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Aktuelle Informationen

Aufgrund der Ereignisse möchten wir Ihnen die in den Niederlanden (zunächst nur Nordholland) maßgeblichen und aktuellen Corona-Maßregeln und Infiziertenzahlen mitteilen.

Dazu liefern wir Ihnen die neuesten Zahlen des niederländischen Gesundheitsministerium in Bezug auf Covid-19-Infizierte, deren Krankenhausaufnahmen sowie die Anzahl der daran verstorbenen Personen (mit Quellenangabe).

Bislang verhält es sich so, dass man sich bei Rückkehr aus einem Risikogebiet in eine 14-tägige Quarantäne begeben muss. Diese Quarantäne kann man mit einem negativen Testergebnis beenden.

Ab dem 01.10.2020 hatten Bund und Länder geplant, dass man bei entsprechender Rückkehr zunächst 5 Tage in eine Quarantäne muss, die nicht mit einem negativen Ergebnis aufgehoben werden kann. Erst ein Test nach dem fünften Tag der Wiedereinreise und mit negativem Ergebnis führt zu einer Aufhebung.

Nach einem Bericht von ntv schreibt die BILD-Zeitung, dass wegen elektronischer Probleme diese Regelung ab dem 01.10.2020 nicht greift. Es soll nun ab November gelten (https://www.n-tv.de/panorama/Neue-Quarantaeneregeln-nicht-bis-zu-Ferien-article22054424.html).

Wir berichten weiter …

Insgesamt steigen die Fallzahlen an. Der Epidemiologe Professor Streeck aus Deutschland hat mit mit seiner Forderung für Aufsehen gesorgt, nicht nur auf die Fallzahlen, sondern insbesondere auf die Krankenhausaufnahmen zu schauen.

Wenn wir uns nun die steigenden Fallzahlen betrachten, müsste uns das aufhorchen lassen. Wenn wir jedoch die Anzahl der Krankenhausaufnahmen und der Verstorbenen ansehen, wissen wir was Prof. Streeck mit seinem Vorschlag meint.

Die Gemeinden oberhalb von Amsterdam haben zwar Steigerungen der Zahl der Infizierten, jedoch wiederum lediglich eine(!) infizierte Person in Bergen und zwei in Alkmaar, die in einem Krankenhaus aufgenommen werden mussten. Dies gilt für gesamt Nordholland außer Amsterdam.

Das sollen nun die Szenarien sein, die uns in den Abgrund reissen?

Ja, wir sollten vorsichtig sein. Ja, wir sollten weiterhin Abstand halten, in die Armbeuge niesen und die Hygienevorschriften einhalten. Ja, wir sollten empathisch sein und überlegen wann wir uns wo aufhalten.

Wir sollten vielleicht keine gemeinschaftlichen Toiletten aufsuchen oder in Speisesälen unsere Mahlzeiten zu uns nehmen. Aber wir können durchaus in einem freistehenden Einfamilienhaus mit eigenem Garten die Zeit verbringen. Niemand möchte andere anstecken und sich selbst gefährden.

Es verbietet sich daher auch ein Vergleich mit dem Urlauber und demjenigen, der alle Gefahren leugnet oder Verschwörungsphantasien entwickelt.

Im Jahre 2018 hatten wir in Deutschland 25.000(!) Grippetote und niemanden hat es interessiert. Das alles mit entsprechender Impfung. Was ist, wenn wir gleiches mit dem Coronavirus erdulden müssen. Wenn auch eine Impfung uns nicht vollständig schützt. Wollen wir ein Leben lang zu Hause bleiben und unserer Hysterie freien Lauf lassen?

Wir testen 10.000 Menschen bei einem Fußballspiel aber wir sind nicht zu einem Test mit unserem Urlaub bereit – ja, es kommt noch nicht einmal jemand auf diese Idee.

Interessant ist die Aussage des Hygiene-Professors Klaus-Dieter Zastrow, der in der BILD-Zeitung sagt: “Wer reisen will, soll reisen”. Wer sich an die Hygiene-Regeln hält und an den entscheidenden Stellen vorsichtig ist, kommt auch  gesund wieder (https://www.bild.de/bild-plus/ratgeber/2020/ratgeber/herbstferien-im-risikogebiet-prof-zastrow-wer-reisen-will-soll-reisen-73034590,view=conversionToLogin.bild.html). Besonders interessant an dieser Aussage ist der Hinweis auf eine entsprechende Mundspülung am Abend, die die Virenlast so verringern kann, dass eine Infektion mir nicht mehr schaden kann. Einem Urlaub steht eigentlich nur noch die Quarantäne-Regelung im Weg. Wer 2 Tage zusätzlichen Urlaub entbehrt, kann seinen Urlaub wie sonst auch verbringen – selbst in einem Land oder einer Region, für die eine Reisewarnung gilt.

Es scheint ein Umdenken stattzufinden: https://www.n-tv.de/panorama/Nichts-spricht-gegen-Herbsturlaub-im-Ausland-article22057882.html

Doch letzendlich muss jeder seinen eigenen Weg finden …

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 22 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 31 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 11 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  14 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 3211, Ouder-Amstel mit 28, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 1644, Weesp mit 60, Delft mit 292 und Rotterdam mit 1709 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 367,9.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (16.09.-22.09.2020) wurden 13.471 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,33 angegeben. Es sind 152 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 91 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 33 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurden drei(!) infizierte Person in Den Helder wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert und keiner(!) verstarb.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 30 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 3 verstarben.

Derzeit (22.09.2020) befinden sich in den Niederlanden 91 Infizierte auf einer Intensivstation.

Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik hat am 16.09.2020 eine Reisewarnung für Nord- und Südholland erlassen (https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/niederlande-node/niederlandesicherheit/211084).

Wieder einmal wird hier undifferenziert eine gesamte Region (wir sprechen für Nordholland) unter den Verdacht eines hochgradigen Infektionsgebietes gestellt, obwohl dem nicht so ist. Fakt ist, dass Amsterdam fast eine Verdoppelung der Infektionszahlen gegenüber der Vorwoche zu verzeichnen hat. Fakt ist aber auch, dass die Gemeinden Bergen, Schagen, Den Helder und Texel keine derartigen Steigerungen haben (siehe Wochenzahlen vom 09.09. bis 15.09 hier auf der Seite). Bergen mit 6 Infizierten, Schagen mit 7, Den Helder mit 5 und Texel mit 2 sind eher Sicherheits- als Hochrisikogebiete. Auch die Krankenhausaufnahmen sprechen für sich. Lediglich in Den Helder wurde eine(!) Person mit Covid-19-Beschwerden in ein Krankenhaus eingeliefert. Amsterdam mit 22 Einlieferungen ist jetzt auch nicht gerade der Untergang des Abendlandes.

Aus unserer Sicht ist es unverantwortlich, eine Urlaubsregion so unter Generalverdacht zu stellen. Wir glauben sogar, dass diese Einschätzung, mit den daraus resultierenden Konsequenzen für die Urlauber, rechtswidrig ist – ebenso wie die Quarantäneregelung der CoronaEinreiseVO im Frühjahr.

