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Aktuelle Informationen

Aufgrund der Ereignisse möchten wir Ihnen die in den Niederlanden (zunächst nur Nordholland) maßgeblichen und aktuellen Corona-Maßregeln und Infiziertenzahlen mitteilen.

Dazu liefern wir Ihnen die neuesten Zahlen des niederländischen Gesundheitsministerium in Bezug auf Covid-19-Infizierte, deren Krankenhausaufnahmen sowie die Anzahl der daran verstorbenen Personen (mit Quellenangabe).

Wir beginnen mit der täglichen Berichterstattung über die Fallzahlen in Bergen, Schagen, Den Helder und Texel. Die Zahlen liegen immer einen Tag zurück. In Klammern der Wert vom Tag davor (vorgestern):

Bergen:  6 (2) positiv gemeldete Personen,  (d. n. möglich) Krankenhausaufnahmen pro Tag

Schagen:  5 (25) positiv gemeldete Personen, (d. n. möglich) Krankenhausaufnahmen pro Tag

Den Helder :  17 (3) positiv gemeldete Personen, (d. n. möglich) Krankenhausaufnahmen pro Tag

Texel:  0 (0) positiv gemeldete Person, (d. n. möglich) Krankenhausaufnahmen pro Tag

Die Zahlen könnt ihr selbst hier nachlesen (ihr müsst nur auf die entsprechende Gemeinde in der Karte klicken): https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/gemeente

Quarantäne-Regelung für Reiserückkehrer in Deutschland

Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat am 20.11.2020 die in der Corona-Einreiseverordnung des Landes geregelte Quarantänepflicht für Auslandsrückkehrer aus Risikogebieten gekippt. Rechtsmittel zu diesem Urteil sind nicht zugelassen. Eine Regierungssprecherin in Nordrhein-Westfalen ließ mitteilen, dass ab sofort die Verordnung außer kraft gesetzt und nicht mehr anzuwenden ist.

Hier noch die ausführliche Begründung des 13. Senats des Oberverwaltungsgerichts Münster: https://www.ovg.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/93_201120/index.php

Nach unserer Auffassung kann sich jeder Bundesbürger auf dieses Urteil beziehen, da es keine Rechtsmittel mehr gibt und es somit als Grundsatzurteil gilt. Alle Länder haben fast identische Verordnungen und somit auch dieselben Folgen. Die Quarantäne-Regelung für Reiserückkehrer ist somit nicht mehr gültig! https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus#70088aff

 

Quarantäne-Regelung für Reiserückkehrer und Urlauber in den Niederlanden

Kommen wir zur niederländischen Quarantäne-Verordnung. Sie besagt, dass Reiserückkehrer und Einreisende aus Risikogebieten (code oranje oder code rood /Deutschland hat code oranje) sich in eine 10-tägige Quarantäne am Urlaubs- oder Wohnort begeben müssen (https://www.rijksoverheid.nl/onderwerpen/coronavirus-covid-19/reizen-en-op-vakantie-gaan/in-thuisquarantaine-bij-aankomst-in-nederland). Das Wort “müssen” wird jedoch unterschiedlich ausgelegt. In den Niederlanden bedeutet es in diesem Zusammenhang, dass es sich um eine Empfehlung handelt. Grund hierfür ist die Tatsache, dass es keine Bußgeldvorschrift für einen Verstoß gegen diese Regelung gibt. Gesundheits- und Coronaminister De Jonge hat Mitte Oktober eine Gesetzesvorlage von ihm vorangetrieben, dass ein Verstoß gegen die Quarantäne-Verordnung bestraft werden kann. Die Zweite Kammer als Parlament lehnt dies bislang jedoch ab (https://www.ad.nl/politiek/coronaminister-de-jonge-kijkt-of-mensen-die-niet-vrijwillig-thuisblijven-boete-kunnen-krijgen~a81e5d43/?referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F.2020&fbclid=IwAR0uieeFaX67eIC6cSiHdnHhxODmlC9WVQbrpl-xNaRc-thYRFixXmW-xWk&referrer=https%3A%2F%2Fl.facebook.com%2F)

Hinzu kommt noch, dass der Reisende für eine Quarantäneverpflichtung infiziert sein muss. Somit muss die Behörde zunächst diesen Nachweis erbringen.

Nach unserer Auffassung muss somit kein deutscher Urlauber ein Bußgeld fürchten, wenn er sich nicht in Quarantäne begibt. Aus unserer Sicht versteht es sich aber von selbst, dass man sich als Gast in einem Urlaubsland so verhält, dass kein Anderer gefährdet oder gar geschädigt wird.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl), auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 7-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen noch einmal schriftlich dargestellt. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 106 Infizierte/ 2 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 355,2

Schagen: 225 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 484,0

Den Helder: 144 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 1 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 255,8

Texel:  3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 22,1

Berechnung des Inzidenzwertes: Anzahl der Infizierten der letzten 14 Tage geteilt durch  die Einwohnerzahl mal 100.000

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 3653, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 1543, und Rotterdam mit 2768 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, haben wir die 14-Tage-Inzidenz von der Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner angegeben. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Schagen, ist das momentan der Wert 484,0.  Amsterdam hat z. B.  418,6. Allerdings sollte man auch die Werte der Krankenhausaufnahmen (35) und der Verstorbenen (19) hinzufügen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (25.11.-01.12.2020) wurden 33.949 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,04 angegeben (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/). Es sind 1007 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 183 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 406 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

Derzeit (01.12.2020) liegt der Durchschnitt der täglich auf einer Intensivstation aufgenommenen Patienten bei  19,7 (letzten 3 Tage)

(https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/)

Schlussendlich kann man erkennen, dass der Lockdown zu einer verlangsamten Verringerung der Zahlen führt – ca. 10 Prozent. Bei der Anzahl der auf einer Intensivstation (183) bzw. der Verstorbenen (406) zeigt sich ein Rückgang von ca. 5 Prozent. Eine leichte Übersterblichkeit ist vorhanden, die jedoch bei Weitem nicht die des Frühjahrs erreicht (https://www.rivm.nl/monitoring-sterftecijfers-nederland)

Jeder soll seine eigenen Schlüsse aus diesen Zahlen ziehen …

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl), auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 7-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen noch einmal schriftlich dargestellt. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 71 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 237,9

Schagen: 194 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 1 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 417,4

Den Helder: 175 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 310,9

Texel:  7 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 51,6

Berechnung des Inzidenzwertes: Anzahl der Infizierten der letzten 14 Tage geteilt durch  die Einwohnerzahl mal 100.000

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 3938, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 1810, und Rotterdam mit 3064 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, haben wir die 14-Tage-Inzidenz von der Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner angegeben. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Landsmeer, ist das momentan der Wert 557,0.  Amsterdam hat z. B.  451,2. Allerdings sollte man auch die Werte der Krankenhausaufnahmen (46) und der Verstorbenen (29) hinzufügen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (18.11.-24.11.2020) wurden 36.931 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,02 angegeben (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/). Es sind 1291 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 193 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 422 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

Derzeit (24.11.2020) liegt der Durchschnitt der täglich auf einer Intensivstation aufgenommenen Patienten bei  21,7 (letzten 3 Tage)

(https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/)

Schlussendlich kann man erkennen, dass der Lockdown zu einer verlangsamten Verringerung der Zahlen führt. Gleiches gilt für die Anzahl der auf einer Intensivstation (193) bzw. der Verstorbenen (422). Es zeigt sich eine leichte Übersterblichkeit, die jedoch bei Weitem nicht die des Frühjahrs erreicht (https://www.rivm.nl/monitoring-sterftecijfers-nederland)

Jeder soll seine eigenen Schlüsse aus diesen Zahlen ziehen …

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl), auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 7-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen noch einmal schriftlich dargestellt. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 57 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 2 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 191,0

Schagen: 165 Infizierte/ 2 Krankenhaus/ 1 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 355,0

Den Helder: 124 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 2 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 220,3

Texel:  17 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 125,2

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 4194, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 2102, und Rotterdam mit 3737 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, haben wir die 14-Tage-Inzidenz von der Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner angegeben. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, ist das momentan der Wert 480,5. Allerdings sollte man auch die Werte der Krankenhausaufnahmen (50) und der Verstorbenen (33) hinzufügen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (11.11.-17.11.2020) wurden 37.706 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 0,89 angegeben (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/). Es sind 1496 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 224 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 479 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

Derzeit (18.11.2020) liegt der Durchschnitt der täglich auf einer Intensivstation aufgenommenen Patienten bei  29,7 (letzten 3 Tage)

