinem Vorschlag meint.

Die Gemeinden oberhalb von Amsterdam haben zwar Steigerungen der Zahl der Infizierten, jedoch wiederum lediglich eine(!) infizierte Person in Bergen und zwei in Alkmaar, die in einem Krankenhaus aufgenommen werden mussten. Dies gilt für gesamt Nordholland außer Amsterdam.

Das sollen nun die Szenarien sein, die uns in den Abgrund reissen?

Ja, wir sollten vorsichtig sein. Ja, wir sollten weiterhin Abstand halten, in die Armbeuge niesen und die Hygienevorschriften einhalten. Ja, wir sollten empathisch sein und überlegen wann wir uns wo aufhalten.

Wir sollten vielleicht keine gemeinschaftlichen Toiletten aufsuchen oder in Speisesälen unsere Mahlzeiten zu uns nehmen. Aber wir können durchaus in einem freistehenden Einfamilienhaus mit eigenem Garten die Zeit verbringen. Niemand möchte andere anstecken und sich selbst gefährden.

Es verbietet sich daher auch ein Vergleich mit dem Urlauber und demjenigen, der alle Gefahren leugnet oder Verschwörungsphantasien entwickelt.

Im Jahre 2018 hatten wir in Deutschland 25.000(!) Grippetote und niemanden hat es interessiert. Das alles mit entsprechender Impfung. Was ist, wenn wir gleiches mit dem Coronavirus erdulden müssen. Wenn auch eine Impfung uns nicht vollständig schützt. Wollen wir ein Leben lang zu Hause bleiben und unserer Hysterie freien Lauf lassen?

Wir testen 10.000 Menschen bei einem Fußballspiel aber wir sind nicht zu einem Test mit unserem Urlaub bereit – ja, es kommt noch nicht einmal jemand auf diese Idee.

Interessant ist die Aussage des Hygiene-Professors Klaus-Dieter Zastrow, der in der BILD-Zeitung sagt: “Wer reisen will, soll reisen”. Wer sich an die Hygiene-Regeln hält und an den entscheidenden Stellen vorsichtig ist, kommt auch  gesund wieder (https://www.bild.de/bild-plus/ratgeber/2020/ratgeber/herbstferien-im-risikogebiet-prof-zastrow-wer-reisen-will-soll-reisen-73034590,view=conversionToLogin.bild.html). Besonders interessant an dieser Aussage ist der Hinweis auf eine entsprechende Mundspülung am Abend, die die Virenlast so verringern kann, dass eine Infektion mir nicht mehr schaden kann. Einem Urlaub steht eigentlich nur noch die Quarantäne-Regelung im Weg. Wer 2 Tage zusätzlichen Urlaub entbehrt, kann seinen Urlaub wie sonst auch verbringen – selbst in einem Land oder einer Region, für die eine Reisewarnung gilt.

Noch ein Hinweis von diesem Professor ist ebenso lesenswert, zumindest was eine kritische Betrachtung der politischen Entscheidungen angeht: https://www.bild.de/politik/kolumnen/kolumne/gastkommentar-von-hygiene-professor-zastrow-totales-behoerdenversagen-73147822.bild.html

Auch wenn ich mich schwer tue, der BILD-Zeitung ein Forum zu bieten, so sind diese Aussagen für eine kritische Betrachtung jedoch nicht zu vernachlässigen.

Es scheint ein Umdenken stattzufinden: https://www.n-tv.de/panorama/Nichts-spricht-gegen-Herbsturlaub-im-Ausland-article22057882.html

Doch letzendlich muss jeder seinen eigenen Weg finden …

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 22 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 31 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 11 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  14 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 3211, Ouder-Amstel mit 28, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 1644, Weesp mit 60, Delft mit 292 und Rotterdam mit 1709 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 367,9.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (16.09.-22.09.2020) wurden 13.471 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,33 angegeben. Es sind 152 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 91 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 33 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurden drei(!) infizierte Person in Den Helder wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert und keiner(!) verstarb.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 30 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 3 verstarben.

Derzeit (22.09.2020) befinden sich in den Niederlanden 91 Infizierte auf einer Intensivstation.

Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik hat am 16.09.2020 eine Reisewarnung für Nord- und Südholland erlassen (https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/niederlande-node/niederlandesicherheit/211084).

Wieder einmal wird hier undifferenziert eine gesamte Region (wir sprechen für Nordholland) unter den Verdacht eines hochgradigen Infektionsgebietes gestellt, obwohl dem nicht so ist. Fakt ist, dass Amsterdam fast eine Verdoppelung der Infektionszahlen gegenüber der Vorwoche zu verzeichnen hat. Fakt ist aber auch, dass die Gemeinden Bergen, Schagen, Den Helder und Texel keine derartigen Steigerungen haben (siehe Wochenzahlen vom 09.09. bis 15.09 hier auf der Seite). Bergen mit 6 Infizierten, Schagen mit 7, Den Helder mit 5 und Texel mit 2 sind eher Sicherheits- als Hochrisikogebiete. Auch die Krankenhausaufnahmen sprechen für sich. Lediglich in Den Helder wurde eine(!) Person mit Covid-19-Beschwerden in ein Krankenhaus eingeliefert. Amsterdam mit 22 Einlieferungen ist jetzt auch nicht gerade der Untergang des Abendlandes.

Aus unserer Sicht ist es unverantwortlich, eine Urlaubsregion so unter Generalverdacht zu stellen. Wir glauben sogar, dass diese Einschätzung, mit den daraus resultierenden Konsequenzen für die Urlauber, rechtswidrig ist – ebenso wie die Quarantäneregelung der CoronaEinreiseVO im Frühjahr.

Was bedeutet das für den Urlauber in den kommenden Wochen?

Die Grenzen bleiben geöffnet. Es finden keine Einreisekontrollen statt – in beide Richtungen! Jeder kann reisen, wohin er möchte. Bei der Rückreise in die Bundesrepublik müssen Sie sich einem kostenlosen Test (innerhalb von 72 Stunden) unterziehen. Sollte dieser positiv sein, so müssen Sie sich der Quarantäneregelung so lange unterwerfen, bis ein negatives Ergebnis vorliegt. Einzelheiten zu den gesetzlichen Regelungen finden Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-tests-einreisende.html.

Sollten Sie den Test jedoch bereits in den Niederlanden vornehmen lassen, darf dieser bei der Einreise in die Bundesrepublik nicht älter als 48 Stunden sein. Laut dem Auswärtigen Amt können Sie den kostenlosen Test bei der Einreise (Grenzstation) oder dem Gesundheitsamt Ihres Wohnortes vornehmen lassen. Jeder sollte vor dem Urlaub die Möglichkeiten bei der jeweiligen Grenzstation im Voraus erfragen.

Wer also am Samstag nach Hause fährt und am Donnerstag zuvor einen Test bei einem niederländischen Arzt machen lässt, kann sich das Ergebnis nach Hause schicken lassen, das dann wohl am Montag da sein wird. Die Konsequenz hieraus wäre, dass man einen weiteren Tag Urlaub “opfern” müsste.

Bevor man den Urlaub vorschnell storniert, sollte man sich diese Möglichkeit einmal durch den Kopf gehen lassen und in diese Richtung vorab Informationen sammeln.

Für alle unsere Gäste gilt, dass wir jede(!) Frage von Ihnen beantworten werden bzw. uns so umfassend informieren werden, dass Sie zufrieden Ihren Urlaub antreten können.

Wer also einen Abstecher nach Amsterdam plant, dem müsste man den Puls fühlen. Wer aber durch Amsterdam in die Gemeinden Bergen, Schagen, Den Helder und Texel fährt, der sollte sich keine Gedanken über Covid-19 machen, die über die normalen Ängste und Vorsichtsmaßnahmen hinausgehen.

Es soll einmal jemand gesagt haben: “Versetze einen Menschen in Angst und er legt dir seine Freiheit zu Füßen”. Man könnte sich aber auch wehren …

Bleiben Sie vorsichtig … aber auch locker!

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 6 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 7 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  2 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 2066, Ouder-Amstel mit 28, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 1187, Delft mit 264 und Rotterdam mit 1131 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 236,7.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (09.09.-15.09.2020) wurden 8265 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,17 angegeben. Es sind 92 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden. Dazu kommen 14 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurde eine(!) infizierte Person in Den Helder wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 22 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 3 verstarben.

Derzeit (16.09.2020) befinden sich in den Niederlanden 74 Infizierte auf einer Intensivstation.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 6 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 7 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  1 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 1401, Ouder-Amstel mit 20, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 799, Montfoort mit 25 und Rotterdam mit 825 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 160,5.