Was bedeutet das für den Urlauber in den kommenden Wochen?

Die Grenzen bleiben geöffnet. Es finden keine Einreisekontrollen statt – in beide Richtungen! Jeder kann reisen, wohin er möchte. Bei der Rückreise in die Bundesrepublik müssen Sie sich einem kostenlosen Test (innerhalb von 72 Stunden) unterziehen. Sollte dieser positiv sein, so müssen Sie sich der Quarantäneregelung so lange unterwerfen, bis ein negatives Ergebnis vorliegt. Einzelheiten zu den gesetzlichen Regelungen finden Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-tests-einreisende.html.

Sollten Sie den Test jedoch bereits in den Niederlanden vornehmen lassen, darf dieser bei der Einreise in die Bundesrepublik nicht älter als 48 Stunden sein. Laut dem Auswärtigen Amt können Sie den kostenlosen Test bei der Einreise (Grenzstation) oder dem Gesundheitsamt Ihres Wohnortes vornehmen lassen. Jeder sollte vor dem Urlaub die Möglichkeiten bei der jeweiligen Grenzstation im Voraus erfragen.

Wer also am Samstag nach Hause fährt und am Donnerstag zuvor einen Test bei einem niederländischen Arzt machen lässt, kann sich das Ergebnis nach Hause schicken lassen, das dann wohl am Montag da sein wird. Die Konsequenz hieraus wäre, dass man einen weiteren Tag Urlaub “opfern” müsste.

Bevor man den Urlaub vorschnell storniert, sollte man sich diese Möglichkeit einmal durch den Kopf gehen lassen und in diese Richtung vorab Informationen sammeln.

Für alle unsere Gäste gilt, dass wir jede(!) Frage von Ihnen beantworten werden bzw. uns so umfassend informieren werden, dass Sie zufrieden Ihren Urlaub antreten können.

Wer also einen Abstecher nach Amsterdam plant, dem müsste man den Puls fühlen. Wer aber durch Amsterdam in die Gemeinden Bergen, Schagen, Den Helder und Texel fährt, der sollte sich keine Gedanken über Covid-19 machen, die über die normalen Ängste und Vorsichtsmaßnahmen hinausgehen.

Es soll einmal jemand gesagt haben: “Versetze einen Menschen in Angst und er legt dir seine Freiheit zu Füßen”. Man könnte sich aber auch wehren …

Bleiben Sie vorsichtig … aber auch locker!

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 6 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 7 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  2 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 2066, Ouder-Amstel mit 28, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 1187, Delft mit 264 und Rotterdam mit 1131 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 236,7.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (09.09.-15.09.2020) wurden 8265 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,17 angegeben. Es sind 92 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden. Dazu kommen 14 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurde eine(!) infizierte Person in Den Helder wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 22 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 3 verstarben.

Derzeit (16.09.2020) befinden sich in den Niederlanden 74 Infizierte auf einer Intensivstation.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 6 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 7 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  1 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 1401, Ouder-Amstel mit 20, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 799, Montfoort mit 25 und Rotterdam mit 825 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 160,5.

Der Anstieg der Zahlen geht nun wieder hoch. Erfreulich ist hierbei jedoch, dass die Krankenhausaufnahmen diese signifikante Steigerung nicht mitmachen – gleiches gilt für die Anzahl der an Covid-90 Verstorbenen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (02.09.-08.09.2020) wurden 5427 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 1830  Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit 1,17 angegeben. Es sind 43 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – 14 Infizierte weniger als die Woche davor. Dazu kommen 17 Verstorbene mit einem Minus von 7 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurden weder eine Person wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert noch ist eine Person daran gestorben. In Amsterdam wurden in dieser Woche 10 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 2 verstarben.

Derzeit (10.09.2020) befinden sich in den Niederlanden 47 Infizierte auf einer Intensivstation.

Die niederländische Regierung hat am 08.08.2020 aufgrund steigender Infektionszahlen weitere Maßnahmen beschlossen.

Ab sofort gilt in Restaurants und Cafés wieder die Reservierungs- und Registrierungspflicht .

Es wird an die Urlauber appelliert, die Städte Amsterdam und Rotterdam zu meiden. Hier wurde ja bereits in Teilen eine Maskenpflicht angeordnet.

Halten Sie die Hygiene- und Abstandsregel ein und reservieren Sie vorher Ihren Restaurant- oder Cafébesuch!

Am 18.08.2020 hielt Ministerpräsident Rutte eine Pressekonferenz und empfahl seinen Mitbürgern, dass ab sofort private Festlichkeiten mit mehr als 6 Personen nicht stattfinden sollten. Ferner, dass Diskotheken und Clubs geschlossen bleiben.  An größere Events sei derzeit überhaupt nicht zu denken.

Die steigenden Fallzahlen lassen das Staatsoberhaupt davor warnen, in den Bemühungen bei den Corona-Regeln nicht nachzulassen. Jeder ist aufgefordert, die Regeln wieder strikt einzuhalten (Quelle: https://www.telegraaf.nl/nieuws/892057788/rutte-waarschuwt-thuis-geen-feestjes-meer).

Zusatz am 01.09.2020

In diesem Zusammenhang ist uns ein Interview bei NTV aufgefallen, in dem der Virologe  Professor Streek mitteilt, dass ihn die Zahl der Neuinfizierten gar nicht mehr so sehr interessiert. Neuerdings sei für ihn die Anzahl der Krankenhausaufnahmen von Bedeutung (https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Infektionszahlen-werden-steigen-aber-keine-Sorge-article21994288.html) .

Wenn man dieser Empfehlung folgt, scheint die Pandemie einiges an Schrecken zu verlieren. In Deutschland befanden sich am 28.08.2020 236 Infizierte auf einer Intensivstation, von denen 140 beatmet wurden – von insgesamt 80 Millionen Menschen. In den Niederlanden  sind derzeit 33 Infizierte auf einer Intensivstation – von ca. 17 Millionen Menschen. Das sind nicht unbedingt Zahlen, die den Weltuntergang beschreiben. Allerdings möchten wir auch nichts verharmlosen. Wenn wir weiterhin schön artig Abstand halten und in geschlossenen Räumen eine Maske tragen, scheint es bis zu einer Impfung recht glimpflich zu verlaufen. In den Niederlanden besteht dagegen nur im öffentlichen Nahverkehr die Pflicht, eine Maske zu tragen – in Amsterdam und Rotterdam auch auf Märkten.

In der Region Nordholland ist niemand(!) auf einer Intensivstation, außer in Amsterdam. In unserer Region sind Sie also derzeit besonders sicher.

Wir schreiben diesen Kommentar in der Absicht, dass Ängste verringert werden aber die Vorsicht erhalten bleiben soll. Bleiben Sie alle gesund – wo immer Sie auch sind!

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 4 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  1 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 1116 und  Montfoort mit 19 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 127,9.