(https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/)

Schlussendlich kann man erkennen, dass der Lockdown zu einer langsamen aber stetigen Verringerung der Zahlen führt. Gleiches gilt für die Anzahl der auf einer Intensivstation (224) bzw. der Verstorbenen (479). Es zeigt sich eine leichte Übersterblichkeit, die jedoch bei Weitem nicht die des Frühjahrs erreicht (https://www.rivm.nl/monitoring-sterftecijfers-nederland)

Jeder soll seine eigenen Schlüsse aus diesen Zahlen ziehen …

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl), auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 7-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen noch einmal schriftlich dargestellt. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 94 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 6 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 315,0

Schagen: 228 Infizierte/ 2 Krankenhaus/ 3 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 490,5

Den Helder: 145 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 2 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 257,6

Texel:  21 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 154,7

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 5152, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 3153, und Rotterdam mit 5302 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, haben wir die 14-Tage-Inzidenz von der Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner angegeben. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, ist das momentan der Wert 590,3. Allerdings sollte man auch die Werte der Krankenhausaufnahmen (54) und der Verstorbenen (26) hinzufügen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (03.11.-10.11.2020) wurden 43.621 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 0,91 angegeben (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/). Es sind 1520 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 275 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 565 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

Derzeit (10.11.2020) liegt der Durchschnitt der täglich auf einer Intensivstation aufgenommenen Patienten bei  39 (letzten 3 Tage)

(https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/)

Schlussendlich kann man eine sich verlangsamende Steigerung der Zahl der Infizierten feststellen. Wenn man demgegenüber die Anzahl der auf einer Intensivstation (275) bzw. der Verstorbenen (565) gegenüberstellt, so muss man feststellen, dass sich nun die Stärken oder Schwächen des Gesundheitssystems eines Landes zeigen. Obwohl die Zahlen auf den Intensivstationen und der Verstorbenen ansteigen, so muss man doch die Sterblichkeitesrate eines Landes hinzuziehen, um hier einen wirklich objektiven Blick auf die Einschätzung der derzeiten Lage zu bekommen (https://www.rivm.nl/monitoring-sterftecijfers-nederland)

Jeder soll seine eigenen Schlüsse aus diesen Zahlen ziehen …

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl), auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 7-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen noch einmal schriftlich dargestellt. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 154 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 5 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 516,1

Schagen: 314 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 1 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 675,5

Den Helder: 185 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 2 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 328,6

Texel:  27 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 198,9

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 7515, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 4492, und Rotterdam mit 6761 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, haben wir die 14-Tage-Inzidenz von der Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner angegeben. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, ist das momentan der Wert 861,1. Allerdings sollte man auch die Werte der Krankenhausaufnahmen (99) und der Verstorbenen (29) hinzufügen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (28.10.-03.11.2020) wurden 64.087 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,11 angegeben (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/). Es sind 1966 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 321 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 435 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

Derzeit (03.11.2020) liegt der Durchschnitt der täglich auf einer Intensivstation aufgenommenen Patienten bei  46,0

(https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/)

Schlussendlich kann man eine sich verlangsamende Steigerung der Zahl der Infizierten feststellen. Wenn man demgegenüber die Anzahl der auf einer Intensivstation (321) bzw. der Verstorbenen (435) gegenüberstellt, so muss man feststellen, dass sich nun die Stärken oder Schwächen des Gesundheitssystems eines Landes zeigen. Obwohl die Zahlen auf den Intensivstationen und der Verstorbenen ansteigen, so muss man doch die Sterblichkeitesrate eines Landes hinzuziehen, um hier einen wirklich objektiven Blick auf die Einschätzung der derzeiten Lage zu bekommen (https://www.rivm.nl/monitoring-sterftecijfers-nederland)

Jeder soll seine eigenen Schlüsse aus diesen Zahlen ziehen …

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl), auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 7-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen noch einmal schriftlich dargestellt. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 206 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 5 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 690,4

Schagen: 244 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 524,9

Den Helder: 190 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 337,5

Texel:  31 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 228,4

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 8724, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 4470, und Rotterdam mit 6102 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, haben wir die 14-Tage-Inzidenz von der Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner angegeben. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, ist das momentan der Wert 999,6. Allerdings sollte man auch die Werte der Krankenhausaufnahmen (101) und der Verstorbenen (15) hinzufügen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (21.10.-27.10.2020) wurden 67.542 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,16 angegeben (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/). Es sind 1739 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 333 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 329 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In der Küstenregion Nordhollands (außer Amsterdam) wurden eine infizierte Person in Bergen wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert und fünf Personen verstarben.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 101 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 15 verstarben (bei rund 860.000 Einwohner).

Derzeit (02.10.2020) liegt der Durchschnitt der täglich auf einer Intensivstation aufgenommenen Patienten bei  45,0

(https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/)

Schlussendlich kann man eine sich verlangsamende Steigerung der Zahl der Infizierten feststellen. Wenn man demgegenüber die Anzahl der auf einer Intensivstation (333) bzw. der Verstorbenen (329) gegenüberstellt, so muss man feststellen, dass sich nun die Stärken oder Schwächen des Gesundheitssystems eines Landes zeigen. Obwohl die Zahlen auf den Intensivstationen und der Verstorbenen ansteigen, so muss man doch die Sterblichkeitesrate eines Landes hinzuziehen, um hier einen wirklich objektiven Blick auf die Einschätzung der derzeiten Lage zu bekommen (https://www.rivm.nl/monitoring-sterftecijfers-nederland)

Jeder soll seine eigenen Schlüsse aus diesen Zahlen ziehen …

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl), auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 7-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen noch einmal schriftlich dargestellt. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 159 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 532,9

Schagen: 153 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 329,2

Den Helder: 124 Infizierte/ 2 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 220,3

Texel:  24 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 176,8

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 7837, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 3935, und Rotterdam mit 5272 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, haben wir die 14-Tage-Inzidenz von der Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner angegeben. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, ist das momentan der Wert 898,0. Allerdings sollte man auch die Werte der Krankenhausaufnahmen (81) und der Verstorbenen (6) hinzufügen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (14.10.-20.10.2020) wurden 55.587 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,22 angegeben (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/). Es sind 1492 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 287 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 185 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In der Küstenregion Nordhollands (außer Amsterdam) wurden drei(!) infizierte Person in Bergen wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert und keine(!) Person verstarb.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 81 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 6 verstarben (bei rund 860.000 Einwohner).

Derzeit (02.10.2020) liegt der Durchschnitt der täglich auf einer Intensivstation aufgenommenen Patienten bei  46,0

Die Sterblichkeit liegt bei 8 Personen am Tag.

(https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/)

Schlussendlich kann man eine enorme Steigerung der Zahl der Infizierten feststellen. Wenn man demgegenüber die Anzahl der auf einer Intensivstation (287) bzw. der Verstorbenen (185) gegenüberstellt, so ist diese nicht in gleichem Maße hoch gestiegen. Wenn man sich nun noch die Küstenregion von Bergen bis Texel ansieht, so sind drei in ein Krankenhaus Aufgenommener und kein Verstorbener keine wirklich erschreckenden Zahlen.

Jedoch muss jeder seine eigenen Schlüsse aus diesen Zahlen ziehen …

Die Folgen der Pressekonferenz von Rutte fanden tags darauf eine enorme Beachtung in den Medien. Daher werden wir hier nicht noch einmal alles aufführen. Wichtig sind allein die beschlossenen “maatregelen”, die Sie sich hier von der Seite der niederländischen Regierung downloaden können und dann auf einem Blick haben:

https://www.rijksoverheid.nl/documenten/publicaties/2020/10/14/factsheet-gedeeltelijke-lockdown-duits

 

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl), auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 7-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen noch einmal schriftlich dargestellt. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 97 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 2 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 325,1

Schagen: 79 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 170,0

Den Helder: 67 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 119,0

Texel:  13 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 95,8

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 6198, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 3351, und Rotterdam mit 4193 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, haben wir die 14-Tage-Inzidenz von der Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner angegeben. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, ist das momentan der Wert 710,2. Allerdings sollte man auch die Werte der Krankenhausaufnahmen (79) und der Verstorbenen (9) hinzufügen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (07.10.-13.10.2020) wurden 43.903 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,27 angegeben (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/). Es sind 1144 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 192 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 150 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In der Küstenregion Nordhollands (außer Amsterdam) wurden eine(!) infizierte Person in Bergen wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert und zwei(!) Personen verstarben.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 79 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 9 verstarben (bei rund 860.000 Einwohner).