Der Anstieg der Zahlen geht nun wieder hoch. Erfreulich ist hierbei jedoch, dass die Krankenhausaufnahmen diese signifikante Steigerung nicht mitmachen – gleiches gilt für die Anzahl der an Covid-90 Verstorbenen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (02.09.-08.09.2020) wurden 5427 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 1830  Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit 1,17 angegeben. Es sind 43 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – 14 Infizierte weniger als die Woche davor. Dazu kommen 17 Verstorbene mit einem Minus von 7 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurden weder eine Person wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert noch ist eine Person daran gestorben. In Amsterdam wurden in dieser Woche 10 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 2 verstarben.

Derzeit (10.09.2020) befinden sich in den Niederlanden 47 Infizierte auf einer Intensivstation.

Die niederländische Regierung hat am 08.08.2020 aufgrund steigender Infektionszahlen weitere Maßnahmen beschlossen.

Ab sofort gilt in Restaurants und Cafés wieder die Reservierungs- und Registrierungspflicht .

Es wird an die Urlauber appelliert, die Städte Amsterdam und Rotterdam zu meiden. Hier wurde ja bereits in Teilen eine Maskenpflicht angeordnet.

Halten Sie die Hygiene- und Abstandsregel ein und reservieren Sie vorher Ihren Restaurant- oder Cafébesuch!

Am 18.08.2020 hielt Ministerpräsident Rutte eine Pressekonferenz und empfahl seinen Mitbürgern, dass ab sofort private Festlichkeiten mit mehr als 6 Personen nicht stattfinden sollten. Ferner, dass Diskotheken und Clubs geschlossen bleiben.  An größere Events sei derzeit überhaupt nicht zu denken.

Die steigenden Fallzahlen lassen das Staatsoberhaupt davor warnen, in den Bemühungen bei den Corona-Regeln nicht nachzulassen. Jeder ist aufgefordert, die Regeln wieder strikt einzuhalten (Quelle: https://www.telegraaf.nl/nieuws/892057788/rutte-waarschuwt-thuis-geen-feestjes-meer).

Zusatz am 01.09.2020

In diesem Zusammenhang ist uns ein Interview bei NTV aufgefallen, in dem der Virologe  Professor Streek mitteilt, dass ihn die Zahl der Neuinfizierten gar nicht mehr so sehr interessiert. Neuerdings sei für ihn die Anzahl der Krankenhausaufnahmen von Bedeutung (https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Infektionszahlen-werden-steigen-aber-keine-Sorge-article21994288.html) .

Wenn man dieser Empfehlung folgt, scheint die Pandemie einiges an Schrecken zu verlieren. In Deutschland befanden sich am 28.08.2020 236 Infizierte auf einer Intensivstation, von denen 140 beatmet wurden – von insgesamt 80 Millionen Menschen. In den Niederlanden  sind derzeit 33 Infizierte auf einer Intensivstation – von ca. 17 Millionen Menschen. Das sind nicht unbedingt Zahlen, die den Weltuntergang beschreiben. Allerdings möchten wir auch nichts verharmlosen. Wenn wir weiterhin schön artig Abstand halten und in geschlossenen Räumen eine Maske tragen, scheint es bis zu einer Impfung recht glimpflich zu verlaufen. In den Niederlanden besteht dagegen nur im öffentlichen Nahverkehr die Pflicht, eine Maske zu tragen – in Amsterdam und Rotterdam auch auf Märkten.

In der Region Nordholland ist niemand(!) auf einer Intensivstation, außer in Amsterdam. In unserer Region sind Sie also derzeit besonders sicher.

Wir schreiben diesen Kommentar in der Absicht, dass Ängste verringert werden aber die Vorsicht erhalten bleiben soll. Bleiben Sie alle gesund – wo immer Sie auch sind!

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 4 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  1 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 1116 und  Montfoort mit 19 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 127,9.

Der Anstieg der Zahlen war zunächst besorgniserregend, um jetzt doch wieder zu sinken. Die Gesundheitsämter sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden, scheinen einen guten Job zu machen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (26.08.-01.09.2020) wurden 3597 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 9  Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit “um 1″(?) angegeben. Es sind 57 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – 27 Infizierte weniger als die Woche davor. Dazu kommen 24 Verstorbene mit einem Minus von 8 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurden weder eine Person wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert noch ist eine Person daran gestorben. In Amsterdam wurden in dieser Woche 12 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 2 verstarben.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 4 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  0 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 1258, Zandvoort mit 19,  Gennep mit 19 und Rotterdam mit 831 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 144,1.

Der Anstieg der Zahlen war zunächst besorgniserregend, um jetzt doch wieder zu sinken. Die Gesundheitsämter sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden, scheinen einen guten Job zu machen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (19.08.-25.08.2020) wurden 3588 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 425  Infektionen weniger als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit “über 1″(?) angegeben. Es sind 84 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – ein Mehr von 34 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 32 Verstorbene mit einer Steigerung von 16 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurden weder eine Person wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert noch ist eine Person daran gestorben. In Amsterdam wurden in dieser Woche 10 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 4 verstarben.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchtentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene (Spitzenreiter in Nordholland)

Schagen: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  0 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 1418, De Ronde Venen mit 24,  Bergen op Zoom mit 139, Zandvoort mit 28 und Rotterdam mit 1124 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Bergen op Zoom, wäre das momentan der Wert 205,9.

Der Anstieg der Zahlen ist doch besorgniserregend – auch wenn die Region Nordholland (bis auf Amsterdam) davon bislang verschont bleibt.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (11.08.-18.08.2020) wurden 4013 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 23  Infektionen weniger als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit “über 1″(?) angegeben. Es sind 50 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – ein Mehr von 12 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 19 Verstorbene mit einer Steigerung von 7 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchtentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 9 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene (Spitzenreiter in Nordholland)

Schagen: 1 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  0 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 563, Waddinxveen mit 30 und Rotterdam mit 796 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Bergen, wäre das momentan der Wert 30,2.

Der Anstieg der Zahlen ist doch besorgniserregend – auch wenn die Region Nordholland (bis auf Amsterdam) davon bislang verschont bleibt.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (29.07.-04.08.2020) wurden 2588 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 1259 Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit “über 1″(?) angegeben. Es sind 44 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – eine Steigerung von 21 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 6 Verstorbene mit einer Minderung von 3 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In der Woche (22.-28.07.2020) wurden 1329 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 342 Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl liegt derzeit bei 1,4 im Gegensatz zu 1,29 zur Vorwoche. Es sind 23 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – eine Steigerung von 4 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 9 Verstorbene mit einer Steigerung von 2 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchtentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 12 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene (Spitzenreiter in Nordholland)

Schagen: 4 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  0 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind die Gemeinden Hillegom mit 37, Waddinxveen mit 30 und und Goes mit 36 Infizierten. Die drei Gemeinden liegen in Südholland.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Bergen, wäre das momentan der Wert 40,2.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

Aufgrund der zunächst fallenden Zahlen ist man beim Gesundheitsamt dazu übergegangen, 14-tägige Infektionszahlen in einer Grafik darzustellen, wobei in schriftlichen Zusätzen auch die Wochenzahlen dargestellt werden. Diese gehen selbstverständlich mit einer Darstellung der gesamten Entwicklung einher. Unter dem 14-tägigen Zeitraum können Sie die aktuellen Zahlen in Ihrer Urlaubsregion in Nordholland ablesen. Wer möchte, dass noch eine andere Region hinzugefügt wird, der kann uns eine E-Mail schicken und wir nehmen die Region dann in unsere Berichterstattung auf.

Unter diesem Link: https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/ könnt ihr tägliche Zahlen im 3-Tage-Mittel nachlesen. In diesem “Dashboard” kann man sich die landesweiten aber auch die regionalen Zahlen aufrufen. Regional werden allerdings nur die Krankenhausaufnahmen und die positiv getesteten Personen angezeigt.

Interessant ist zu sehen, dass die neu-infizierten Personen in der Mehrzahl zwischen 20 und 40 Jahren liegen. Gleiches lässt sich ja auch in Deutschland erkennen. Es scheint zu stimmen, dass die jüngere Generation wenig Verantwortungsbewusstein für Ihre Großeltern zu haben scheint und näher bei sich ist.

In der abgelaufenen Woche (22.-28.07.2020) wurden 1329 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 342 Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl  liegt derzeit bei 1,4 im Gegensatz zu 1,29 zur Vorwoche. Es sind 23 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – eine Steigerung von 4 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 9 Verstorbene mit einer Steigerung von 2 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

Sollten die Zahlen weiter steigen, wird von hier aus davon ausgegangen, dass die Berichterstattung des Gesundheitsamtes wieder täglich erfolgen wird.

Durch eine grafische Darstellung lässt sich ablesen, dass die Zahlen in Nord- und Südholland stärker steigen als im Rest der Niederlande. Das wiederum lässt den Schluss zu, dass Urlauber (heimische wie ausländische Gäste) für die Steigerung verantwortlich sein könnten. Dementsprechend der Appell an alle Urlauber: Haltet wieder mehr Abstand!