Der Anstieg der Zahlen war zunächst besorgniserregend, um jetzt doch wieder zu sinken. Die Gesundheitsämter sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden, scheinen einen guten Job zu machen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (26.08.-01.09.2020) wurden 3597 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 9  Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit “um 1″(?) angegeben. Es sind 57 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – 27 Infizierte weniger als die Woche davor. Dazu kommen 24 Verstorbene mit einem Minus von 8 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurden weder eine Person wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert noch ist eine Person daran gestorben. In Amsterdam wurden in dieser Woche 12 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 2 verstarben.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 4 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  0 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 1258, Zandvoort mit 19,  Gennep mit 19 und Rotterdam mit 831 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 144,1.

Der Anstieg der Zahlen war zunächst besorgniserregend, um jetzt doch wieder zu sinken. Die Gesundheitsämter sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden, scheinen einen guten Job zu machen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (19.08.-25.08.2020) wurden 3588 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 425  Infektionen weniger als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit “über 1″(?) angegeben. Es sind 84 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – ein Mehr von 34 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 32 Verstorbene mit einer Steigerung von 16 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurden weder eine Person wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert noch ist eine Person daran gestorben. In Amsterdam wurden in dieser Woche 10 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 4 verstarben.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchtentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene (Spitzenreiter in Nordholland)

Schagen: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  0 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 1418, De Ronde Venen mit 24,  Bergen op Zoom mit 139, Zandvoort mit 28 und Rotterdam mit 1124 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Bergen op Zoom, wäre das momentan der Wert 205,9.

Der Anstieg der Zahlen ist doch besorgniserregend – auch wenn die Region Nordholland (bis auf Amsterdam) davon bislang verschont bleibt.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (11.08.-18.08.2020) wurden 4013 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 23  Infektionen weniger als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit “über 1″(?) angegeben. Es sind 50 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – ein Mehr von 12 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 19 Verstorbene mit einer Steigerung von 7 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchtentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 9 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene (Spitzenreiter in Nordholland)

Schagen: 1 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  0 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 563, Waddinxveen mit 30 und Rotterdam mit 796 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Bergen, wäre das momentan der Wert 30,2.

Der Anstieg der Zahlen ist doch besorgniserregend – auch wenn die Region Nordholland (bis auf Amsterdam) davon bislang verschont bleibt.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (29.07.-04.08.2020) wurden 2588 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 1259 Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit “über 1″(?) angegeben. Es sind 44 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – eine Steigerung von 21 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 6 Verstorbene mit einer Minderung von 3 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In der Woche (22.-28.07.2020) wurden 1329 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 342 Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl liegt derzeit bei 1,4 im Gegensatz zu 1,29 zur Vorwoche. Es sind 23 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – eine Steigerung von 4 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 9 Verstorbene mit einer Steigerung von 2 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchtentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 12 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene (Spitzenreiter in Nordholland)

Schagen: 4 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  0 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind die Gemeinden Hillegom mit 37, Waddinxveen mit 30 und und Goes mit 36 Infizierten. Die drei Gemeinden liegen in Südholland.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Bergen, wäre das momentan der Wert 40,2.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

Aufgrund der zunächst fallenden Zahlen ist man beim Gesundheitsamt dazu übergegangen, 14-tägige Infektionszahlen in einer Grafik darzustellen, wobei in schriftlichen Zusätzen auch die Wochenzahlen dargestellt werden. Diese gehen selbstverständlich mit einer Darstellung der gesamten Entwicklung einher. Unter dem 14-tägigen Zeitraum können Sie die aktuellen Zahlen in Ihrer Urlaubsregion in Nordholland ablesen. Wer möchte, dass noch eine andere Region hinzugefügt wird, der kann uns eine E-Mail schicken und wir nehmen die Region dann in unsere Berichterstattung auf.

Unter diesem Link: https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/ könnt ihr tägliche Zahlen im 3-Tage-Mittel nachlesen. In diesem “Dashboard” kann man sich die landesweiten aber auch die regionalen Zahlen aufrufen. Regional werden allerdings nur die Krankenhausaufnahmen und die positiv getesteten Personen angezeigt.

Interessant ist zu sehen, dass die neu-infizierten Personen in der Mehrzahl zwischen 20 und 40 Jahren liegen. Gleiches lässt sich ja auch in Deutschland erkennen. Es scheint zu stimmen, dass die jüngere Generation wenig Verantwortungsbewusstein für Ihre Großeltern zu haben scheint und näher bei sich ist.

In der abgelaufenen Woche (22.-28.07.2020) wurden 1329 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 342 Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl  liegt derzeit bei 1,4 im Gegensatz zu 1,29 zur Vorwoche. Es sind 23 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – eine Steigerung von 4 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 9 Verstorbene mit einer Steigerung von 2 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

Sollten die Zahlen weiter steigen, wird von hier aus davon ausgegangen, dass die Berichterstattung des Gesundheitsamtes wieder täglich erfolgen wird.

Durch eine grafische Darstellung lässt sich ablesen, dass die Zahlen in Nord- und Südholland stärker steigen als im Rest der Niederlande. Das wiederum lässt den Schluss zu, dass Urlauber (heimische wie ausländische Gäste) für die Steigerung verantwortlich sein könnten. Dementsprechend der Appell an alle Urlauber: Haltet wieder mehr Abstand!

Bei diesen Zahlen sollte man allerdings auch die Ruhe bewahren. Sie sind bei weitem nicht so schlimm wie in deutschen Großstädten und geben auch keinerlei Anlass zur Hysterie. Wir alle haben es selbst in der Hand, die Zahlen wieder zur senken. Trotz allem bleiben die Niederländer wie immer absolut locker, ohne die Ernsthaftigkeit zu verlieren. Alle Urlauber sind in den Niederlanden bislang gut aufgehoben.

Eine besondere Bitte noch an alle, die sich mit einem Aufenthalt in den Niederlanden beschäftigen: Glaubt nicht den Parolen und auch nicht den Medien jede Mitteilung. Überprüft Parolen auf Quellenangaben und recherchiert bei Pressemitteilungen auch andere Anbieter. Mir scheint es manchmal so, dass die Medien eine Berichterstattung pro Fernreisen mit dem Flugzeug hofieren anstatt den Urlaub mit dem eigenen Pkw – entsprechend der Gewichtung der üppig zahlenden Kundschaft.

Ab dem 01.06.2020 gelten folgende gesetzliche Regelungen in den Niederlanden:

  • Menschen dürfen sich draußen versammeln, wenn sie 1,5 Meter voneinander entfernt sind. Eine Maskenpflicht besteht nicht.
  •  In allen öffentlich zugänglichen Gebäuden dürfen sich maximal 30 Personen ohne Personal versammeln. Hier nutzen wir auch den Abstand von 1,5 Metern.
  • Zu Hause ist es dringend erforderlich, die Besucher sowohl drinnen als auch im Garten und auf dem Balkon 1,5 Meter entfernt zu halten.