Derzeit (13.10.2020) liegt der Durchschnitt der täglich auf einer Intensivstation aufgenommenen Patienten bei  25,7

Die Sterblichkeit liegt bei 3 Personen am Tag.

(https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/)

Schlussendlich kann man eine enorme Steigerung der Zahl der Infizierten feststellen. Wenn man demgegenüber die Anzahl der auf einer Intensivstation (192) bzw. der Verstorbenen (150) gegenüberstellt, so ist diese nicht in gleichem Maße hoch gestiegen. Wenn man sich nun noch die Küstenregion von Bergen bis Texel ansieht, so sind ein in ein Krankenhaus Aufgenommener und zwei Verstorbene keine wirklich erschreckenden Zahlen.

Jedoch muss jeder seine eigenen Schlüsse aus diesen Zahlen ziehen …

Bei einer Betrachtung der Zahlen des RKI (Robert-Koch-Institut) sind Stand heute: 9615 Todesfälle gemeldet worden. Weiß jeder, dass es bis Juni/Juli 9.000 Todesfälle waren? Von Juli bis heute haben wir also 615 Todesfälle zu verzeichnen. Rechtfertigt diese Zahl die ganzen Maßnahmen? Wer noch auf Meinungssuche ist, sollte sich einmal die Zahlen zum Beitrag der Pneumonie anschauen. Die bringt uns jeden Tag 82(!) Tote und Niemanden interessiert es … Mein Vorschläg wäre, dass alle älteren Menschen und Risikogruppen einen besonderen Schutz erfahren und alles andere wieder auf Normalfahrt gestellt werden sollte … Sind die in Schweden denn alle blöd oder warum zeichnet sich plötzlich ab, wie sinnvoll dieser Weg war? Lesen Sie sich doch einmal den Bericht zu dem schwedischen Weg durch … https://www.heise.de/tp/features/Der-schwedische-Kurs-in-den-Corona-Winter-4919122.html

Einen etwas kritischerer Blick auf die Schweden kann man hier nachlesen:

https://www.tagesspiegel.de/wissen/infektionszahlen-steigen-deutlich-warum-jetzt-auch-schweden-vor-dem-corona-winter-zittert/26241726.html

Wenn man jedoch genau liest, wird deutlich, dass die Kritik stark von außen interpretiert wird. Sie stehen im Widerspruch zu den letztlich von der schwedischen Regierung getroffenen Maßnahmen . Bildet euch eine eigene Meinung!

Noch ein lesenswerter Artikel darüber:

https://www.swp.de/panorama/corona-schweden-aktuell-herbst-winter-lockdown-infektionen-pandemie-anders-tegnell-52115064.html

Lesen Sie den kompletten Artikel hier:

https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/corona-pandemie-virologe-hendrik-streeck-virus-ueberdramatisieren-35144824

Man muss sich wirklich fragen, ob unsere Politiker noch Herr Ihrer Sinne sind …

Ein hervorragender und insbesondere differenzierter Kommentar bei ntv:

https://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Nutzlos-unfair-und-gefaehrlich-article22091236.html

 

Die Kritik der Fachleute mehren sich:

https://www.n-tv.de/panorama/Kassenarztchef-Nicht-auf-Neuinfektionen-starren-article22091099.html

Die Kritiker sind doch nicht alle blöd…
 
 
Dazu noch die Zahlen von der Region, in der unsere Ferienhäuser stehen (Veiligheidsregio Noord-Holland/Noord, außer Amsterdam). Man achte auf die Krankenhausaufnahmen:
 
 
 

 

Und dann noch das hier:

Sensation: ARD berichtet ehrlich über die Corona-Zahlen

Vielleicht erreicht das ja die “Stay-Home-Jünger” ..

Wir versuchen einmal, alle hier genannten Fakten von den beiden renommierten Professoren Mansmann und Bhakdi im Interview der Deutschen Welle und aus dem Bericht der ARD darzustellen:

  • Zur Gefährlichkeit von Covid-19 befragt, sagt Professor Mansmann, dass Covid-19 unberechenbarer als das Grippevirus ist und somit auch gefährlicher. Professor Bhakdi dagegen behauptet, dass Covid-19 nicht gefährlicher ist als ein maximal mittelschweres Grippevirus. Professor Mansmann erwidert daraufhin, dass man noch diesen Winter abwarten müsse, um zu erforschen, ob Covid-19 wirklich nicht gefährlicher als ein Grippevirus ist und ob Mutationen Schlimmeres befürchten lassen. Ferner weist er darauf hin, dass er Professor Bhakdi Recht geben würde, wenn er sagt, dass es schlimmere Dinge geben würde. So gebe es z. B.die ambulant erworbene Pneumonie (Lungenentzündung), an der jährlich 600.000 Menschen in Deutschland erkranken und 40.000 Menschen sterben. Dieses Virus liege deutlich über den Gefahren, die mit Covid-19 bislang gemacht wurden. Dies sei eine Erkrankung, über die unsere Gesellschaft sagt: “Da regen wir uns nicht groß drüber auf”.
  •  Professor Bhakdi kritisiert die erhobenen Infektionszahlen als irreführend und die von der Kanzlerin missbraucht werden. Die Testung von gesunden Menschen gebe nicht die gleichen Aufschlüsse wie die Testung von kranken Menschen, weil die Zahl der Testungen jetzt so in die Höhe gefahren worden sei, dass wir jetzt nur die Zahl der “falsch” Positiven sehen würden. Damit meint er, dass die als positiv Getesteten zumeist gar nicht infektiös seien. Dies sei auf einem nicht standardisierten PCR-Test zurückzuführen und somit nicht aussagt, was die Kanzlerin mit den Zahlen der Infizierten annimmt (siehe hierzu auch einen Bericht von ntv : https://www.n-tv.de/wissen/Zu-viele-positiv-Getestete-harmlos-article22006224.html) Die Amerikaner hätten in der Woche vor dem Interview bekanntgegeben, dass maximal ein(!) Prozent der positiv Getesteten infektiös gewesen sei. Hierbei wird von Herrn Bhakdi allerdings nicht die Quelle genannt. Sein Rat ist, dass man sofort damit aufhören müsse so wild zu testen, insbesondere gesunde Menschen zu testen und daraus dann die falschen Schlüsse zu ziehen. Professor Mansmann gibt Herrn Bhakdi Recht mit der Aussage, dass die Massentesterei sinnlos und sogar gefährlich sei.  Sie blockiere die Ressourcen für Risikopatienten. Es soll getestet werden, allerdings nur gezielt. Er verwies auf Herrn Söder, der ein Verfechter von Massentests sei und sich gegen den Rat seiner wissenschaftlicher Berater entschieden und letztendlich auch den Präsidenten des Landesamtes deshalb entließ. Massentests von Risikogruppen und Nachverfolgung durch die Gesundheitsämter sei seiner Meinung nach das Wichtigste. Er verwies auch auf die nicht eingehaltenen Versprechen der Politik, die Gesundheitsämter besser auszustatten. Dazu seien seiner Meinung noch die neuen Schnelltests eine sehr gute Möglichkeit gezielt zu testen. Professor Bhakdi stimmte Herrn Mansmann zu, dass diese elende Testerei aufhören und die damit einhergehende Angst beendet werden muss. Angst, dass er Test positiv sei.  Angst, dass man in Quarantäne muss.  Angst, dass ganze Schulen geschlossen werden müssen. Für nichts! Der Test sage einfach nicht das aus was alle glauben. Es sollten nur im Krankenhaus Aufgenommene getestet werden. Der Arzt sei für die medizinische Versorgung und nicht für einen Laborzettel da. Ein Laborbefund dürfe nie zu einer medizinischen Maßnahme führen.
  • Auf die Angst von Menschen vor Spätfolgen angesprochen, antwortete Herr Bhakdi, dass diese Ängste geschürt werden. Wie könne man jetzt, nach wenigen Monaten, schon von Spätfolgen berichten. Es kann noch gar keine Feststellung von Spätfolgen geben. Die Moderatorin macht jedoch deutlich, dass es für Menschen ja Realität sei, dass das Virus schwere Verläufe hätte.  Herr Bhakdi antwortete , dass auch viele andere Viren und Bakterien ebenfalls Atemwegskrankheiten hervorrufen. Wie z. B. das “mycoplasma pneumoniae”, das Epstein-Barr-Virus und die Grippeviren. Aus diesem Grund darf man Covid-19 einfach keine erhöhte Bedeutung beimessen. Das sei nicht in Ordnung.  Professor Bhakdi gibt den Hinweis auf Deutschlands führenden Pathologen, Herrn Professor Püschel, der mehr Covid-19-Verstorbene obduziert habe als jeder andere Pathologe auf dieser Welt. Püschel habe festgestellt, dass Covid-19 in keinem Organ irgendetwas Besonderes tun würde. Professor Mansmann gibt Herrn Bhakdi Recht in seiner Aussage und fügt hinzu, dass gerade mehrere Studien zu den Spätfolgen begonnen hätten. Er gibt weiterhin an, dass es eine psychologische Studie von Ulrike Rabens-Sieberer gebe, die deutlich werden lässt, welche enormen Folgen die Corona-Maßnahmen für Kinder hätten (https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/coronavirus/UKE-Studie-Kinder-leiden-psychisch-stark-unter-Corona,uke678.html) . Des Weiteren habe man in Bayern eine Übersteblichkeit bei älteren Leuten festgestellt. Hierbei meint Herr Mansmann offensichtlich ebenfalls aufgrund psychischer Belastungen in Bezug auf die Corona-Maßnahmen. Er verwies auf die Wichtigkeit von Studien, die belegen würden, wer denn wirklich in der Bevölkerung die Krankheit gehabt habe oder Studien über den klaren Krankheitsverlauf. Dazu habe man bereits eine Menge Medikamente entdeckt, mit denen man dem Virus begegnen könne. Herr Mansmann macht aber auch deutlich, dass er sich gegen die absurde Vorstellung von Herrn Bhakdi mit der Behauptung stelle, dass das Virus eine vielleicht stärkere Erkältung sei. Man müsse sich erst weitere Studien anschauen, um es genau bestimmen zu können. Das Virus werde uns sicherlich noch zwei bis drei Jahre beschäftigen.
  • Die anschließende Frage der Moderatorin, ob man wegen der starken Einschnitte für viele Berufe für Lockerungen plädiere, antwortete Herr Bhakdi entschieden, dass es einfach unverhältnismäßig sei, die ganze Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur gegen die Wand zu fahren. Das alles wegen eines Virus, das sich nicht als besonders gefährlich herausgestellt habe. Es sei nicht das große “Killer”-Virus. Mit den jetzigen Maßnahmen zerstören wir viele Existenzen. Jedoch wendet er sich entschieden dagegen, das Virus zu bagatellisieren. Er sei kein Corona-Leugner aber er möchte gerne ein großer Corona-Realist sein.