Bei diesen Zahlen sollte man allerdings auch die Ruhe bewahren. Sie sind bei weitem nicht so schlimm wie in deutschen Großstädten und geben auch keinerlei Anlass zur Hysterie. Wir alle haben es selbst in der Hand, die Zahlen wieder zur senken. Trotz allem bleiben die Niederländer wie immer absolut locker, ohne die Ernsthaftigkeit zu verlieren. Alle Urlauber sind in den Niederlanden bislang gut aufgehoben.

Eine besondere Bitte noch an alle, die sich mit einem Aufenthalt in den Niederlanden beschäftigen: Glaubt nicht den Parolen und auch nicht den Medien jede Mitteilung. Überprüft Parolen auf Quellenangaben und recherchiert bei Pressemitteilungen auch andere Anbieter. Mir scheint es manchmal so, dass die Medien eine Berichterstattung pro Fernreisen mit dem Flugzeug hofieren anstatt den Urlaub mit dem eigenen Pkw – entsprechend der Gewichtung der üppig zahlenden Kundschaft.

Ab dem 01.06.2020 gelten folgende gesetzliche Regelungen in den Niederlanden:

  • Menschen dürfen sich draußen versammeln, wenn sie 1,5 Meter voneinander entfernt sind. Eine Maskenpflicht besteht nicht.
  •  In allen öffentlich zugänglichen Gebäuden dürfen sich maximal 30 Personen ohne Personal versammeln. Hier nutzen wir auch den Abstand von 1,5 Metern.
  • Zu Hause ist es dringend erforderlich, die Besucher sowohl drinnen als auch im Garten und auf dem Balkon 1,5 Meter entfernt zu halten.

Restaurants und Cafés sind unter folgenden Bedingungen geöffnet:

  • maximal 30 Gäste (also ohne Personal)
  • Besucher müssen reservieren
  • Jeder hält 1,5 Meter Abstand (außer Personen aus demselben Haushalt)
  •  Bei einer Vorabprüfung zwischen Unternehmer und Kunde wird geschätzt, ob ein Besuch Risiken birgt (z. B. hat jemand Fieber).
  • Es gibt keine maximale Anzahl von Personen auf Terrassen (Außengastronomie). Jeder sollte an einem Tisch sitzen und 1,5 Meter voneinander entfernt sein (außer Personen aus demselben Haushalt).

Öffentlicher Verkehr

  • Öffentliche Verkehrsmittel sind nur für notwendige Fahrten vorgesehen
  • In der Straßenbahn, im (Wasser-) Bus, in der U-Bahn und im Zug müssen Reisende ab 13 Jahren ab dem 1. Juni eine nichtmedizinische Maske tragen. Dies gilt nicht für Bahnhöfe, Haltestellen und Bahnsteige. Dort ist eine Maske nicht zwingend erforderlich. Jeder hier hält 1,5 Meter von anderen Abstand.
  • Reisende, die nach dem 1. Juni keine Gesichtsmaske mehr tragen, können mit einer Geldbuße von 95 € belegt werden.

Kulturelle Einrichtungen

Film-, Theater- und Konzertsäle können unter folgenden Bedingungen geöffnet werden:

  • maximal 30 Personen im Publikum;
  • Besucher müssen im Voraus buchen;       
  • eine Vorabprüfung, um festzustellen, ob ein Besuch Risiken birgt;

Jeder hält 1,5 Meter Abstand    

Museen und Denkmäler dürfen geöffnet werden, wenn

  • Besucher Tickets im Voraus kaufen und ein Kontrollgespräch führen.
  • Die maximale Besucherzahl ist vom Gebäude abhängig.
  • Es müssen 1,5 Meter Abstand gehalten werden.
  • Musikschulen und Kunstzentren sind geöffnet. Es gibt eine maximale Anzahl von 30 Personen pro Gebäude, wenn die 1,5 Meter eingehalten werden können.
  • Festivals sind erlaubt, wenn sie Aufführungen für bis zu 30 Besucher präsentieren, die alle einen Abstand von 1,5 Metern halten können.

Ab dem 01.07.2020 gelten folgende gesetzliche Regelungen in den Niederlanden (aktualisiert am 24.06.2020 in fetter Schrift):

  • gemeinschaftliche Einrichtungen (Schwimmbäder, Toiletten etc.) auf Campingplätzen und Ferienparks dürfen wieder geöffnet werden (1,5 m Abstand)
  • Kinos dürfen maximal 100 Besucher hereinlassen (Personal nicht mitgerechnet/Abstand einhalten!)
  • Restaurants und Cafes dürfen maximal 100 Besucher bedienen (Personal nicht mitgerechnet/Reservierung verpflichtend/Abstand einhalten!)
  • Kulturelle Einrichtungen dürfen maximal 100 Personen aufnehmen (Abstand halten!)
  • Organisierte Treffen von bis zu 100 Personen in Gebäuden sind erlaubt (Abstand halten!)
  • Diskotheken und Nachtclubs bleiben bis zum 01.09.2020 geschlossen
  • In allen Fahrzeugen sollte ein nichtmedizinischer Mundschutz getragen werden, wenn Personen aus mehreren Haushalten mitfahren. Die Abstandsregel gilt nicht mehr in Pkw’s.
  • Menschen aus einem Haushalt müssen keine 1,5 m Abstand halten
  • Kinder unter 12 Jahre müssen keinen Abstand einhalten
  • Jugendliche bis 18 Jahre müssen untereinander keinen Abstand halten – zu Erwachsenen allerdings schon.

Ab dem 05.08.2020 gelten folgende zusätzliche regionale Regelungen in Amsterdam und Rotterdam:

In den Haupteinkaufsgebieten sowie auf Märkten und im Rotlichtviertel gilt eine Maskenpflicht.

Ab dem 18.08.2020 gelten folgende zusätzliche Regelungen:

  • Empfehlung von privaten Festlichkeiten mit nicht mehr als 6 Personen
  • Diskotheken und Clubs bleiben geschlossen

Corona-Regeln in den Niederlanden PDF zum Download

Wir möchten euch noch wichtige Informationen und Telefonnummern im Zusammenhang mit eurem Urlaub in Nord-Holland an die Hand geben:

Die Gemeinde Schagen, in der unsere Ferienhäuser stehen, hat eine Gesamtfläche von ca. 187 km² und ca. 55.000 Einwohner. 
 

Sie sind in unseren Häusern auf einem abgeschlossenen Grundstück, das niemand ungefragt betreten wird.  Wir haben einen Schlüsselsafe, damit Sie auf den Kontakt mit dem Verwalter verzichten können. Wir weisen Sie auf Wunsch telefonisch in alle wichtigen Dinge des Hauses ein. Unserer Verwalter putzt das Haus nach den Empfehlungen des niederländischen  Tourismusverbandes. Sie können mit unseren Fahrrädern leicht zum Strand fahren und dort spazierengehen. Sie haben genug Raum, um großen Abstand zu anderen Menschen zu halten. Einkaufen müssen Sie auch zu Hause. Wenn Sie in einer Miet- oder Eigentumswohnung wohnen, sind Sie hier sogar besser aufgehoben. Auf der Anfahrt können Sie auch jedem Menschen aus dem Weg gehen, sodass Ihr Urlaub in unserem Haus die bessere Alternative sein kann, seine Zeit mit der Familie zu verbringen.

Während in Deutschland auf den Mundschutz gesetzt wird, ist die “Mutter aller Regeln” in den Niederlanden 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen. Sie sollten das bei einem Aufenthalt in den Niederlanden stets beachten!

Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit und gerne zur Verfügung.

Bleiben Sie gesund – wo immer Sie sind!

Ihre Familie Nölle

Und dann noch das hier:

Sensation: ARD berichtet ehrlich über die Corona-Zahlen

Vielleicht erreicht das ja die “Stay-Home-Jünger” ..