Restaurants und Cafés sind unter folgenden Bedingungen geöffnet:

  • maximal 30 Gäste (also ohne Personal)
  • Besucher müssen reservieren
  • Jeder hält 1,5 Meter Abstand (außer Personen aus demselben Haushalt)
  •  Bei einer Vorabprüfung zwischen Unternehmer und Kunde wird geschätzt, ob ein Besuch Risiken birgt (z. B. hat jemand Fieber).
  • Es gibt keine maximale Anzahl von Personen auf Terrassen (Außengastronomie). Jeder sollte an einem Tisch sitzen und 1,5 Meter voneinander entfernt sein (außer Personen aus demselben Haushalt).

Öffentlicher Verkehr

  • Öffentliche Verkehrsmittel sind nur für notwendige Fahrten vorgesehen
  • In der Straßenbahn, im (Wasser-) Bus, in der U-Bahn und im Zug müssen Reisende ab 13 Jahren ab dem 1. Juni eine nichtmedizinische Maske tragen. Dies gilt nicht für Bahnhöfe, Haltestellen und Bahnsteige. Dort ist eine Maske nicht zwingend erforderlich. Jeder hier hält 1,5 Meter von anderen Abstand.
  • Reisende, die nach dem 1. Juni keine Gesichtsmaske mehr tragen, können mit einer Geldbuße von 95 € belegt werden.

Kulturelle Einrichtungen

Film-, Theater- und Konzertsäle können unter folgenden Bedingungen geöffnet werden:

  • maximal 30 Personen im Publikum;
  • Besucher müssen im Voraus buchen;       
  • eine Vorabprüfung, um festzustellen, ob ein Besuch Risiken birgt;

Jeder hält 1,5 Meter Abstand    

Museen und Denkmäler dürfen geöffnet werden, wenn

  • Besucher Tickets im Voraus kaufen und ein Kontrollgespräch führen.
  • Die maximale Besucherzahl ist vom Gebäude abhängig.
  • Es müssen 1,5 Meter Abstand gehalten werden.
  • Musikschulen und Kunstzentren sind geöffnet. Es gibt eine maximale Anzahl von 30 Personen pro Gebäude, wenn die 1,5 Meter eingehalten werden können.
  • Festivals sind erlaubt, wenn sie Aufführungen für bis zu 30 Besucher präsentieren, die alle einen Abstand von 1,5 Metern halten können.

Ab dem 01.07.2020 gelten folgende gesetzliche Regelungen in den Niederlanden (aktualisiert am 24.06.2020 in fetter Schrift):

  • gemeinschaftliche Einrichtungen (Schwimmbäder, Toiletten etc.) auf Campingplätzen und Ferienparks dürfen wieder geöffnet werden (1,5 m Abstand)
  • Kinos dürfen maximal 100 Besucher hereinlassen (Personal nicht mitgerechnet/Abstand einhalten!)
  • Restaurants und Cafes dürfen maximal 100 Besucher bedienen (Personal nicht mitgerechnet/Reservierung verpflichtend/Abstand einhalten!)
  • Kulturelle Einrichtungen dürfen maximal 100 Personen aufnehmen (Abstand halten!)
  • Organisierte Treffen von bis zu 100 Personen in Gebäuden sind erlaubt (Abstand halten!)
  • Diskotheken und Nachtclubs bleiben bis zum 01.09.2020 geschlossen
  • In allen Fahrzeugen sollte ein nichtmedizinischer Mundschutz getragen werden, wenn Personen aus mehreren Haushalten mitfahren. Die Abstandsregel gilt nicht mehr in Pkw’s.
  • Menschen aus einem Haushalt müssen keine 1,5 m Abstand halten
  • Kinder unter 12 Jahre müssen keinen Abstand einhalten
  • Jugendliche bis 18 Jahre müssen untereinander keinen Abstand halten – zu Erwachsenen allerdings schon.

Ab dem 05.08.2020 gelten folgende zusätzliche regionale Regelungen in Amsterdam und Rotterdam:

In den Haupteinkaufsgebieten sowie auf Märkten und im Rotlichtviertel gilt eine Maskenpflicht.

Ab dem 18.08.2020 gelten folgende zusätzliche Regelungen:

  • Empfehlung von privaten Festlichkeiten mit nicht mehr als 6 Personen
  • Diskotheken und Clubs bleiben geschlossen

Corona-Regeln in den Niederlanden PDF zum Download

Die Gemeinde Schagen, in der unsere Ferienhäuser stehen, hat eine Gesamtfläche von ca. 187 km² und ca. 55.000 Einwohner. 
 

Sie sind in unseren Häusern auf einem abgeschlossenen Grundstück, das niemand ungefragt betreten wird.  Wir haben einen Schlüsselsafe, damit Sie auf den Kontakt mit dem Verwalter verzichten können. Wir weisen Sie auf Wunsch telefonisch in alle wichtigen Dinge des Hauses ein. Unserer Verwalter putzt das Haus nach den Empfehlungen des niederländischen  Tourismusverbandes. Sie können mit unseren Fahrrädern leicht zum Strand fahren und dort spazierengehen. Sie haben genug Raum, um großen Abstand zu anderen Menschen zu halten. Einkaufen müssen Sie auch zu Hause. Wenn Sie in einer Miet- oder Eigentumswohnung wohnen, sind Sie hier sogar besser aufgehoben. Auf der Anfahrt können Sie auch jedem Menschen aus dem Weg gehen, sodass Ihr Urlaub in unserem Haus die bessere Alternative sein kann, seine Zeit mit der Familie zu verbringen.

Während in Deutschland auf den Mundschutz gesetzt wird, ist die “Mutter aller Regeln” in den Niederlanden 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen. Sie sollten das bei einem Aufenthalt in den Niederlanden stets beachten!

Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit und gerne zur Verfügung.

Bleiben Sie gesund – wo immer Sie sind!

Ihre Familie Nölle

Fragen zum Coronavirus

Wie wir es bereits geahnt haben: Die “Krücke” der CoronaEinreiseVO ist rechtswidrig! So geht man nicht mit Grundrechten um. Die ausgewiesenen Europabefürworter sollten sich in Grund und Boden schämen!

“Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat die grundsätzliche Quarantänepflicht für Menschen außer Vollzug gesetzt, die aus dem Ausland in das Land einreisen. Das teilte die Justizbehörde am Montagabend mit. Der Senat setzte mit dem Beschluss den Paragrafen 5 der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus vom 8. Mai einstweilig außer Vollzug. Er unterwirft aus dem Ausland Einreisende grundsätzlich einer Quarantänepflicht. Die Richter gaben dem Eilantrag des Eigentümers einer Ferienhausimmobilie in Schweden statt. Der Beschluss vom 11. Mai ist unanfechtbar, wie es hieß.

Ein Argument der Richter: Das Infektionsschutzgesetz lasse eine Regelung durch Rechtsverordnung nur zu, wenn bestimmte Voraussetzungen vorlägen. Dieses Gesetz sehe Quarantäne nur für bestimmte Personen vor – etwa Kranke oder Krankheitsverdächtige. Im Hinblick auf die weltweiten Fallzahlen, die in Relation zur Weltbevölkerung zu setzen seien, könne auch bei Berücksichtigung einer hohen Dunkelziffer ein aus dem Ausland Einreisender aber nicht pauschal als Krankheits- oder Ansteckungsverdächtiger angesehen werden” (https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-news-deutschland-aktuell-1.4828033).