Morgen geht es mit der Einschätzung der Maske weiter …

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl), auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 7-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen noch einmal schriftlich dargestellt. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 91 Infizierte/ 2 Krankenhaus/ 1 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 305,0

Schagen: 55 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 118,3

Den Helder: 43 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 76,4

Texel:  10 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 73,7

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 4773, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 2617, und Rotterdam mit 3125 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, haben wir die 14-Tage-Inzidenz von der Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner angegeben. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, ist das momentan der Wert 546,9.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (29.09.-06.10.2020) wurden 27.485 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,17 angegeben. Es sind 803 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 122 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 89 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In der Küstenregion Nordhollands (außer Amsterdam) wurden zwei(!) infizierte Person in Bergen und eine in Schagen wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert und eine Person verstarb.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 59 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 3 verstarben.

Derzeit (06.10.2020) liegt der Durchschnitt der täglich auf einer Intensivstation aufgenommenen Patienten bei  20,3 (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/)

Schlussendlich kann man eine enorme Steigerung der Zahl der Infizierten feststellen. Wenn man demgegenüber die Anzahl der auf einer Intensivstation (122) bzw. der Verstorbenen (89) gegenüberstellt, so ist diese nicht in gleichem Maße hoch gestiegen. Wenn man sich nun noch die Küstenregion von Bergen bis Texel ansieht, so sind 3 in ein Krankenhaus Aufgenommene und ein Verstorbener keine wirklich erschreckenden Zahlen.

Jedoch muss jeder seine eigenen Schlüsse aus diesen Zahlen ziehen.

Um einmal mit dem Gerücht aufzuräumen, dass jeder 25.000 Euro für einen Einreiseverstoß nach der CoronaEinreiseVO bezahlen muss. Wir weisen auf eine hervorragende Seite hin, die sicherlich (fast) alle Fragen hierzu beantworten kann. Schaut hierzu auch im Impressum der Seite und “über uns” nach. Das verdeutlicht unsere Meinung, dass das eine hervorragende Informationsseite ist.

https://www.bussgeldkatalog.org/corona/

Und noch eine weitere gute Seite:

https://www.haufe.de/recht/weitere-rechtsgebiete/strafrecht-oeffentl-recht/sanktionen-bei-verstoessen-gegen-das-infektionsschutzgesetz_204_512206.html

Durch einen Zeitungsartikel sind wir auf eine Statistik des RKI (Robert-Koch-Institut) gestoßen, bei der die Anzahl der positiv getesteten Reiserückkehrer aufgeführt wurde. Jeder darf nun für sich bewerten, ob er eine Risikobewertung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik für gerechtfertigt erachtet.

In der Kalenderwoche 36 ergibt sich folgendes Bild:

  • Deutschland: 2859 positiv
  • Türkei:                  403
  • Kroatien:              638
  • Kosovo:                426
  • Rumänien:            208
  • Bosnien und Herzegowina:  191
  • Spanien:                140
  • Ungarn:                  139
  • Italien:                    121
  • Niederlande:            12

In der KW 37 sind es:

  • Deutschland: 4151 positiv
  • Türkei:                  341
  • Kroatien:              203
  • Kosovo:                166
  • Rumänien:           160
  • Bosnien und Herzegowina:  104
  • Spanien:               101
  • Ungarn:                   71
  • Italien:                     87
  • Niederlande:          35

In der Kalenderwoche 38:

  • Deutschland: 5939 positiv
  • Türkei:               250
  • Kroatien:             87
  • Kosovo:               91
  • Rumänien:          99
  • Bosnien und Herzegowina:       45
  • Spanien:              57
  • Ungarn:                29
  • Italien:                  85
  • Niederlande:        48

In der Kalenderwoche 39:

  • Deutschland: 5166 positiv
  • Türkei:                  123
  • Kroatien:                33
  • Kosovo:                  38
  • Rumänien:              69
  • Bosnien und Herzegowina:       20
  • Spanien:                  32
  • Ungarn:                    18
  • Italien:                      48
  • Niederlande:            85

Das sind nun die tatsächlichen Zahlen, mit denen deutsche Reiserückkehrer aus den Niederlanden Deutschland in den Abgrund reissen. Vergesst aber nicht die abzuziehen, die in den Städten und Hotspots Amsterdam, Den Haag und Rotterdam ihren Urlaub verbracht haben … und dann rechnet es noch in Prozent zu den deutschen Infektionen!

Hier noch ein schöner Zeitungsartikel, der die Wochen 30 bis 33 aufführt: https://www.sea-help.eu/news-allgemein/rki-infektionszahlen-covid-19/

Schaut euch die Tabelle selbst einmal an und macht euch ein eigenes Bild!

Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Sept_2020/2020-09-29-de.pdf?__blob=publicationFile    auf Seite -12-

Wir empfehlen euch, unseren Newsletter zu abonnieren: www.ferienhaus-noelle.de (ganz unten)

Wir waren vom 12.09.2020 in unserem Ferienhaus in Nordholland und wurden von den Ereignissen überrascht. Bei unserer Rückreise haben wir einen entsprechenden Test am Klinikum Nord, Beethovenstraße, vornehmen lassen. Dort wirkt alles sehr eingespielt. Alle Mitarbeiter waren sehr höflich und zuvorkommend. Man musste einen Zettel für das Gesundheitsamt ausfüllen, in dem alle notwendigen Daten abgefragt wurden. Danach wurde man registriert und von dort aus zum Test gebeten. Zuvor bekam man noch einen QR-Code mit einer PIN. Die freundliche Mitarbeiterin wies darauf hin, dass ab dem nächsten Tag sehr wahrscheinlich das Ergebnis schon angezeigt werden würde. Danach ging es zum Testen. Der komplett in Schutzausrüstung  angezogene Mitarbeiter des Krankenhauses konnte einem Leid tun. Mit stoischer Gelassenheit sprach er seine Anweisungen aus, in dem der Unterton einer gefühlt  tausendmaligen Wiederholung lag. Er führte das Wattestäbchen zunächst weit in den Rachen, um es danach in eines der Nasenlöcher zu schieben. Ich wusste gar nicht, dass man ein Stäbchen so weit in meine Nase einführen kann. Dennoch kitzelte es lediglich ein wenig, worauf ich aber auch durch seine Worte schon vorbereitet war. Er wünschte überaus freundlich, einen guten Abend und sagte beim Hinausgehen: “Bleiben Sie gesund!”