Wir versuchen einmal, alle hier genannten Fakten von den beiden renommierten Professoren Mansmann und Bhakdi im Interview der Deutschen Welle und aus dem Bericht der ARD darzustellen:

  • Zur Gefährlichkeit von Covid-19 befragt, sagt Professor Mansmann, dass Covid-19 unberechenbarer als das Grippevirus ist und somit auch gefährlicher. Professor Bhakdi dagegen behauptet, dass Covid-19 nicht gefährlicher ist als ein maximal mittelschweres Grippevirus. Professor Mansmann erwidert daraufhin, dass man noch diesen Winter abwarten müsse, um zu erforschen, ob Covid-19 wirklich nicht gefährlicher als ein Grippevirus ist und ob Mutationen Schlimmeres befürchten lassen. Ferner weist er darauf hin, dass er Professor Bhakdi Recht geben würde, wenn er sagt, dass es schlimmere Dinge geben würde. So gebe es z. B.die ambulant erworbene Pneumonie (Lungenentzündung), an der jährlich 600.000 Menschen in Deutschland erkranken und 40.000 Menschen sterben. Dieses Virus liege deutlich über den Gefahren, die mit Covid-19 bislang gemacht wurden. Dies sei eine Erkrankung, über die unsere Gesellschaft sagt: “Da regen wir uns nicht groß drüber auf”.
  •  Professor Bhakdi kritisiert die erhobenen Infektionszahlen als irreführend und die von der Kanzlerin missbraucht werden. Die Testung von gesunden Menschen gebe nicht die gleichen Aufschlüsse wie die Testung von kranken Menschen, weil die Zahl der Testungen jetzt so in die Höhe gefahren worden sei, dass wir jetzt nur die Zahl der “falsch” Positiven sehen würden. Damit meint er, dass die als positiv Getesteten zumeist gar nicht infektiös seien. Dies sei auf einem nicht standardisierten PCR-Test zurückzuführen und somit nicht aussagt, was die Kanzlerin mit den Zahlen der Infizierten annimmt (siehe hierzu auch einen Bericht von ntv : https://www.n-tv.de/wissen/Zu-viele-positiv-Getestete-harmlos-article22006224.html) Die Amerikaner hätten in der Woche vor dem Interview bekanntgegeben, dass maximal ein(!) Prozent der positiv Getesteten infektiös gewesen sei. Hierbei wird von Herrn Bhakdi allerdings nicht die Quelle genannt. Sein Rat ist, dass man sofort damit aufhören müsse so wild zu testen, insbesondere gesunde Menschen zu testen und daraus dann die falschen Schlüsse zu ziehen. Professor Mansmann gibt Herrn Bhakdi Recht mit der Aussage, dass die Massentesterei sinnlos und sogar gefährlich sei.  Sie blockiere die Ressourcen für Risikopatienten. Es soll getestet werden, allerdings nur gezielt. Er verwies auf Herrn Söder, der ein Verfechter von Massentests sei und sich gegen den Rat seiner wissenschaftlicher Berater entschieden und letztendlich auch den Präsidenten des Landesamtes deshalb entließ. Massentests von Risikogruppen und Nachverfolgung durch die Gesundheitsämter sei seiner Meinung nach das Wichtigste. Er verwies auch auf die nicht eingehaltenen Versprechen der Politik, die Gesundheitsämter besser auszustatten. Dazu seien seiner Meinung noch die neuen Schnelltests eine sehr gute Möglichkeit gezielt zu testen. Professor Bhakdi stimmte Herrn Mansmann zu, dass diese elende Testerei aufhören und die damit einhergehende Angst beendet werden muss. Angst, dass er Test positiv sei.  Angst, dass man in Quarantäne muss.  Angst, dass ganze Schulen geschlossen werden müssen. Für nichts! Der Test sage einfach nicht das aus was alle glauben. Es sollten nur im Krankenhaus Aufgenommene getestet werden. Der Arzt sei für die medizinische Versorgung und nicht für einen Laborzettel da. Ein Laborbefund dürfe nie zu einer medizinischen Maßnahme führen.
  • Auf die Angst von Menschen vor Spätfolgen angesprochen, antwortete Herr Bhakdi, dass diese Ängste geschürt werden. Wie könne man jetzt, nach wenigen Monaten, schon von Spätfolgen berichten. Es kann noch gar keine Feststellung von Spätfolgen geben. Die Moderatorin macht jedoch deutlich, dass es für Menschen ja Realität sei, dass das Virus schwere Verläufe hätte.  Herr Bhakdi antwortete , dass auch viele andere Viren und Bakterien ebenfalls Atemwegskrankheiten hervorrufen. Wie z. B. das “mycoplasma pneumoniae”, das Epstein-Barr-Virus und die Grippeviren. Aus diesem Grund darf man Covid-19 einfach keine erhöhte Bedeutung beimessen. Das sei nicht in Ordnung.  Professor Bhakdi gibt den Hinweis auf Deutschlands führenden Pathologen, Herrn Professor Püschel, der mehr Covid-19-Verstorbene obduziert habe als jeder andere Pathologe auf dieser Welt. Püschel habe festgestellt, dass Covid-19 in keinem Organ irgendetwas Besonderes tun würde. Professor Mansmann gibt Herrn Bhakdi Recht in seiner Aussage und fügt hinzu, dass gerade mehrere Studien zu den Spätfolgen begonnen hätten. Er gibt weiterhin an, dass es eine psychologische Studie von Ulrike Rabens-Sieberer gebe, die deutlich werden lässt, welche enormen Folgen die Corona-Maßnahmen für Kinder hätten (https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/coronavirus/UKE-Studie-Kinder-leiden-psychisch-stark-unter-Corona,uke678.html) . Des Weiteren habe man in Bayern eine Übersteblichkeit bei älteren Leuten festgestellt. Hierbei meint Herr Mansmann offensichtlich ebenfalls aufgrund psychischer Belastungen in Bezug auf die Corona-Maßnahmen. Er verwies auf die Wichtigkeit von Studien, die belegen würden, wer denn wirklich in der Bevölkerung die Krankheit gehabt habe oder Studien über den klaren Krankheitsverlauf. Dazu habe man bereits eine Menge Medikamente entdeckt, mit denen man dem Virus begegnen könne. Herr Mansmann macht aber auch deutlich, dass er sich gegen die absurde Vorstellung von Herrn Bhakdi mit der Behauptung stelle, dass das Virus eine vielleicht stärkere Erkältung sei. Man müsse sich erst weitere Studien anschauen, um es genau bestimmen zu können. Das Virus werde uns sicherlich noch zwei bis drei Jahre beschäftigen.
  • Die anschließende Frage der Moderatorin, ob man wegen der starken Einschnitte für viele Berufe für Lockerungen plädiere, antwortete Herr Bhakdi entschieden, dass es einfach unverhältnismäßig sei, die ganze Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur gegen die Wand zu fahren. Das alles wegen eines Virus, das sich nicht als besonders gefährlich herausgestellt habe. Es sei nicht das große “Killer”-Virus. Mit den jetzigen Maßnahmen zerstören wir viele Existenzen. Jedoch wendet er sich entschieden dagegen, das Virus zu bagatellisieren. Er sei kein Corona-Leugner aber er möchte gerne ein großer Corona-Realist sein.

Morgen geht es mit der Einschätzung der Maske weiter …

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl), auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 7-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen noch einmal schriftlich dargestellt. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 91 Infizierte/ 2 Krankenhaus/ 1 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 305,0

Schagen: 55 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 118,3

Den Helder: 43 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 76,4

Texel:  10 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 73,7

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 4773, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 2617, und Rotterdam mit 3125 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, haben wir die 14-Tage-Inzidenz von der Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner angegeben. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, ist das momentan der Wert 546,9.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (29.09.-06.10.2020) wurden 27.485 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,17 angegeben. Es sind 803 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 122 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 89 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In der Küstenregion Nordhollands (außer Amsterdam) wurden zwei(!) infizierte Person in Bergen und eine in Schagen wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert und eine Person verstarb.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 59 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 3 verstarben.

Derzeit (06.10.2020) liegt der Durchschnitt der täglich auf einer Intensivstation aufgenommenen Patienten bei  20,3 (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/)

Schlussendlich kann man eine enorme Steigerung der Zahl der Infizierten feststellen. Wenn man demgegenüber die Anzahl der auf einer Intensivstation (122) bzw. der Verstorbenen (89) gegenüberstellt, so ist diese nicht in gleichem Maße hoch gestiegen. Wenn man sich nun noch die Küstenregion von Bergen bis Texel ansieht, so sind 3 in ein Krankenhaus Aufgenommene und ein Verstorbener keine wirklich erschreckenden Zahlen.

Jedoch muss jeder seine eigenen Schlüsse aus diesen Zahlen ziehen.

Um einmal mit dem Gerücht aufzuräumen, dass jeder 25.000 Euro für einen Einreiseverstoß nach der CoronaEinreiseVO bezahlen muss. Wir weisen auf eine hervorragende Seite hin, die sicherlich (fast) alle Fragen hierzu beantworten kann. Schaut hierzu auch im Impressum der Seite und “über uns” nach. Das verdeutlicht unsere Meinung, dass das eine hervorragende Informationsseite ist.

https://www.bussgeldkatalog.org/corona/

Und noch eine weitere gute Seite:

https://www.haufe.de/recht/weitere-rechtsgebiete/strafrecht-oeffentl-recht/sanktionen-bei-verstoessen-gegen-das-infektionsschutzgesetz_204_512206.html

Durch einen Zeitungsartikel sind wir auf eine Statistik des RKI (Robert-Koch-Institut) gestoßen, bei der die Anzahl der positiv getesteten Reiserückkehrer aufgeführt wurde. Jeder darf nun für sich bewerten, ob er eine Risikobewertung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik für gerechtfertigt erachtet.