Die Hannoversche Allgmeine fügt noch einen Hinweis des Gerichts hinzu:

“Die Freiheit von unter Quarantäne Gestellten werde in erheblichem Maße beschränkt. Es sei aber möglich, durch Rechtsverordnungen Risikogebiete auszuweisen, die die Verhängung einer Quarantäne rechtfertigten. Alternativ könne der Staat Menschen, die aus dem Ausland einreisen, verpflichten, sich unverzüglich bei den jeweils zuständigen Infektionsschutzbehörden zu melden. Diese könnten dann – etwa durch Befragungen und/oder Tests – Maßnahmen ergreifen” (https://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Niedersachsen-Oberverwaltungsgericht-kippt-Quarantaenepflicht-fuer-Einreisende).

Noch ein Link: https://www.tagesschau.de/inland/quarantaenepflicht-corona-101.html .

So muss ein Rechtsstaat agieren: Das Gericht fordert in dieser Aussage, dass die Gesundheitsämter erst Befragungen und vielleicht Tests bei den Rückkehrern vornehmen, um nach deren Ergebnis dann Maßnahmen zu verhängen. Natürlich darf man mich in Quarantäne stecken, wenn eine Infizierung nachgewiesen ist – aber nicht pauschal jeden Rückkehrer als potentiellen Infizierten darstellen. Hieran wird deutlich, dass der Staat mit dieser Verordnung bewusst seine Kompetenzen überschritten und die Rechtsstaatlichkeit außer Acht gelassen hat.

Deutlich machen möchten wir aber auch, dass wenn ich als Rückkehrer Fieber und trockenen Husten habe, ich mich selbstverständlich selbstständig in Quarantäne begebe und das Gesundheitsamt darüber verständige! So wie jeder es auch in Deutschland halten sollte!

Unserer Auffassung nach handelt es sich hierbei um ein bundesweit gültiges Grundsatzurteil, da Rechtsmittel (Anrufung des Bundesverwaltungsgerichts) nicht zugelassen sind. Zumindest löst dieses Urteil eine unklare Rechtslage aus, auf die alle anderen Länder unverzüglich reagieren müssen(!). Sie können sich unserer Auffassung nach auf diese unklare Rechtslage berufen. Außerdem wird  keine Landesregierung gegen ein Urteil eines Oberverwaltungsgericht argumentieren – jedenfalls nicht in dieser Sache. Zudem handelt es sich bei der niedersächsischen Verordnung um eine Musterverordnung, die Bund und Länder gemeinsam verfasst haben.

Was bedeutet dieses Urteil nun für die Ferienhausurlauber, die gerne an die nordholländische Küste fahren?

Gute Fahrt und gute Erholung!

Denn ganz Nordholland ist alles andere als ein RIsikogebiet – unsere täglichen Zahlen des RIVM (Gesundheitsministerium der Niederlande) weisen das auch nach.

Ministerpräsident Laschet zieht für NRW die Konsequenzen aus dem Urteil und kündigt an, dass er alsbald die Quarantäneregelung aussetzen will (https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/laschet-quarantaene-lockerung-ausland-100.html). Erstaunlich ist allerdings was er noch gesagt haben soll: “Diese Regelung sei niemandem erklärbar, so Laschet weiter. Wenn jemand aus einem gefährdeten Landkreis in ein Land mit deutlich weniger Infektionen reise und nach seiner Rückkehr 14 Tage in Quarantäne soll: Das sei lebensfremd.”

Da fragt sich doch derjenige, der aufgrund dieser Regelung nicht in seinen geplanten Urlaub nach Nordholland gefahren ist, ob unsere Politiker noch auf demselben Planeten leben wie wir. Diese Aussage offenbart, wie willfährig wir alle Beschränkungen über uns haben ergehen lassen. Es würde mir persönlich reichen, wenn sich die Politiker die Bedeutung des Wortes “Differenziertheit” merken würden. Alle die, die vorschnell storniert haben, sind nun die Leidtragenden dieser oberflächlichen Politik.

Das Urteil des OVG Niedersachsen sowie die Ankündigung des Herrn Laschet reichen allemal aus, um auch als Einwohner von NRW die Urlaubsreise nach Nordholland antreten zu können.

Nordrhein-Westfalen setzt die Quarantäneregelung zum 15.05.2020 aus (https://www.fr.de/panorama/coronavirus-corona-krise-deutschland-infektionen-massnahmen-lockerungen-reproduktionszahl-zr-13762762.html) (https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/quarantaene-regel-rueckkehrer-abschaffung-100.html). Ein Stück Fremdschämen geht zuende…

Der 13. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat mit Beschluss vom 11. Mai 2020 (13 MN 143/20) § 5 der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona Virus vom 8. Mai 2020, der aus dem Ausland
Einreisende grundsätzlich einer Quarantänepflicht unterwirft, einstweilig außer
Vollzug gesetzt
(zur Erläuterung sei hier noch angefügt, dass alle Bundesländer dieselbe Musterverordnung hatten und nur kleine Passagen in einigen Ländern verändert wurden / redaktionelle Anmerkung)

In ihrer Begründung sagen die Richter u. a. Folgendes: “
Es fehle bereits an der erforderlichen Ermächtigungsgrundlage für den Erlass einer derartigen Vorschrift”. Dieser Satz ist eine schallende Ohrfeige für unsere Politiker, die wieder einmal alle rechtlichen Vorgaben unserer Gesetzgebung bewusst außer Acht gelassen haben, um ihre Bürger wie kleine Kinder zu gängeln und ihnen einfach mal so ihre Grundrechte nach Gutdünken entziehen (https://oberverwaltungsgericht.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/13-senat-setzt-grundsatzliche-quarantanepflicht-fur-aus-dem-ausland-einreisende-ausser-vollzug-188236.html). Dieser Vorgang zeigt uns, dass wir kritisch bleiben müssen und nicht jede Verordnung ohne Fragen hinnehmen sollten. Dass wir mit unserem Standpunkt von Anfang an Recht hatten, befriedigt uns in keinster Weise. Wir schämen uns für diese Denk- und Arbeitsweise deutscher Politiker, die sich nicht an Recht und Gesetz halten. Ganz besonders für die Politiker, die in verschiedenen Bundesländern die Einreiseverordnung nicht sofort ausgesetzt haben. Gesetze und Verordnungen werden erst dann gut, wenn Richter(!) sie bestätigen!

Nur eine Bitte: Achten Sie auf alle(!) Hygieneregeln – in Ihrem und in unser aller Interesse!

Am 18.04.2020 berichtet die niederländische Zeitung “De Telegraaf” von einem Stau in Roermond an der Grenze zu Deutschland (https://www.telegraaf.nl/nieuws/2079634598/duitsers-slaan-advies-in-de-wind-lange-files-bij-grenscontroles-roermond).