Ich finde es erstaunlich, dass man bei dieser “Fließbandarbeit” so freundlich und höflich bleiben kann. Auch wenn die Worte stoisch schienen, so war jederzeit die Empathie spürbar. Selbst die Sicherheitsbediensteten waren ähnlich freundlich und zuvorkommend.  Obwohl dieser Test im Vorfeld unangenehm erschien, so haben es alle(!) Krankenhausmitarbeiter zu einem freundlichen Treffen werden lassen.

Wir möchten unser größtes Lob für alle die Menschen aussprechen, die uns in diesem Zusammenhang begegnet sind. Auch möchten wir uns nicht ins Klatschen einreihen aber dennoch sagen, dass das alles prima Menschen sind.

Ihnen allen gebührt unser Dank!

24 Stunden später war das Ergebnis negativ. Die Quarantäne ist schon wieder beendet …

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl), auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 7-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen noch einmal schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden, die nun aus dem Ruder zu laufen scheint. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 59 Infizierte/ 2 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 197,7

Schagen: 52 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 111,9

Den Helder: 24 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 42,6

Texel:  20 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 147,3

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 4116, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 2024, und Rotterdam mit 2474 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, haben wir die 7-Tage-Inzidenz von der Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner angegeben. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, ist das momentan der Wert 471,6.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (23.09.-29.09.2020) wurden 19.326 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird weiterhin mit 1,33 angegeben. Es sind 244 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 144 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 102 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In der Küstenregion Nordhollands (außer Amsterdam) wurden zwei(!) infizierte Person in Bergen und Schagen wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert und keiner(!) verstarb.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 75 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 4 verstarben.

Derzeit (28.09.2020) befinden sich in den Niederlanden 144 Infizierte auf einer Intensivstation.

Schlussendlich kann man eine enorme Steigerung der Zahl der Infizierten feststellen. Wenn man demgegenüber die Anzahl der auf einer Intensivstation (144) bzw. der Verstorbenen (102) gegenüberstellt, so ist diese nicht in gleichem Maße hoch gestiegen. Wenn man sich nun noch die Küstenregion von Bergen bis Texel ansieht, so sind 3 in ein Krankenhaus Aufgenommene und kein Verstorbener keine wirklich erschreckenden Zahlen.

Jedoch muss jeder seine eigenen Schlüsse aus diesen Zahlen ziehen.

Ministerpräsident Rutte und Gesundheitsminister De Jonge verkündeten in der heutigen Pressekonferenz, dass in den drei großen Städten des Landes Amsterdam, Rotterdam und Den Haag, die Infektionszahlen aus dem Ruder laufen. Deshalb werden in diesen Städten und den umliegenden Gemeinden folgende Verschärfungen angekündigt:

  • in Geschäften sollten Mundmasken getragen werden. Inhaber können ihre Kunden darauf hinweisen. Kunden, die dem nicht nachkommen, müssen das Geschäft verlassen.
  • Gaststätten und Restaurants dürfen ab 21 Uhr niemanden mehr einlassen und müssen um 22 Uhr schließen.
  • Sportevents dürfen nur ohne Zuschauer erfolgen – sowohl beim Amateur- als auch beim Profisport.
  • Bei Gebäuden mit durchlaufenden Besuchern (Museen, Bibliotheken, Zoos und entsprechende Geschäfte) dürfen nur nach vorheriger Reservierung und begrenzter Teilnehmerzahl aufgesucht werden. Die Teilnehmerzahl legt die Sicherheitskonferenz der jeweiligen Region fest.
  • Es wird Home-Office empfohlen. Da, wo Menschen infiziert werden, können Betriebsstätten für 14 Tage geschlossen werden.
  • Zu Hause dürfen maximal 3 Personen aus fremden Haushalten empfangen werden – unter 13-jährige zählen hierbei nicht mit.
  • Draußen darf man sich mit maximal 4 Personen treffen, die nicht zum eigenen Haushalt gehören.
  • Draußen dürfen maximal 40 Personen zusammenkommen.
  • Im Inneren dürfen maximal 30 Personen zusammenkommen.
  • Es wird eine Registrierungspflicht für “Kontaktberufe” wie Friseure, Zahnärzte und Gastwirte eingeführt.
  • Sportkantinen werden geschlossen.
  • Die Bürger sind aufgefordert, nicht unbedingt notwendige Reisen nach Amsterdam, Rotterdam und Den Haag zu vermeiden.
  • Am 20. Oktober werden die Regeln erneut einer Prüfung unterzogen.
  • Diese Maßregeln gelten ab 18 Uhr des morgigen Tages.

(Quelle: https://www.telegraaf.nl/nieuws/1025074130/rutte-en-de-jonge-kondigen-nieuwe-maatregelen-aan-op-persconferentie)

Als Bewertung dieser “maatregelen” zeigt sich wieder einmal, wie differenziert die Niederländer ihren Bürgern entgegentreten. Es wird nicht im ganzen Land, sondern in ausgesuchten Regionen, in denen die Zahlen steigen, mit Maß gegengesteuert.

Man würde sich wünschen, dass sich die deutsche Regierung der Einschätzung der niederländischen Regierung anschließt – allein aus Gründen des gegenseitigen Respekts.

Bislang verhält es sich so, dass man sich bei Rückkehr aus einem Risikogebiet in eine 14-tägige Quarantäne begeben muss. Diese Quarantäne kann man mit einem negativen Testergebnis beenden.

Ab dem 01.10.2020 hatten Bund und Länder geplant, dass man bei entsprechender Rückkehr zunächst 5 Tage in eine Quarantäne muss, die nicht mit einem negativen Ergebnis aufgehoben werden kann. Erst ein Test nach dem fünften Tag der Wiedereinreise und mit negativem Ergebnis führt zu einer Aufhebung.

Nach einem Bericht von ntv schreibt die BILD-Zeitung, dass wegen elektronischer Probleme diese Regelung ab dem 01.10.2020 nicht greift. Es soll nun ab November gelten (https://www.n-tv.de/panorama/Neue-Quarantaeneregeln-nicht-bis-zu-Ferien-article22054424.html).

Ein weiterer Artikel vom 29.09.2020 deutet an, dass die Aussteigerkarte mit 5-Tage-Quarantäne tatsächlich wohl zum 01.11.2020 kommen wird (https://www.reisereporter.de/artikel/12412-reise-in-risikogebiet-neue-quarantaene-pflicht-erst-nach-den-herbstferien). 

Auf offiziellen Seiten ist hiervon noch nichts dargestellt. Auch die Pressemeldungen geben hierüber keinerlei Informationen.

Wir berichten weiter …

Insgesamt steigen die Fallzahlen an. Der Epidemiologe Professor Streeck aus Deutschland hat mit mit seiner Forderung für Aufsehen gesorgt, nicht nur auf die Fallzahlen, sondern insbesondere auf die Krankenhausaufnahmen zu schauen.

Wenn wir uns nun die steigenden Fallzahlen betrachten, müsste uns das aufhorchen lassen. Wenn wir jedoch die Anzahl der Krankenhausaufnahmen und der Verstorbenen ansehen, wissen wir was Prof. Streeck mit seinem Vorschlag meint.

Die Gemeinden oberhalb von Amsterdam haben zwar Steigerungen der Zahl der Infizierten, jedoch wiederum lediglich eine(!) infizierte Person in Bergen und zwei in Alkmaar, die in einem Krankenhaus aufgenommen werden mussten. Dies gilt für gesamt Nordholland außer Amsterdam.

Das sollen nun die Szenarien sein, die uns in den Abgrund reissen?

Ja, wir sollten vorsichtig sein. Ja, wir sollten weiterhin Abstand halten, in die Armbeuge niesen und die Hygienevorschriften einhalten. Ja, wir sollten empathisch sein und überlegen wann wir uns wo aufhalten.

Wir sollten vielleicht keine gemeinschaftlichen Toiletten aufsuchen oder in Speisesälen unsere Mahlzeiten zu uns nehmen. Aber wir können durchaus in einem freistehenden Einfamilienhaus mit eigenem Garten die Zeit verbringen. Niemand möchte andere anstecken und sich selbst gefährden.

Es verbietet sich daher auch ein Vergleich mit dem Urlauber und demjenigen, der alle Gefahren leugnet oder Verschwörungsphantasien entwickelt.