In der Kalenderwoche 36 ergibt sich folgendes Bild:

  • Deutschland: 2859 positiv
  • Türkei:                  403
  • Kroatien:              638
  • Kosovo:                426
  • Rumänien:            208
  • Bosnien und Herzegowina:  191
  • Spanien:                140
  • Ungarn:                  139
  • Italien:                    121
  • Niederlande:            12

In der KW 37 sind es:

  • Deutschland: 4151 positiv
  • Türkei:                  341
  • Kroatien:              203
  • Kosovo:                166
  • Rumänien:           160
  • Bosnien und Herzegowina:  104
  • Spanien:               101
  • Ungarn:                   71
  • Italien:                     87
  • Niederlande:          35

In der Kalenderwoche 38:

  • Deutschland: 5939 positiv
  • Türkei:               250
  • Kroatien:             87
  • Kosovo:               91
  • Rumänien:          99
  • Bosnien und Herzegowina:       45
  • Spanien:              57
  • Ungarn:                29
  • Italien:                  85
  • Niederlande:        48

In der Kalenderwoche 39:

  • Deutschland: 5166 positiv
  • Türkei:                  123
  • Kroatien:                33
  • Kosovo:                  38
  • Rumänien:              69
  • Bosnien und Herzegowina:       20
  • Spanien:                  32
  • Ungarn:                    18
  • Italien:                      48
  • Niederlande:            85

Das sind nun die tatsächlichen Zahlen, mit denen deutsche Reiserückkehrer aus den Niederlanden Deutschland in den Abgrund reissen. Vergesst aber nicht die abzuziehen, die in den Städten und Hotspots Amsterdam, Den Haag und Rotterdam ihren Urlaub verbracht haben … und dann rechnet es noch in Prozent zu den deutschen Infektionen!

Hier noch ein schöner Zeitungsartikel, der die Wochen 30 bis 33 aufführt: https://www.sea-help.eu/news-allgemein/rki-infektionszahlen-covid-19/

Schaut euch die Tabelle selbst einmal an und macht euch ein eigenes Bild!

Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Sept_2020/2020-09-29-de.pdf?__blob=publicationFile    auf Seite -12-

Wir empfehlen euch, unseren Newsletter zu abonnieren: www.ferienhaus-noelle.de (ganz unten)

Wir waren vom 12.09.2020 in unserem Ferienhaus in Nordholland und wurden von den Ereignissen überrascht. Bei unserer Rückreise haben wir einen entsprechenden Test am Klinikum Nord, Beethovenstraße, vornehmen lassen. Dort wirkt alles sehr eingespielt. Alle Mitarbeiter waren sehr höflich und zuvorkommend. Man musste einen Zettel für das Gesundheitsamt ausfüllen, in dem alle notwendigen Daten abgefragt wurden. Danach wurde man registriert und von dort aus zum Test gebeten. Zuvor bekam man noch einen QR-Code mit einer PIN. Die freundliche Mitarbeiterin wies darauf hin, dass ab dem nächsten Tag sehr wahrscheinlich das Ergebnis schon angezeigt werden würde. Danach ging es zum Testen. Der komplett in Schutzausrüstung  angezogene Mitarbeiter des Krankenhauses konnte einem Leid tun. Mit stoischer Gelassenheit sprach er seine Anweisungen aus, in dem der Unterton einer gefühlt  tausendmaligen Wiederholung lag. Er führte das Wattestäbchen zunächst weit in den Rachen, um es danach in eines der Nasenlöcher zu schieben. Ich wusste gar nicht, dass man ein Stäbchen so weit in meine Nase einführen kann. Dennoch kitzelte es lediglich ein wenig, worauf ich aber auch durch seine Worte schon vorbereitet war. Er wünschte überaus freundlich, einen guten Abend und sagte beim Hinausgehen: “Bleiben Sie gesund!”

Ich finde es erstaunlich, dass man bei dieser “Fließbandarbeit” so freundlich und höflich bleiben kann. Auch wenn die Worte stoisch schienen, so war jederzeit die Empathie spürbar. Selbst die Sicherheitsbediensteten waren ähnlich freundlich und zuvorkommend.  Obwohl dieser Test im Vorfeld unangenehm erschien, so haben es alle(!) Krankenhausmitarbeiter zu einem freundlichen Treffen werden lassen.

Wir möchten unser größtes Lob für alle die Menschen aussprechen, die uns in diesem Zusammenhang begegnet sind. Auch möchten wir uns nicht ins Klatschen einreihen aber dennoch sagen, dass das alles prima Menschen sind.

Ihnen allen gebührt unser Dank!

24 Stunden später war das Ergebnis negativ. Die Quarantäne ist schon wieder beendet …

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl), auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 7-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen noch einmal schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden, die nun aus dem Ruder zu laufen scheint. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 59 Infizierte/ 2 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 197,7

Schagen: 52 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 111,9

Den Helder: 24 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 42,6

Texel:  20 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 147,3

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 4116, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 2024, und Rotterdam mit 2474 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, haben wir die 7-Tage-Inzidenz von der Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner angegeben. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, ist das momentan der Wert 471,6.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (23.09.-29.09.2020) wurden 19.326 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird weiterhin mit 1,33 angegeben. Es sind 244 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 144 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 102 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In der Küstenregion Nordhollands (außer Amsterdam) wurden zwei(!) infizierte Person in Bergen und Schagen wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert und keiner(!) verstarb.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 75 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 4 verstarben.

Derzeit (28.09.2020) befinden sich in den Niederlanden 144 Infizierte auf einer Intensivstation.

Schlussendlich kann man eine enorme Steigerung der Zahl der Infizierten feststellen. Wenn man demgegenüber die Anzahl der auf einer Intensivstation (144) bzw. der Verstorbenen (102) gegenüberstellt, so ist diese nicht in gleichem Maße hoch gestiegen. Wenn man sich nun noch die Küstenregion von Bergen bis Texel ansieht, so sind 3 in ein Krankenhaus Aufgenommene und kein Verstorbener keine wirklich erschreckenden Zahlen.

Jedoch muss jeder seine eigenen Schlüsse aus diesen Zahlen ziehen.

Ministerpräsident Rutte und Gesundheitsminister De Jonge verkündeten in der heutigen Pressekonferenz, dass in den drei großen Städten des Landes Amsterdam, Rotterdam und Den Haag, die Infektionszahlen aus dem Ruder laufen. Deshalb werden in diesen Städten und den umliegenden Gemeinden folgende Verschärfungen angekündigt:

  • in Geschäften sollten Mundmasken getragen werden. Inhaber können ihre Kunden darauf hinweisen. Kunden, die dem nicht nachkommen, müssen das Geschäft verlassen.
  • Gaststätten und Restaurants dürfen ab 21 Uhr niemanden mehr einlassen und müssen um 22 Uhr schließen.
  • Sportevents dürfen nur ohne Zuschauer erfolgen – sowohl beim Amateur- als auch beim Profisport.
  • Bei Gebäuden mit durchlaufenden Besuchern (Museen, Bibliotheken, Zoos und entsprechende Geschäfte) dürfen nur nach vorheriger Reservierung und begrenzter Teilnehmerzahl aufgesucht werden. Die Teilnehmerzahl legt die Sicherheitskonferenz der jeweiligen Region fest.
  • Es wird Home-Office empfohlen. Da, wo Menschen infiziert werden, können Betriebsstätten für 14 Tage geschlossen werden.
  • Zu Hause dürfen maximal 3 Personen aus fremden Haushalten empfangen werden – unter 13-jährige zählen hierbei nicht mit.
  • Draußen darf man sich mit maximal 4 Personen treffen, die nicht zum eigenen Haushalt gehören.
  • Draußen dürfen maximal 40 Personen zusammenkommen.
  • Im Inneren dürfen maximal 30 Personen zusammenkommen.
  • Es wird eine Registrierungspflicht für “Kontaktberufe” wie Friseure, Zahnärzte und Gastwirte eingeführt.
  • Sportkantinen werden geschlossen.
  • Die Bürger sind aufgefordert, nicht unbedingt notwendige Reisen nach Amsterdam, Rotterdam und Den Haag zu vermeiden.
  • Am 20. Oktober werden die Regeln erneut einer Prüfung unterzogen.
  • Diese Maßregeln gelten ab 18 Uhr des morgigen Tages.