Wir übersetzen Ihnen einmal den Text ins Deutsche:

“Deutsche schlagen Ratschläge in den Wind, lange Staus bei Grenzkontrollen in Roermond”

Der Grenzschutzbeamte kann ihnen nicht die Einreise in die Niederlande verbieten und ihnen höchstens davon abraten. Viele Deutsche sagten, sie hätten eine E-Mail von einem Hafenmeister eines Yachthafens in Roermond erhalten. Sie sollten ihr Boot zu Wasser lassen oder an ihrem Boot arbeiten. Andere Deutsche sagten auch, sie seien auf dem Weg zu Einkaufszentren.

In Zentral-Limburg gibt es mehr als zehn Yachthäfen mit Tausenden von Booten. Einige Häfen haben deutsche Bootsbesitzer per E-Mail über die hier geltenden Maßnahmen informiert. Manchmal wurde in dieser E-Mail auch darum gebeten, im Voraus einen Termin zu vereinbaren, wann das Boot zu Wasser gelassen werden soll. Den Hafenmeistern zufolge liegt die Initiative für dieses Abkommen jedoch nicht bei ihnen, sondern bei den Deutschen.

Ein Gesetzeshüter aus der Provinz an der Grenze sagte, dass in einer Stunde bereits sechzig Deutsche durchgefahren seien und argumentierten, sie wollten ihr Boot zu Wasser lassen. Viele Deutsche sagten, dass in ihrem Land am Montag viele Dinge wieder geöffnet werden. Sie seien davon ausgegangen, dass es in den Niederlanden nicht anders sei. Traditionell überqueren viele Deutsche sonntags und teilweise samstags die Grenze in Zentral-Limburg, weil die Geschäfte dann bei ihnen geschlossen sind.

In Vlodrop gab es am Samstagmorgen keine Kontrolle des Grenzschutzes an der Grenze, so dass die Deutschen ungestört durch die Stadt fuhren. Insbesondere die Parkplätze benachbarter Gartencenter waren voller Autos mit weißen Nummernschildern.

Laut einem Sprecher des Marechaussees (Grenzschutz) herrscht an der Grenze im Allgemeinen eine „geringe Verkehrsintensität“, obwohl in Roermond mehr los ist als sonst. Der Sprecher betont, dass es kein offizielles Einreiseverbot gibt und der Grenzschutz Personen lediglich um Rückkehr bitten kann. Ihm zufolge wird dies in der Hälfte der Fälle befolgt.”

Ergo: Ich kann jederzeit in die Niederlande einreisen und niemand wird mich daran hindern! Fahrt doch einfach einmal für einen Tag an die Küste und probiert es aus!!!

Dass die niederländischen Gemeinden sich auch jetzt über einen Besuch von deutschen Gästen freuen, können Sie folgender Seite entnehmen: https://www.schagen.nl/deutsch/

Am 23.05.2020 wurden Bilder in deutschen Medien veröffentlicht, die einen vollen Badestrand mit ausuferndem Verhalten hinsichtlich der Abstandsregelungen zeigen (https://www.rtl.de/cms/langes-corona-wochenende-deutsche-urlauber-tummeln-sich-an-hollands-straenden-4546462.html). Allerdings zeigt dieses Bild bei RTL den Strand in Scheveningen. Scheveningen liegt direkt in Den Haag, einer Stadt mit über 500.000 Einwohner. Auch in den niederländischen Medien wird dieser Abschnitt gezeigt (https://www.rtl.de/cms/langes-corona-wochenende-deutsche-urlauber-tummeln-sich-an-hollands-straenden-4546462.html) und darüber berichtet. Wer in Corona-Zeiten  einen Strand mit Boulevard und 500.000 Menschen im Rücken aufsucht, dem muss man nun wirklich den Puls fühlen. Allerdings wäre ein Bild in der Vogelperspektive ehrlicher, anstatt ein Bild in die Ferne, wo sich der Blickwinkel verjüngt und es so aussieht als stehen alle auf einem Haufen. Dieser Strandabschnitt liegt in der Mitte der Niederlande. Unsere Ferienregion ist Nordholland, in der es bis zu 100m breite Strände gibt. Bislang war noch kein einziger Strand in Nordholland wegen Corona gesperrt. Wenn man hier an einem Strandabschnitt zwei Minuten nach rechts oder links geht, ist man völlig alleine – selbst in der Hochsaison! Worauf wir hinauswollen, ist die Differenzierung. Schauen Sie genau nach, wo diese Strandabschnitte sein sollen, von denen in dieser Form berichtet wird und wo will ich meinen Urlaub verbringen? Wie verhält es sich dort?

Die Aussage, dass es Gemeinden gibt, die zum Fernbleiben deutscher Touristen in Küstenregionen aufrufen, halten wir für populistisch und nicht nachvollziehbar. Uns ist keine solche Region derzeit bekannt. Lassen Sie sich nicht an der Nase herumführen! Schauen Sie genau hin und überprüfen Sie solche Meldungen! Wir helfen Ihnen gerne bei derartigen Fragen. Wir liefern Ihnen auch die Quellen der wahren Meldungen…

 

Am 15.04.2020 hat die Bundesregierung neue Maßnahmen beschlossen, die den Umgang mit Covid-19 regeln. Hierzu gehört auch der Reiseverkehr. Bürger aus Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz dürfen zu touristischen Zwecken nicht in unser Land einreisen. Gleiches gilt für Nicht-EU-Bürger.

Allerdings dürfen Deutsche sehr wohl in die Niederlande ausreisen. An dem Beispiel von NRW können wir uns einmal die “CoronaEinreiseVO” (https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-04-09_coronaeinreisevo_nrw_mit_begruendung.pdf) ansehen. Sie wurde am 09.04. erlassen und besagt, dass derjenige, der länger als 72 Stunden in den Niederlanden war und wieder nach Deutschland einreist, eine freiwillige 14-tägige Quarantäne einhalten muss. Hierzu soll er sich beim jeweiligen Gesundheitsamt seiner Heimatstadt melden. Derjenige, der sich allerdings nach seiner Rückkehr auf Covid-19 testen lässt und negativ ist, muss nicht in die Quarantäne. Nun besagt die Verordnung aber auch, dass sie am 19.04.2020 wieder außer Kraft tritt. Damit wollte man offensichtlich den Osterreiseverkehr verhindern . Am 16.04.2020 wurde die Corona-Schutz-Verordnung (CoronaSchVO) neugefasst (https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-04-16_verordnung_zur_aenderung_von_rvoen.pdf). Im Artikel 3 heißt es, dass der 19.04.2020 als Ablaufdatum der Verordnung durch den 03.05.2020 ersetzt wird. Somit müssen für eine Sanktionierung folgende Dinge praktisch erfüllt werden:

1. Ich muss vor der Grenze von einer Streife der Bundespolizei angehalten werden. Ferner müssen meine Personalien notiert und ein Bericht der Beamten gefertigt werden. Ob dieser Bericht an das Gesundheitsamt meiner Heimatstadt geschickt werden würde ist recht unwahrscheinlich, da noch kein Verstoß vorliegt. Es könnte ja sein, dass ich innerhalb von 72 Stunden wieder in die Bundesrepublik einreise. Erst wenn ich wieder einreise und ein zweites Mal kontrolliert werden würde, wäre das möglich.