Im Jahre 2018 hatten wir in Deutschland 25.000(!) Grippetote und niemanden hat es interessiert. Das alles mit entsprechender Impfung. Was ist, wenn wir gleiches mit dem Coronavirus erdulden müssen. Wenn auch eine Impfung uns nicht vollständig schützt. Wollen wir ein Leben lang zu Hause bleiben und unserer Hysterie freien Lauf lassen?

Wir testen 10.000 Menschen bei einem Fußballspiel aber wir sind nicht zu einem Test mit unserem Urlaub bereit – ja, es kommt noch nicht einmal jemand auf diese Idee.

Interessant ist die Aussage des Hygiene-Professors Klaus-Dieter Zastrow, der in der BILD-Zeitung sagt: “Wer reisen will, soll reisen”. Wer sich an die Hygiene-Regeln hält und an den entscheidenden Stellen vorsichtig ist, kommt auch  gesund wieder (https://www.bild.de/bild-plus/ratgeber/2020/ratgeber/herbstferien-im-risikogebiet-prof-zastrow-wer-reisen-will-soll-reisen-73034590,view=conversionToLogin.bild.html). Besonders interessant an dieser Aussage ist der Hinweis auf eine entsprechende Mundspülung am Abend, die die Virenlast so verringern kann, dass eine Infektion mir nicht mehr schaden kann. Einem Urlaub steht eigentlich nur noch die Quarantäne-Regelung im Weg. Wer 2 Tage zusätzlichen Urlaub entbehrt, kann seinen Urlaub wie sonst auch verbringen – selbst in einem Land oder einer Region, für die eine Reisewarnung gilt.

Noch ein Hinweis von diesem Professor ist ebenso lesenswert, zumindest was eine kritische Betrachtung der politischen Entscheidungen angeht: https://www.bild.de/politik/kolumnen/kolumne/gastkommentar-von-hygiene-professor-zastrow-totales-behoerdenversagen-73147822.bild.html

Auch wenn ich mich schwer tue, der BILD-Zeitung ein Forum zu bieten, so sind diese Aussagen für eine kritische Betrachtung jedoch nicht zu vernachlässigen.

Es scheint ein Umdenken stattzufinden: https://www.n-tv.de/panorama/Nichts-spricht-gegen-Herbsturlaub-im-Ausland-article22057882.html

Doch letzendlich muss jeder seinen eigenen Weg finden …

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 22 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 31 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 11 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  14 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 3211, Ouder-Amstel mit 28, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 1644, Weesp mit 60, Delft mit 292 und Rotterdam mit 1709 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 367,9.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (16.09.-22.09.2020) wurden 13.471 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,33 angegeben. Es sind 152 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 91 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 33 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurden drei(!) infizierte Person in Den Helder wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert und keiner(!) verstarb.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 30 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 3 verstarben.

Derzeit (22.09.2020) befinden sich in den Niederlanden 91 Infizierte auf einer Intensivstation.

Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik hat am 16.09.2020 eine Reisewarnung für Nord- und Südholland erlassen (https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/niederlande-node/niederlandesicherheit/211084).

Wieder einmal wird hier undifferenziert eine gesamte Region (wir sprechen für Nordholland) unter den Verdacht eines hochgradigen Infektionsgebietes gestellt, obwohl dem nicht so ist. Fakt ist, dass Amsterdam fast eine Verdoppelung der Infektionszahlen gegenüber der Vorwoche zu verzeichnen hat. Fakt ist aber auch, dass die Gemeinden Bergen, Schagen, Den Helder und Texel keine derartigen Steigerungen haben (siehe Wochenzahlen vom 09.09. bis 15.09 hier auf der Seite). Bergen mit 6 Infizierten, Schagen mit 7, Den Helder mit 5 und Texel mit 2 sind eher Sicherheits- als Hochrisikogebiete. Auch die Krankenhausaufnahmen sprechen für sich. Lediglich in Den Helder wurde eine(!) Person mit Covid-19-Beschwerden in ein Krankenhaus eingeliefert. Amsterdam mit 22 Einlieferungen ist jetzt auch nicht gerade der Untergang des Abendlandes.

Aus unserer Sicht ist es unverantwortlich, eine Urlaubsregion so unter Generalverdacht zu stellen. Wir glauben sogar, dass diese Einschätzung, mit den daraus resultierenden Konsequenzen für die Urlauber, rechtswidrig ist – ebenso wie die Quarantäneregelung der CoronaEinreiseVO im Frühjahr.

Was bedeutet das für den Urlauber in den kommenden Wochen?

Die Grenzen bleiben geöffnet. Es finden keine Einreisekontrollen statt – in beide Richtungen! Jeder kann reisen, wohin er möchte. Bei der Rückreise in die Bundesrepublik müssen Sie sich einem kostenlosen Test (innerhalb von 72 Stunden) unterziehen. Sollte dieser positiv sein, so müssen Sie sich der Quarantäneregelung so lange unterwerfen, bis ein negatives Ergebnis vorliegt. Einzelheiten zu den gesetzlichen Regelungen finden Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-tests-einreisende.html.

Sollten Sie den Test jedoch bereits in den Niederlanden vornehmen lassen, darf dieser bei der Einreise in die Bundesrepublik nicht älter als 48 Stunden sein. Laut dem Auswärtigen Amt können Sie den kostenlosen Test bei der Einreise (Grenzstation) oder dem Gesundheitsamt Ihres Wohnortes vornehmen lassen. Jeder sollte vor dem Urlaub die Möglichkeiten bei der jeweiligen Grenzstation im Voraus erfragen.

Wer also am Samstag nach Hause fährt und am Donnerstag zuvor einen Test bei einem niederländischen Arzt machen lässt, kann sich das Ergebnis nach Hause schicken lassen, das dann wohl am Montag da sein wird. Die Konsequenz hieraus wäre, dass man einen weiteren Tag Urlaub “opfern” müsste.

Bevor man den Urlaub vorschnell storniert, sollte man sich diese Möglichkeit einmal durch den Kopf gehen lassen und in diese Richtung vorab Informationen sammeln.

Für alle unsere Gäste gilt, dass wir jede(!) Frage von Ihnen beantworten werden bzw. uns so umfassend informieren werden, dass Sie zufrieden Ihren Urlaub antreten können.

Wer also einen Abstecher nach Amsterdam plant, dem müsste man den Puls fühlen. Wer aber durch Amsterdam in die Gemeinden Bergen, Schagen, Den Helder und Texel fährt, der sollte sich keine Gedanken über Covid-19 machen, die über die normalen Ängste und Vorsichtsmaßnahmen hinausgehen.

Es soll einmal jemand gesagt haben: “Versetze einen Menschen in Angst und er legt dir seine Freiheit zu Füßen”. Man könnte sich aber auch wehren …

Bleiben Sie vorsichtig … aber auch locker!

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 6 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 7 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  2 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 2066, Ouder-Amstel mit 28, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 1187, Delft mit 264 und Rotterdam mit 1131 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 236,7.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (09.09.-15.09.2020) wurden 8265 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,17 angegeben. Es sind 92 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden. Dazu kommen 14 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurde eine(!) infizierte Person in Den Helder wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 22 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 3 verstarben.

Derzeit (16.09.2020) befinden sich in den Niederlanden 74 Infizierte auf einer Intensivstation.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 6 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 7 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  1 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 1401, Ouder-Amstel mit 20, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 799, Montfoort mit 25 und Rotterdam mit 825 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 160,5.

Der Anstieg der Zahlen geht nun wieder hoch. Erfreulich ist hierbei jedoch, dass die Krankenhausaufnahmen diese signifikante Steigerung nicht mitmachen – gleiches gilt für die Anzahl der an Covid-90 Verstorbenen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (02.09.-08.09.2020) wurden 5427 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 1830  Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit 1,17 angegeben. Es sind 43 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – 14 Infizierte weniger als die Woche davor. Dazu kommen 17 Verstorbene mit einem Minus von 7 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurden weder eine Person wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert noch ist eine Person daran gestorben. In Amsterdam wurden in dieser Woche 10 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 2 verstarben.

Derzeit (10.09.2020) befinden sich in den Niederlanden 47 Infizierte auf einer Intensivstation.

Die niederländische Regierung hat am 08.08.2020 aufgrund steigender Infektionszahlen weitere Maßnahmen beschlossen.

Ab sofort gilt in Restaurants und Cafés wieder die Reservierungs- und Registrierungspflicht .