(Quelle: https://www.telegraaf.nl/nieuws/1025074130/rutte-en-de-jonge-kondigen-nieuwe-maatregelen-aan-op-persconferentie)

Als Bewertung dieser “maatregelen” zeigt sich wieder einmal, wie differenziert die Niederländer ihren Bürgern entgegentreten. Es wird nicht im ganzen Land, sondern in ausgesuchten Regionen, in denen die Zahlen steigen, mit Maß gegengesteuert.

Man würde sich wünschen, dass sich die deutsche Regierung der Einschätzung der niederländischen Regierung anschließt – allein aus Gründen des gegenseitigen Respekts.

Bislang verhält es sich so, dass man sich bei Rückkehr aus einem Risikogebiet in eine 14-tägige Quarantäne begeben muss. Diese Quarantäne kann man mit einem negativen Testergebnis beenden.

Ab dem 01.10.2020 hatten Bund und Länder geplant, dass man bei entsprechender Rückkehr zunächst 5 Tage in eine Quarantäne muss, die nicht mit einem negativen Ergebnis aufgehoben werden kann. Erst ein Test nach dem fünften Tag der Wiedereinreise und mit negativem Ergebnis führt zu einer Aufhebung.

Nach einem Bericht von ntv schreibt die BILD-Zeitung, dass wegen elektronischer Probleme diese Regelung ab dem 01.10.2020 nicht greift. Es soll nun ab November gelten (https://www.n-tv.de/panorama/Neue-Quarantaeneregeln-nicht-bis-zu-Ferien-article22054424.html).

Ein weiterer Artikel vom 29.09.2020 deutet an, dass die Aussteigerkarte mit 5-Tage-Quarantäne tatsächlich wohl zum 01.11.2020 kommen wird (https://www.reisereporter.de/artikel/12412-reise-in-risikogebiet-neue-quarantaene-pflicht-erst-nach-den-herbstferien). 

Auf offiziellen Seiten ist hiervon noch nichts dargestellt. Auch die Pressemeldungen geben hierüber keinerlei Informationen.

Wir berichten weiter …

Insgesamt steigen die Fallzahlen an. Der Epidemiologe Professor Streeck aus Deutschland hat mit mit seiner Forderung für Aufsehen gesorgt, nicht nur auf die Fallzahlen, sondern insbesondere auf die Krankenhausaufnahmen zu schauen.

Wenn wir uns nun die steigenden Fallzahlen betrachten, müsste uns das aufhorchen lassen. Wenn wir jedoch die Anzahl der Krankenhausaufnahmen und der Verstorbenen ansehen, wissen wir was Prof. Streeck mit seinem Vorschlag meint.

Die Gemeinden oberhalb von Amsterdam haben zwar Steigerungen der Zahl der Infizierten, jedoch wiederum lediglich eine(!) infizierte Person in Bergen und zwei in Alkmaar, die in einem Krankenhaus aufgenommen werden mussten. Dies gilt für gesamt Nordholland außer Amsterdam.

Das sollen nun die Szenarien sein, die uns in den Abgrund reissen?

Ja, wir sollten vorsichtig sein. Ja, wir sollten weiterhin Abstand halten, in die Armbeuge niesen und die Hygienevorschriften einhalten. Ja, wir sollten empathisch sein und überlegen wann wir uns wo aufhalten.

Wir sollten vielleicht keine gemeinschaftlichen Toiletten aufsuchen oder in Speisesälen unsere Mahlzeiten zu uns nehmen. Aber wir können durchaus in einem freistehenden Einfamilienhaus mit eigenem Garten die Zeit verbringen. Niemand möchte andere anstecken und sich selbst gefährden.

Es verbietet sich daher auch ein Vergleich mit dem Urlauber und demjenigen, der alle Gefahren leugnet oder Verschwörungsphantasien entwickelt.

Im Jahre 2018 hatten wir in Deutschland 25.000(!) Grippetote und niemanden hat es interessiert. Das alles mit entsprechender Impfung. Was ist, wenn wir gleiches mit dem Coronavirus erdulden müssen. Wenn auch eine Impfung uns nicht vollständig schützt. Wollen wir ein Leben lang zu Hause bleiben und unserer Hysterie freien Lauf lassen?

Wir testen 10.000 Menschen bei einem Fußballspiel aber wir sind nicht zu einem Test mit unserem Urlaub bereit – ja, es kommt noch nicht einmal jemand auf diese Idee.

Interessant ist die Aussage des Hygiene-Professors Klaus-Dieter Zastrow, der in der BILD-Zeitung sagt: “Wer reisen will, soll reisen”. Wer sich an die Hygiene-Regeln hält und an den entscheidenden Stellen vorsichtig ist, kommt auch  gesund wieder (https://www.bild.de/bild-plus/ratgeber/2020/ratgeber/herbstferien-im-risikogebiet-prof-zastrow-wer-reisen-will-soll-reisen-73034590,view=conversionToLogin.bild.html). Besonders interessant an dieser Aussage ist der Hinweis auf eine entsprechende Mundspülung am Abend, die die Virenlast so verringern kann, dass eine Infektion mir nicht mehr schaden kann. Einem Urlaub steht eigentlich nur noch die Quarantäne-Regelung im Weg. Wer 2 Tage zusätzlichen Urlaub entbehrt, kann seinen Urlaub wie sonst auch verbringen – selbst in einem Land oder einer Region, für die eine Reisewarnung gilt.

Noch ein Hinweis von diesem Professor ist ebenso lesenswert, zumindest was eine kritische Betrachtung der politischen Entscheidungen angeht: https://www.bild.de/politik/kolumnen/kolumne/gastkommentar-von-hygiene-professor-zastrow-totales-behoerdenversagen-73147822.bild.html

Auch wenn ich mich schwer tue, der BILD-Zeitung ein Forum zu bieten, so sind diese Aussagen für eine kritische Betrachtung jedoch nicht zu vernachlässigen.

Es scheint ein Umdenken stattzufinden: https://www.n-tv.de/panorama/Nichts-spricht-gegen-Herbsturlaub-im-Ausland-article22057882.html

Doch letzendlich muss jeder seinen eigenen Weg finden …

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 22 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 31 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 11 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  14 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 3211, Ouder-Amstel mit 28, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 1644, Weesp mit 60, Delft mit 292 und Rotterdam mit 1709 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 367,9.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (16.09.-22.09.2020) wurden 13.471 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,33 angegeben. Es sind 152 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 91 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 33 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurden drei(!) infizierte Person in Den Helder wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert und keiner(!) verstarb.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 30 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 3 verstarben.

Derzeit (22.09.2020) befinden sich in den Niederlanden 91 Infizierte auf einer Intensivstation.

Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik hat am 16.09.2020 eine Reisewarnung für Nord- und Südholland erlassen (https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/niederlande-node/niederlandesicherheit/211084).

Wieder einmal wird hier undifferenziert eine gesamte Region (wir sprechen für Nordholland) unter den Verdacht eines hochgradigen Infektionsgebietes gestellt, obwohl dem nicht so ist. Fakt ist, dass Amsterdam fast eine Verdoppelung der Infektionszahlen gegenüber der Vorwoche zu verzeichnen hat. Fakt ist aber auch, dass die Gemeinden Bergen, Schagen, Den Helder und Texel keine derartigen Steigerungen haben (siehe Wochenzahlen vom 09.09. bis 15.09 hier auf der Seite). Bergen mit 6 Infizierten, Schagen mit 7, Den Helder mit 5 und Texel mit 2 sind eher Sicherheits- als Hochrisikogebiete. Auch die Krankenhausaufnahmen sprechen für sich. Lediglich in Den Helder wurde eine(!) Person mit Covid-19-Beschwerden in ein Krankenhaus eingeliefert. Amsterdam mit 22 Einlieferungen ist jetzt auch nicht gerade der Untergang des Abendlandes.

Aus unserer Sicht ist es unverantwortlich, eine Urlaubsregion so unter Generalverdacht zu stellen. Wir glauben sogar, dass diese Einschätzung, mit den daraus resultierenden Konsequenzen für die Urlauber, rechtswidrig ist – ebenso wie die Quarantäneregelung der CoronaEinreiseVO im Frühjahr.

Was bedeutet das für den Urlauber in den kommenden Wochen?

Die Grenzen bleiben geöffnet. Es finden keine Einreisekontrollen statt – in beide Richtungen! Jeder kann reisen, wohin er möchte. Bei der Rückreise in die Bundesrepublik müssen Sie sich einem kostenlosen Test (innerhalb von 72 Stunden) unterziehen. Sollte dieser positiv sein, so müssen Sie sich der Quarantäneregelung so lange unterwerfen, bis ein negatives Ergebnis vorliegt. Einzelheiten zu den gesetzlichen Regelungen finden Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-tests-einreisende.html.