2. Dass die Polizeibeamten der Bundespolizei die Arbeit von Gesundheitsämtern in der gesamten Republik übernehmen, wo sie mit der Vielzahl der europäischen Kriminellen sicherlich gehaltvollere Arbeit leisten müssen und auch wollen, könnte man bezweifeln.

3. Ereilen mich jedoch diese beiden Unwahrscheinlichkeiten, müssen halt diejenigen im Auto einen Antikörpertest  vornehmen, die im Nachgang keinen Urlaub mehr von ihrem Arbeitgeber haben und darlegen, dass sie nicht infiziert sind. Rufen Sie schon heute bei Ihrem Gesundheitsamt an und fragen Sie nach!!!

4. Also: Die CoronaEinreiseVO muss verlängert werden. Ich muss 2x angehalten und kontrolliert werden. Die Beamten müssen mir beweisen, wann ich ein- und wann ich ausgereist bin. Schlussendlich kann ich noch versuchen, mich mit einem Antikörpertest der Quarantäne zu entziehen.

Der ungeübte Leser in rechtlichen Fragen könnte glauben, dass hier eine Anleitung zum Verstoß einer Ordnungswidrigkeit dargeboten wird. Dem ist natürlich nicht so. Es werden hier lediglich ein paar Dinge für diejenigen Bürger dargelegt, die sich rücksichtsvoll und empathisch mit dem Coronavirus auseinandersetzen, jedem Menschen nicht näher als 1,5 Meter kommen und einfach nur ein bisschen an den 100 Meter breiten Strand (ohne Boulevard) gehen, oder Fahrradfahren, oder einfach nur auf der Terrasse ein Buch lesen möchten. Mehr nicht!

Noch ganz wichtig:

Ich kann jederzeit(!) wieder in die Bundesrepublik einreisen – auch daran wird mich niemand hindern. Sollte eigentlich auch jedem klar sein, wenn über 220.000 Deutsche aus der ganzen Welt zurückgeholt werden, die teilweise mit dem Coronavirus infiziert waren.

Der 13. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat mit Beschluss vom 11. Mai 2020 (13 MN 143/20) § 5 der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona Virus vom 8. Mai 2020, der aus dem Ausland
Einreisende grundsätzlich einer Quarantänepflicht unterwirft, einstweilig außer
Vollzug gesetzt
(zur Erläuterung sei hier noch angefügt, dass alle Bundesländer dieselbe Musterverordnung hatten und nur kleine Passagen in einigen Ländern verändert wurden / redaktionelle Anmerkung)

In ihrer Begründung sagen die Richter u. a. Folgendes: “
Es fehle bereits an der erforderlichen Ermächtigungsgrundlage für den Erlass einer derartigen Vorschrift”. Dieser Satz ist eine schallende Ohrfeige für unsere Politiker, die wieder einmal alle rechtlichen Vorgaben unserer Gesetzgebung bewusst außer Acht gelassen haben, um ihre Bürger wie kleine Kinder zu gängeln und ihnen einfach mal so ihre Grundrechte nach Gutdünken entziehen (https://oberverwaltungsgericht.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/13-senat-setzt-grundsatzliche-quarantanepflicht-fur-aus-dem-ausland-einreisende-ausser-vollzug-188236.html). Dieser Vorgang zeigt uns, dass wir kritisch bleiben müssen und nicht jede Verordnung ohne Fragen hinnehmen sollten. Dass wir mit unserem Standpunkt von Anfang an Recht hatten, befriedigt uns in keinster Weise. Wir schämen uns für diese Denk- und Arbeitsweise deutscher Politiker, die sich nicht an Recht und Gesetz halten. Ganz besonders für die Politiker, die in verschiedenen Bundesländern die Einreiseverordnung nicht sofort ausgesetzt haben. Gesetze und Verordnungen werden erst dann gut, wenn Richter(!) sie bestätigen!

Es ist einfach unglaublich, dass die deutschen Medien die Unwahrheit verbreiten, dass Auslandsreisen verboten sind. In den Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes vom 29.04.2020 steht unter “Aktuelles” wortwörtlich: ” Zwischen den Niederlanden und Deutschland finden derzeit keine Grenzkontrollen statt. Jedoch sind bei der Rückreise nach Deutschland die Quarantäne-Regelungen der Bundesländer zu beachten” (https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/niederlandesicherheit/211084).  Das bedeutet also, dass niemand die 72-Stunden-Regelung überwacht. Man soll sich selbst in Quarantäne begeben.

Ebenso wird in den Medien kolportiert, dass aufgrund der Reisewarnung jeder seine Reise stornieren kann und das Recht auf Erstattung der vollen Mietsumme hat. In Bezug auf  Pauschalreisen mag das richtig sein. In Bezug auf die Anmietung eines privaten Ferienhauses ist das allerdings nicht richtig. Ein solcher Mietvertrag ist mit einem Wohnungsmietvertrag gleichzusetzen, der dementsprechend auch nicht einfach wegen einer Reisewarnung storniert werden kann. Es gelten hierbei die vertraglichen Vereinbarungen, die auch von beiden Seiten unterzeichnet wurden. Wir empfehlen Ihnen vor Stornierung unseres Ferienhauses ein Telefonat mit uns zu führen oder eine Rechtsberatung bei einem Fachanwalt in Anspruch zu nehmen. Dies nicht, um einen Rechtsstreit vorzubereiten, sondern um einfach auf der sicheren Seite zu sein.

Laut einem Bericht der Tageszeitung “Welt” planen Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg ab dem 11.05.2020 in ihren Ländern wieder die Vermietung von Ferienhäusern, Ferienwohnungen und Hotels zuzulassen. Eine Argumentation, deutsche Ferienhausgäste in den Niederlanden von einer Reise abzuhalten, wäre damit wohl hinfällig (https://www.welt.de/politik/deutschland/article207613091/Corona-Krise-Niedersachsen-NRW-und-BaWue-wollen-Tourismus-hochfahren.html). Auch die Seite der Landesregierung NRW weist darauf hin: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/baden-wuerttemberg-niedersachen-und-nordrhein-westfalen-stellen-drei-phasen-konzept

Alle Strandlokale sind ab 1. Juni wieder komplett geöffnet (zunächst für maximal 30 Gäste/Reservierungen sind angeraten) und die Strandkabinen wurden am 17.05.2020 auch wieder aufgebaut. Ab 1. Juni können unsere Gäste ihre Strandkabinen benutzen (Anfang Juni bis Mitte September).