Es wird an die Urlauber appelliert, die Städte Amsterdam und Rotterdam zu meiden. Hier wurde ja bereits in Teilen eine Maskenpflicht angeordnet.

Halten Sie die Hygiene- und Abstandsregel ein und reservieren Sie vorher Ihren Restaurant- oder Cafébesuch!

Am 18.08.2020 hielt Ministerpräsident Rutte eine Pressekonferenz und empfahl seinen Mitbürgern, dass ab sofort private Festlichkeiten mit mehr als 6 Personen nicht stattfinden sollten. Ferner, dass Diskotheken und Clubs geschlossen bleiben.  An größere Events sei derzeit überhaupt nicht zu denken.

Die steigenden Fallzahlen lassen das Staatsoberhaupt davor warnen, in den Bemühungen bei den Corona-Regeln nicht nachzulassen. Jeder ist aufgefordert, die Regeln wieder strikt einzuhalten (Quelle: https://www.telegraaf.nl/nieuws/892057788/rutte-waarschuwt-thuis-geen-feestjes-meer).

Zusatz am 01.09.2020

In diesem Zusammenhang ist uns ein Interview bei NTV aufgefallen, in dem der Virologe  Professor Streek mitteilt, dass ihn die Zahl der Neuinfizierten gar nicht mehr so sehr interessiert. Neuerdings sei für ihn die Anzahl der Krankenhausaufnahmen von Bedeutung (https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Infektionszahlen-werden-steigen-aber-keine-Sorge-article21994288.html) .

Wenn man dieser Empfehlung folgt, scheint die Pandemie einiges an Schrecken zu verlieren. In Deutschland befanden sich am 28.08.2020 236 Infizierte auf einer Intensivstation, von denen 140 beatmet wurden – von insgesamt 80 Millionen Menschen. In den Niederlanden  sind derzeit 33 Infizierte auf einer Intensivstation – von ca. 17 Millionen Menschen. Das sind nicht unbedingt Zahlen, die den Weltuntergang beschreiben. Allerdings möchten wir auch nichts verharmlosen. Wenn wir weiterhin schön artig Abstand halten und in geschlossenen Räumen eine Maske tragen, scheint es bis zu einer Impfung recht glimpflich zu verlaufen. In den Niederlanden besteht dagegen nur im öffentlichen Nahverkehr die Pflicht, eine Maske zu tragen – in Amsterdam und Rotterdam auch auf Märkten.

In der Region Nordholland ist niemand(!) auf einer Intensivstation, außer in Amsterdam. In unserer Region sind Sie also derzeit besonders sicher.

Wir schreiben diesen Kommentar in der Absicht, dass Ängste verringert werden aber die Vorsicht erhalten bleiben soll. Bleiben Sie alle gesund – wo immer Sie auch sind!

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 4 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  1 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 1116 und  Montfoort mit 19 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 127,9.

Der Anstieg der Zahlen war zunächst besorgniserregend, um jetzt doch wieder zu sinken. Die Gesundheitsämter sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden, scheinen einen guten Job zu machen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (26.08.-01.09.2020) wurden 3597 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 9  Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit “um 1″(?) angegeben. Es sind 57 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – 27 Infizierte weniger als die Woche davor. Dazu kommen 24 Verstorbene mit einem Minus von 8 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurden weder eine Person wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert noch ist eine Person daran gestorben. In Amsterdam wurden in dieser Woche 12 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 2 verstarben.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 4 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  0 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 1258, Zandvoort mit 19,  Gennep mit 19 und Rotterdam mit 831 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 144,1.

Der Anstieg der Zahlen war zunächst besorgniserregend, um jetzt doch wieder zu sinken. Die Gesundheitsämter sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden, scheinen einen guten Job zu machen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (19.08.-25.08.2020) wurden 3588 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 425  Infektionen weniger als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit “über 1″(?) angegeben. Es sind 84 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – ein Mehr von 34 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 32 Verstorbene mit einer Steigerung von 16 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurden weder eine Person wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert noch ist eine Person daran gestorben. In Amsterdam wurden in dieser Woche 10 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 4 verstarben.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchtentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene (Spitzenreiter in Nordholland)

Schagen: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  0 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 1418, De Ronde Venen mit 24,  Bergen op Zoom mit 139, Zandvoort mit 28 und Rotterdam mit 1124 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Bergen op Zoom, wäre das momentan der Wert 205,9.

Der Anstieg der Zahlen ist doch besorgniserregend – auch wenn die Region Nordholland (bis auf Amsterdam) davon bislang verschont bleibt.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (11.08.-18.08.2020) wurden 4013 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 23  Infektionen weniger als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit “über 1″(?) angegeben. Es sind 50 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – ein Mehr von 12 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 19 Verstorbene mit einer Steigerung von 7 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchtentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 9 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene (Spitzenreiter in Nordholland)

Schagen: 1 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  0 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 563, Waddinxveen mit 30 und Rotterdam mit 796 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Bergen, wäre das momentan der Wert 30,2.

Der Anstieg der Zahlen ist doch besorgniserregend – auch wenn die Region Nordholland (bis auf Amsterdam) davon bislang verschont bleibt.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (29.07.-04.08.2020) wurden 2588 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 1259 Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit “über 1″(?) angegeben. Es sind 44 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – eine Steigerung von 21 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 6 Verstorbene mit einer Minderung von 3 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In der Woche (22.-28.07.2020) wurden 1329 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 342 Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl liegt derzeit bei 1,4 im Gegensatz zu 1,29 zur Vorwoche. Es sind 23 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – eine Steigerung von 4 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 9 Verstorbene mit einer Steigerung von 2 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchtentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 12 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene (Spitzenreiter in Nordholland)

Schagen: 4 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  0 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind die Gemeinden Hillegom mit 37, Waddinxveen mit 30 und und Goes mit 36 Infizierten. Die drei Gemeinden liegen in Südholland.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Bergen, wäre das momentan der Wert 40,2.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

Aufgrund der zunächst fallenden Zahlen ist man beim Gesundheitsamt dazu übergegangen, 14-tägige Infektionszahlen in einer Grafik darzustellen, wobei in schriftlichen Zusätzen auch die Wochenzahlen dargestellt werden. Diese gehen selbstverständlich mit einer Darstellung der gesamten Entwicklung einher. Unter dem 14-tägigen Zeitraum können Sie die aktuellen Zahlen in Ihrer Urlaubsregion in Nordholland ablesen. Wer möchte, dass noch eine andere Region hinzugefügt wird, der kann uns eine E-Mail schicken und wir nehmen die Region dann in unsere Berichterstattung auf.

Unter diesem Link: https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/ könnt ihr tägliche Zahlen im 3-Tage-Mittel nachlesen. In diesem “Dashboard” kann man sich die landesweiten aber auch die regionalen Zahlen aufrufen. Regional werden allerdings nur die Krankenhausaufnahmen und die positiv getesteten Personen angezeigt.

Interessant ist zu sehen, dass die neu-infizierten Personen in der Mehrzahl zwischen 20 und 40 Jahren liegen. Gleiches lässt sich ja auch in Deutschland erkennen. Es scheint zu stimmen, dass die jüngere Generation wenig Verantwortungsbewusstein für Ihre Großeltern zu haben scheint und näher bei sich ist.

In der abgelaufenen Woche (22.-28.07.2020) wurden 1329 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 342 Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl  liegt derzeit bei 1,4 im Gegensatz zu 1,29 zur Vorwoche. Es sind 23 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – eine Steigerung von 4 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 9 Verstorbene mit einer Steigerung von 2 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

Sollten die Zahlen weiter steigen, wird von hier aus davon ausgegangen, dass die Berichterstattung des Gesundheitsamtes wieder täglich erfolgen wird.

Durch eine grafische Darstellung lässt sich ablesen, dass die Zahlen in Nord- und Südholland stärker steigen als im Rest der Niederlande. Das wiederum lässt den Schluss zu, dass Urlauber (heimische wie ausländische Gäste) für die Steigerung verantwortlich sein könnten. Dementsprechend der Appell an alle Urlauber: Haltet wieder mehr Abstand!

Bei diesen Zahlen sollte man allerdings auch die Ruhe bewahren. Sie sind bei weitem nicht so schlimm wie in deutschen Großstädten und geben auch keinerlei Anlass zur Hysterie. Wir alle haben es selbst in der Hand, die Zahlen wieder zur senken. Trotz allem bleiben die Niederländer wie immer absolut locker, ohne die Ernsthaftigkeit zu verlieren. Alle Urlauber sind in den Niederlanden bislang gut aufgehoben.