Sollten Sie den Test jedoch bereits in den Niederlanden vornehmen lassen, darf dieser bei der Einreise in die Bundesrepublik nicht älter als 48 Stunden sein. Laut dem Auswärtigen Amt können Sie den kostenlosen Test bei der Einreise (Grenzstation) oder dem Gesundheitsamt Ihres Wohnortes vornehmen lassen. Jeder sollte vor dem Urlaub die Möglichkeiten bei der jeweiligen Grenzstation im Voraus erfragen.

Wer also am Samstag nach Hause fährt und am Donnerstag zuvor einen Test bei einem niederländischen Arzt machen lässt, kann sich das Ergebnis nach Hause schicken lassen, das dann wohl am Montag da sein wird. Die Konsequenz hieraus wäre, dass man einen weiteren Tag Urlaub “opfern” müsste.

Bevor man den Urlaub vorschnell storniert, sollte man sich diese Möglichkeit einmal durch den Kopf gehen lassen und in diese Richtung vorab Informationen sammeln.

Für alle unsere Gäste gilt, dass wir jede(!) Frage von Ihnen beantworten werden bzw. uns so umfassend informieren werden, dass Sie zufrieden Ihren Urlaub antreten können.

Wer also einen Abstecher nach Amsterdam plant, dem müsste man den Puls fühlen. Wer aber durch Amsterdam in die Gemeinden Bergen, Schagen, Den Helder und Texel fährt, der sollte sich keine Gedanken über Covid-19 machen, die über die normalen Ängste und Vorsichtsmaßnahmen hinausgehen.

Es soll einmal jemand gesagt haben: “Versetze einen Menschen in Angst und er legt dir seine Freiheit zu Füßen”. Man könnte sich aber auch wehren …

Bleiben Sie vorsichtig … aber auch locker!

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 6 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 7 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  2 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 2066, Ouder-Amstel mit 28, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 1187, Delft mit 264 und Rotterdam mit 1131 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 236,7.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (09.09.-15.09.2020) wurden 8265 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,17 angegeben. Es sind 92 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden. Dazu kommen 14 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurde eine(!) infizierte Person in Den Helder wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 22 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 3 verstarben.

Derzeit (16.09.2020) befinden sich in den Niederlanden 74 Infizierte auf einer Intensivstation.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 6 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 7 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  1 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 1401, Ouder-Amstel mit 20, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 799, Montfoort mit 25 und Rotterdam mit 825 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 160,5.

Der Anstieg der Zahlen geht nun wieder hoch. Erfreulich ist hierbei jedoch, dass die Krankenhausaufnahmen diese signifikante Steigerung nicht mitmachen – gleiches gilt für die Anzahl der an Covid-90 Verstorbenen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (02.09.-08.09.2020) wurden 5427 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 1830  Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit 1,17 angegeben. Es sind 43 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – 14 Infizierte weniger als die Woche davor. Dazu kommen 17 Verstorbene mit einem Minus von 7 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurden weder eine Person wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert noch ist eine Person daran gestorben. In Amsterdam wurden in dieser Woche 10 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 2 verstarben.

Derzeit (10.09.2020) befinden sich in den Niederlanden 47 Infizierte auf einer Intensivstation.

Die niederländische Regierung hat am 08.08.2020 aufgrund steigender Infektionszahlen weitere Maßnahmen beschlossen.

Ab sofort gilt in Restaurants und Cafés wieder die Reservierungs- und Registrierungspflicht .

Es wird an die Urlauber appelliert, die Städte Amsterdam und Rotterdam zu meiden. Hier wurde ja bereits in Teilen eine Maskenpflicht angeordnet.

Halten Sie die Hygiene- und Abstandsregel ein und reservieren Sie vorher Ihren Restaurant- oder Cafébesuch!

Am 18.08.2020 hielt Ministerpräsident Rutte eine Pressekonferenz und empfahl seinen Mitbürgern, dass ab sofort private Festlichkeiten mit mehr als 6 Personen nicht stattfinden sollten. Ferner, dass Diskotheken und Clubs geschlossen bleiben.  An größere Events sei derzeit überhaupt nicht zu denken.

Die steigenden Fallzahlen lassen das Staatsoberhaupt davor warnen, in den Bemühungen bei den Corona-Regeln nicht nachzulassen. Jeder ist aufgefordert, die Regeln wieder strikt einzuhalten (Quelle: https://www.telegraaf.nl/nieuws/892057788/rutte-waarschuwt-thuis-geen-feestjes-meer).

Zusatz am 01.09.2020

In diesem Zusammenhang ist uns ein Interview bei NTV aufgefallen, in dem der Virologe  Professor Streek mitteilt, dass ihn die Zahl der Neuinfizierten gar nicht mehr so sehr interessiert. Neuerdings sei für ihn die Anzahl der Krankenhausaufnahmen von Bedeutung (https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Infektionszahlen-werden-steigen-aber-keine-Sorge-article21994288.html) .

Wenn man dieser Empfehlung folgt, scheint die Pandemie einiges an Schrecken zu verlieren. In Deutschland befanden sich am 28.08.2020 236 Infizierte auf einer Intensivstation, von denen 140 beatmet wurden – von insgesamt 80 Millionen Menschen. In den Niederlanden  sind derzeit 33 Infizierte auf einer Intensivstation – von ca. 17 Millionen Menschen. Das sind nicht unbedingt Zahlen, die den Weltuntergang beschreiben. Allerdings möchten wir auch nichts verharmlosen. Wenn wir weiterhin schön artig Abstand halten und in geschlossenen Räumen eine Maske tragen, scheint es bis zu einer Impfung recht glimpflich zu verlaufen. In den Niederlanden besteht dagegen nur im öffentlichen Nahverkehr die Pflicht, eine Maske zu tragen – in Amsterdam und Rotterdam auch auf Märkten.

In der Region Nordholland ist niemand(!) auf einer Intensivstation, außer in Amsterdam. In unserer Region sind Sie also derzeit besonders sicher.

Wir schreiben diesen Kommentar in der Absicht, dass Ängste verringert werden aber die Vorsicht erhalten bleiben soll. Bleiben Sie alle gesund – wo immer Sie auch sind!

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 4 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  1 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 1116 und  Montfoort mit 19 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 127,9.

Der Anstieg der Zahlen war zunächst besorgniserregend, um jetzt doch wieder zu sinken. Die Gesundheitsämter sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden, scheinen einen guten Job zu machen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (26.08.-01.09.2020) wurden 3597 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 9  Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit “um 1″(?) angegeben. Es sind 57 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – 27 Infizierte weniger als die Woche davor. Dazu kommen 24 Verstorbene mit einem Minus von 8 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurden weder eine Person wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert noch ist eine Person daran gestorben. In Amsterdam wurden in dieser Woche 12 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 2 verstarben.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 4 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  0 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 1258, Zandvoort mit 19,  Gennep mit 19 und Rotterdam mit 831 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 144,1.

Der Anstieg der Zahlen war zunächst besorgniserregend, um jetzt doch wieder zu sinken. Die Gesundheitsämter sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden, scheinen einen guten Job zu machen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (19.08.-25.08.2020) wurden 3588 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 425  Infektionen weniger als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit “über 1″(?) angegeben. Es sind 84 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – ein Mehr von 34 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 32 Verstorbene mit einer Steigerung von 16 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurden weder eine Person wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert noch ist eine Person daran gestorben. In Amsterdam wurden in dieser Woche 10 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 4 verstarben.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchtentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene (Spitzenreiter in Nordholland)

Schagen: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  0 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 1418, De Ronde Venen mit 24,  Bergen op Zoom mit 139, Zandvoort mit 28 und Rotterdam mit 1124 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Bergen op Zoom, wäre das momentan der Wert 205,9.

Der Anstieg der Zahlen ist doch besorgniserregend – auch wenn die Region Nordholland (bis auf Amsterdam) davon bislang verschont bleibt.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (11.08.-18.08.2020) wurden 4013 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 23  Infektionen weniger als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit “über 1″(?) angegeben. Es sind 50 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – ein Mehr von 12 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 19 Verstorbene mit einer Steigerung von 7 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchtentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 9 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene (Spitzenreiter in Nordholland)

Schagen: 1 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  0 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 563, Waddinxveen mit 30 und Rotterdam mit 796 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Bergen, wäre das momentan der Wert 30,2.