Wir haben in Zeiten von Corona unsere Stornierungsbedingungen angepasst. Unsere Gäste, die Ihren Mietvertrag ab dem 01.06.2020 abgeschlossen haben, können bis zu sechs Wochen vor Anreise kostenlos stornieren. Sollten die Niederlande oder Deutschland die Grenze schließen, werden wir 100 Prozent zurückzahlen. Sollten Sie nach der 6-Wochen-Frist stornieren, werden wir uns um einen Nachmieter kümmern. Wenn uns das gelingt, erhalten Sie ebenfalls 100 Prozent zurück. Für alle Stornierungen gilt, dass wir die Endreinigung, Kurtaxe, Fahrradmiete und natürlich die Kaution in voller Höhe zurückzahlen.

Neue Ausstattung

Aufgrund der neuen Angebote wie Netflix, Disney plus und Amazon Prime Video war es erforderlich geworden, den Fernseher im Haus Sonnenschein auszuwechseln. Wie auch im Haus Weitblick haben wir uns für einen QLED-TV von Samsung entschieden. Für die Größe von 55 Zoll musste das an der Wand angebrachte Board ebenso weichen wie der Spielfilm-Server und der Blue-Ray-Player. Durch die neuen Fernsehangebote sind diese Dinge u. E. nach auch entbehrlich. Zur Erhöhung der Sicherheit haben wir den Fernseher auch gleich an der Wand anbringen lassen. So kann man auch mal vom Esstisch aus die Nachrichten sehen.

Wir hoffen, dass Ihnen diese Neuerung ebenso gefällt wie uns.

Newsletter

Wir möchten uns bei allen unseren Kunden für das Vertrauen bedanken, unserem Newsletter die Treue zu halten. Ihre netten Rückmeldungen freuen uns immer wieder und bestärken uns darin, Ihnen weiterhin einmal jährlich die Neuheiten in unseren Häusern darzustellen.
Als Dankeschön haben wir dieses Jahr auch wieder einen Zeitraum von vier Wochen mit einem zwanzigprozentigen Rabatt versehen, den ausschließlich unsere treuen Bezieher des Newsletters erhalten.

Die neue Terrassenüberdachung

Nach langer Planung begann im August 2019 endlich der Aufbau der Terrassenüberdachung sowie der Austausch der Giebelverkleidung und der beiden Fenster an der Terrassenseite am Haus Sonnenschein. Die Planung der Firma de Waard aus Waarland sah vier Tage vor, die auch exakt eingehalten wurde. Nachdem zuerst die Giebelwand aus Holz in eine aus Kunststoff verwandelt wurde, gehören nun auch endlich die Holzfenster im Elternschlafzimmer der Vergangenheit an. Problem war hier, dass die Fenster nach außen aufgingen und nur mit viel Mühe gereinigt werden konnten. Jetzt gehen sie nach innen auf und verfügen über ein eingebautes Mückengitter sowie ein Verdunkelungsplissè.

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Ausstattung von Haus Weitblick

Die bisherigen Gäste unseres Ferienhauses Sonnenschein sind es gewohnt, dass Sie 6 Erwachsenen-Fahrräder, ein Chariot für 2 Kinder und zwei Kinderräder vorfinden. Des Weiteren eine Strandkabine, die von Mitte Mai bis Mitte September von der jeweiligen Gastfamilie alleine genutzt werden kann. Ebenso gehört ein Netflix-Account, Spotify Premium, Sky mit Bundesliga und Champions-League, eine Bose-Box, ein zweiter UHD-TV mit deutschen HD-Sendern und ein Tablet zur Bedienung dazu.

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Vorläufiges Ende der Renovierungsarbeiten – das Haus ist fast fertig… /Stand: 26.07.2019

Es war eine anstrengende Zeit, in der Termine von Handwerkern nicht eingehalten, Materialien nicht rechtzeitig geliefert und die eigene Belastungsgrenze doch hin und wieder überschritten wurde.

Doch nun ist alles vergessen…

Das Haus ist wirklich gelungen und keine Kopie des ersten Hauses geworden. Es ist ein völlig anderer Stil, der aus unserer Sicht recht hübsch anzusehen ist.

Fangen wir mal mit den Beschreibungen an:

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Fortsetzung der Renovierungsarbeiten / Stand: 10.06.2019

Viele helfende Hände sorgen nun dafür, dass sich das Ende der Arbeiten nähert, die durch “fremde” Hände erfolgen. Da alle Räume im Obergeschoss neu verputzt werden sollten,  mussten die Seitenwände und die Decke mit Gipskarton-Platten versehen werden. Hierdurch verzögerte sich der Fortschritt erneut, da die Abstimmung der Gewerke untereinander recht mühselig war. Der Eine konnte nicht ohne den Anderen. In dieser Woche werden dennoch der Fliesenleger, der Verputzer, der Zimmermann und der Installateur Ihre Arbeiten beenden. Durch unseren Verwalter werden gerade die Vorbereitungen für das Aufstellen der Gartenhütte vorgenommen. Die Grundfläche wurde ausgehoben und mit Sand gefüllt. Nun muss der Sand sich setzen. Erst danach können die Betonplatten und dann die Gartenhütte darauf aufgebaut werden. Die Hütte soll dann in zwei Wochen stehen. Danach werden noch die Terrassenfliesen mit Keramik neu gelegt.

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Fortgang der Renovierungsarbeiten / Stand 26.05.2019

In der letzten Woche haben sich für uns die Ereignisse überschlagen. Nach der langen Zeit der Renovierungsarbeiten ist irgendwann der Zeitpunkt, dass sich die einzelnen Gewerke der Fertigstellung nähern und man die Ergebnisse auch bestaunen kann. So sind die Fliesenarbeiten des Badezimmers im Erdgeschoss fast fertiggestellt. Lediglich die Nische im Duschbereich zum Abstellen von Pflegeprodukten sowie die Natursteine im Eingangs- und Fensterbereich müssen noch abschließend angebracht werden. Danach können die Sanitärartikel, Waschtisch und Halogenlampen abschließend folgen.

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Unser neues Haus…

Nach langer Zeit der Planung, geht die Umsetzung zur Renovierung unseres zweiten Hauses in die “heiße” Phase. Nach dem ersten Schreck von Undichtigkeiten im Erdgeschoss, wurde beschlossen, diesen komplett zu sanieren und eine neue Fußbodenheizung zu installieren. Man muss schon sagen, dass es gruselig aussieht, wenn ein Haus kernsaniert wird. Der komplette Estrich wurde bis zum Beton zerstört und abgefahren. Erst jetzt mit Verlegung der Bodenfliesen, kann man sich wieder vorstellen, dort einmal eine schöne Zeit zu verbringen. Im Erdgeschoss werden neben dem Boden noch die Küche erneuert, ein komplettes Badezimmer mit Regendusche installiert und ein neues Fenster eingebaut, Haus- und Zimmertüren erneuert, Wand- und Deckenputz aufgebracht, ein Internetanschluss mit 250/25 Mbit/s bestellt , Heizung mit Internetsteuerung versehen, ein 65″-TV aufgestellt sowie Möbel und Beleuchtung verändert.

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