Der Anstieg der Zahlen ist doch besorgniserregend – auch wenn die Region Nordholland (bis auf Amsterdam) davon bislang verschont bleibt.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (29.07.-04.08.2020) wurden 2588 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 1259 Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit “über 1″(?) angegeben. Es sind 44 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – eine Steigerung von 21 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 6 Verstorbene mit einer Minderung von 3 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In der Woche (22.-28.07.2020) wurden 1329 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 342 Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl liegt derzeit bei 1,4 im Gegensatz zu 1,29 zur Vorwoche. Es sind 23 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – eine Steigerung von 4 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 9 Verstorbene mit einer Steigerung von 2 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchtentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 12 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene (Spitzenreiter in Nordholland)

Schagen: 4 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  0 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind die Gemeinden Hillegom mit 37, Waddinxveen mit 30 und und Goes mit 36 Infizierten. Die drei Gemeinden liegen in Südholland.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Bergen, wäre das momentan der Wert 40,2.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

Aufgrund der zunächst fallenden Zahlen ist man beim Gesundheitsamt dazu übergegangen, 14-tägige Infektionszahlen in einer Grafik darzustellen, wobei in schriftlichen Zusätzen auch die Wochenzahlen dargestellt werden. Diese gehen selbstverständlich mit einer Darstellung der gesamten Entwicklung einher. Unter dem 14-tägigen Zeitraum können Sie die aktuellen Zahlen in Ihrer Urlaubsregion in Nordholland ablesen. Wer möchte, dass noch eine andere Region hinzugefügt wird, der kann uns eine E-Mail schicken und wir nehmen die Region dann in unsere Berichterstattung auf.

Unter diesem Link: https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/ könnt ihr tägliche Zahlen im 3-Tage-Mittel nachlesen. In diesem “Dashboard” kann man sich die landesweiten aber auch die regionalen Zahlen aufrufen. Regional werden allerdings nur die Krankenhausaufnahmen und die positiv getesteten Personen angezeigt.

Interessant ist zu sehen, dass die neu-infizierten Personen in der Mehrzahl zwischen 20 und 40 Jahren liegen. Gleiches lässt sich ja auch in Deutschland erkennen. Es scheint zu stimmen, dass die jüngere Generation wenig Verantwortungsbewusstein für Ihre Großeltern zu haben scheint und näher bei sich ist.

In der abgelaufenen Woche (22.-28.07.2020) wurden 1329 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 342 Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl  liegt derzeit bei 1,4 im Gegensatz zu 1,29 zur Vorwoche. Es sind 23 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – eine Steigerung von 4 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 9 Verstorbene mit einer Steigerung von 2 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

Sollten die Zahlen weiter steigen, wird von hier aus davon ausgegangen, dass die Berichterstattung des Gesundheitsamtes wieder täglich erfolgen wird.

Durch eine grafische Darstellung lässt sich ablesen, dass die Zahlen in Nord- und Südholland stärker steigen als im Rest der Niederlande. Das wiederum lässt den Schluss zu, dass Urlauber (heimische wie ausländische Gäste) für die Steigerung verantwortlich sein könnten. Dementsprechend der Appell an alle Urlauber: Haltet wieder mehr Abstand!

Bei diesen Zahlen sollte man allerdings auch die Ruhe bewahren. Sie sind bei weitem nicht so schlimm wie in deutschen Großstädten und geben auch keinerlei Anlass zur Hysterie. Wir alle haben es selbst in der Hand, die Zahlen wieder zur senken. Trotz allem bleiben die Niederländer wie immer absolut locker, ohne die Ernsthaftigkeit zu verlieren. Alle Urlauber sind in den Niederlanden bislang gut aufgehoben.

Eine besondere Bitte noch an alle, die sich mit einem Aufenthalt in den Niederlanden beschäftigen: Glaubt nicht den Parolen und auch nicht den Medien jede Mitteilung. Überprüft Parolen auf Quellenangaben und recherchiert bei Pressemitteilungen auch andere Anbieter. Mir scheint es manchmal so, dass die Medien eine Berichterstattung pro Fernreisen mit dem Flugzeug hofieren anstatt den Urlaub mit dem eigenen Pkw – entsprechend der Gewichtung der üppig zahlenden Kundschaft.

Ab dem 01.06.2020 gelten folgende gesetzliche Regelungen in den Niederlanden:

  • Menschen dürfen sich draußen versammeln, wenn sie 1,5 Meter voneinander entfernt sind. Eine Maskenpflicht besteht nicht.
  •  In allen öffentlich zugänglichen Gebäuden dürfen sich maximal 30 Personen ohne Personal versammeln. Hier nutzen wir auch den Abstand von 1,5 Metern.
  • Zu Hause ist es dringend erforderlich, die Besucher sowohl drinnen als auch im Garten und auf dem Balkon 1,5 Meter entfernt zu halten.

Restaurants und Cafés sind unter folgenden Bedingungen geöffnet:

  • maximal 30 Gäste (also ohne Personal)
  • Besucher müssen reservieren
  • Jeder hält 1,5 Meter Abstand (außer Personen aus demselben Haushalt)
  •  Bei einer Vorabprüfung zwischen Unternehmer und Kunde wird geschätzt, ob ein Besuch Risiken birgt (z. B. hat jemand Fieber).
  • Es gibt keine maximale Anzahl von Personen auf Terrassen (Außengastronomie). Jeder sollte an einem Tisch sitzen und 1,5 Meter voneinander entfernt sein (außer Personen aus demselben Haushalt).

Öffentlicher Verkehr

  • Öffentliche Verkehrsmittel sind nur für notwendige Fahrten vorgesehen
  • In der Straßenbahn, im (Wasser-) Bus, in der U-Bahn und im Zug müssen Reisende ab 13 Jahren ab dem 1. Juni eine nichtmedizinische Maske tragen. Dies gilt nicht für Bahnhöfe, Haltestellen und Bahnsteige. Dort ist eine Maske nicht zwingend erforderlich. Jeder hier hält 1,5 Meter von anderen Abstand.
  • Reisende, die nach dem 1. Juni keine Gesichtsmaske mehr tragen, können mit einer Geldbuße von 95 € belegt werden.

Kulturelle Einrichtungen

Film-, Theater- und Konzertsäle können unter folgenden Bedingungen geöffnet werden:

  • maximal 30 Personen im Publikum;
  • Besucher müssen im Voraus buchen;       
  • eine Vorabprüfung, um festzustellen, ob ein Besuch Risiken birgt;

Jeder hält 1,5 Meter Abstand    

Museen und Denkmäler dürfen geöffnet werden, wenn

  • Besucher Tickets im Voraus kaufen und ein Kontrollgespräch führen.
  • Die maximale Besucherzahl ist vom Gebäude abhängig.
  • Es müssen 1,5 Meter Abstand gehalten werden.
  • Musikschulen und Kunstzentren sind geöffnet. Es gibt eine maximale Anzahl von 30 Personen pro Gebäude, wenn die 1,5 Meter eingehalten werden können.
  • Festivals sind erlaubt, wenn sie Aufführungen für bis zu 30 Besucher präsentieren, die alle einen Abstand von 1,5 Metern halten können.

Ab dem 01.07.2020 gelten folgende gesetzliche Regelungen in den Niederlanden (aktualisiert am 24.06.2020 in fetter Schrift):

  • gemeinschaftliche Einrichtungen (Schwimmbäder, Toiletten etc.) auf Campingplätzen und Ferienparks dürfen wieder geöffnet werden (1,5 m Abstand)
  • Kinos dürfen maximal 100 Besucher hereinlassen (Personal nicht mitgerechnet/Abstand einhalten!)
  • Restaurants und Cafes dürfen maximal 100 Besucher bedienen (Personal nicht mitgerechnet/Reservierung verpflichtend/Abstand einhalten!)
  • Kulturelle Einrichtungen dürfen maximal 100 Personen aufnehmen (Abstand halten!)
  • Organisierte Treffen von bis zu 100 Personen in Gebäuden sind erlaubt (Abstand halten!)
  • Diskotheken und Nachtclubs bleiben bis zum 01.09.2020 geschlossen
  • In allen Fahrzeugen sollte ein nichtmedizinischer Mundschutz getragen werden, wenn Personen aus mehreren Haushalten mitfahren. Die Abstandsregel gilt nicht mehr in Pkw’s.
  • Menschen aus einem Haushalt müssen keine 1,5 m Abstand halten
  • Kinder unter 12 Jahre müssen keinen Abstand einhalten
  • Jugendliche bis 18 Jahre müssen untereinander keinen Abstand halten – zu Erwachsenen allerdings schon.

Ab dem 05.08.2020 gelten folgende zusätzliche regionale Regelungen in Amsterdam und Rotterdam:

In den Haupteinkaufsgebieten sowie auf Märkten und im Rotlichtviertel gilt eine Maskenpflicht.

Ab dem 18.08.2020 gelten folgende zusätzliche Regelungen:

  • Empfehlung von privaten Festlichkeiten mit nicht mehr als 6 Personen
  • Diskotheken und Clubs bleiben geschlossen

Corona-Regeln in den Niederlanden PDF zum Download

Wir möchten euch noch wichtige Informationen und Telefonnummern im Zusammenhang mit eurem Urlaub in Nord-Holland an die Hand geben:

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