Eine besondere Bitte noch an alle, die sich mit einem Aufenthalt in den Niederlanden beschäftigen: Glaubt nicht den Parolen und auch nicht den Medien jede Mitteilung. Überprüft Parolen auf Quellenangaben und recherchiert bei Pressemitteilungen auch andere Anbieter. Mir scheint es manchmal so, dass die Medien eine Berichterstattung pro Fernreisen mit dem Flugzeug hofieren anstatt den Urlaub mit dem eigenen Pkw – entsprechend der Gewichtung der üppig zahlenden Kundschaft.

Ab dem 01.06.2020 gelten folgende gesetzliche Regelungen in den Niederlanden:

  • Menschen dürfen sich draußen versammeln, wenn sie 1,5 Meter voneinander entfernt sind. Eine Maskenpflicht besteht nicht.
  •  In allen öffentlich zugänglichen Gebäuden dürfen sich maximal 30 Personen ohne Personal versammeln. Hier nutzen wir auch den Abstand von 1,5 Metern.
  • Zu Hause ist es dringend erforderlich, die Besucher sowohl drinnen als auch im Garten und auf dem Balkon 1,5 Meter entfernt zu halten.

Restaurants und Cafés sind unter folgenden Bedingungen geöffnet:

  • maximal 30 Gäste (also ohne Personal)
  • Besucher müssen reservieren
  • Jeder hält 1,5 Meter Abstand (außer Personen aus demselben Haushalt)
  •  Bei einer Vorabprüfung zwischen Unternehmer und Kunde wird geschätzt, ob ein Besuch Risiken birgt (z. B. hat jemand Fieber).
  • Es gibt keine maximale Anzahl von Personen auf Terrassen (Außengastronomie). Jeder sollte an einem Tisch sitzen und 1,5 Meter voneinander entfernt sein (außer Personen aus demselben Haushalt).

Öffentlicher Verkehr

  • Öffentliche Verkehrsmittel sind nur für notwendige Fahrten vorgesehen
  • In der Straßenbahn, im (Wasser-) Bus, in der U-Bahn und im Zug müssen Reisende ab 13 Jahren ab dem 1. Juni eine nichtmedizinische Maske tragen. Dies gilt nicht für Bahnhöfe, Haltestellen und Bahnsteige. Dort ist eine Maske nicht zwingend erforderlich. Jeder hier hält 1,5 Meter von anderen Abstand.
  • Reisende, die nach dem 1. Juni keine Gesichtsmaske mehr tragen, können mit einer Geldbuße von 95 € belegt werden.

Kulturelle Einrichtungen

Film-, Theater- und Konzertsäle können unter folgenden Bedingungen geöffnet werden:

  • maximal 30 Personen im Publikum;
  • Besucher müssen im Voraus buchen;       
  • eine Vorabprüfung, um festzustellen, ob ein Besuch Risiken birgt;

Jeder hält 1,5 Meter Abstand    

Museen und Denkmäler dürfen geöffnet werden, wenn

  • Besucher Tickets im Voraus kaufen und ein Kontrollgespräch führen.
  • Die maximale Besucherzahl ist vom Gebäude abhängig.
  • Es müssen 1,5 Meter Abstand gehalten werden.
  • Musikschulen und Kunstzentren sind geöffnet. Es gibt eine maximale Anzahl von 30 Personen pro Gebäude, wenn die 1,5 Meter eingehalten werden können.
  • Festivals sind erlaubt, wenn sie Aufführungen für bis zu 30 Besucher präsentieren, die alle einen Abstand von 1,5 Metern halten können.

Ab dem 01.07.2020 gelten folgende gesetzliche Regelungen in den Niederlanden (aktualisiert am 24.06.2020 in fetter Schrift):

  • gemeinschaftliche Einrichtungen (Schwimmbäder, Toiletten etc.) auf Campingplätzen und Ferienparks dürfen wieder geöffnet werden (1,5 m Abstand)
  • Kinos dürfen maximal 100 Besucher hereinlassen (Personal nicht mitgerechnet/Abstand einhalten!)
  • Restaurants und Cafes dürfen maximal 100 Besucher bedienen (Personal nicht mitgerechnet/Reservierung verpflichtend/Abstand einhalten!)
  • Kulturelle Einrichtungen dürfen maximal 100 Personen aufnehmen (Abstand halten!)
  • Organisierte Treffen von bis zu 100 Personen in Gebäuden sind erlaubt (Abstand halten!)
  • Diskotheken und Nachtclubs bleiben bis zum 01.09.2020 geschlossen
  • In allen Fahrzeugen sollte ein nichtmedizinischer Mundschutz getragen werden, wenn Personen aus mehreren Haushalten mitfahren. Die Abstandsregel gilt nicht mehr in Pkw’s.
  • Menschen aus einem Haushalt müssen keine 1,5 m Abstand halten
  • Kinder unter 12 Jahre müssen keinen Abstand einhalten
  • Jugendliche bis 18 Jahre müssen untereinander keinen Abstand halten – zu Erwachsenen allerdings schon.

Ab dem 05.08.2020 gelten folgende zusätzliche regionale Regelungen in Amsterdam und Rotterdam:

In den Haupteinkaufsgebieten sowie auf Märkten und im Rotlichtviertel gilt eine Maskenpflicht.

Ab dem 18.08.2020 gelten folgende zusätzliche Regelungen:

  • Empfehlung von privaten Festlichkeiten mit nicht mehr als 6 Personen
  • Diskotheken und Clubs bleiben geschlossen

Corona-Regeln in den Niederlanden PDF zum Download

Wir möchten euch noch wichtige Informationen und Telefonnummern im Zusammenhang mit eurem Urlaub in Nord-Holland an die Hand geben:

Die Gemeinde Schagen, in der unsere Ferienhäuser stehen, hat eine Gesamtfläche von ca. 187 km² und ca. 55.000 Einwohner. 
 

Sie sind in unseren Häusern auf einem abgeschlossenen Grundstück, das niemand ungefragt betreten wird.  Wir haben einen Schlüsselsafe, damit Sie auf den Kontakt mit dem Verwalter verzichten können. Wir weisen Sie auf Wunsch telefonisch in alle wichtigen Dinge des Hauses ein. Unserer Verwalter putzt das Haus nach den Empfehlungen des niederländischen  Tourismusverbandes. Sie können mit unseren Fahrrädern leicht zum Strand fahren und dort spazierengehen. Sie haben genug Raum, um großen Abstand zu anderen Menschen zu halten. Einkaufen müssen Sie auch zu Hause. Wenn Sie in einer Miet- oder Eigentumswohnung wohnen, sind Sie hier sogar besser aufgehoben. Auf der Anfahrt können Sie auch jedem Menschen aus dem Weg gehen, sodass Ihr Urlaub in unserem Haus die bessere Alternative sein kann, seine Zeit mit der Familie zu verbringen.

Während in Deutschland auf den Mundschutz gesetzt wird, ist die “Mutter aller Regeln” in den Niederlanden 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen. Sie sollten das bei einem Aufenthalt in den Niederlanden stets beachten!

Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit und gerne zur Verfügung.

Bleiben Sie gesund – wo immer Sie sind!

Ihre Familie Nölle

Und dann noch das hier:

Sensation: ARD berichtet ehrlich über die Corona-Zahlen

Vielleicht erreicht das ja die “Stay-Home-Jünger” ..

Wir versuchen einmal, alle hier genannten Fakten von den beiden renommierten Professoren Mansmann und Bhakdi im Interview der Deutschen Welle und aus dem Bericht der ARD darzustellen:

  • Zur Gefährlichkeit von Covid-19 befragt, sagt Professor Mansmann, dass Covid-19 unberechenbarer als das Grippevirus ist und somit auch gefährlicher. Professor Bhakdi dagegen behauptet, dass Covid-19 nicht gefährlicher ist als ein maximal mittelschweres Grippevirus. Professor Mansmann erwidert daraufhin, dass man noch diesen Winter abwarten müsse, um zu erforschen, ob Covid-19 wirklich nicht gefährlicher als ein Grippevirus ist und ob Mutationen Schlimmeres befürchten lassen. Ferner weist er darauf hin, dass er Professor Bhakdi Recht geben würde, wenn er sagt, dass es schlimmere Dinge geben würde. So gebe es z. B.die ambulant erworbene Pneumonie (Lungenentzündung), an der jährlich 600.000 Menschen in Deutschland erkranken und 40.000 Menschen sterben. Dieses Virus liege deutlich über den Gefahren, die mit Covid-19 bislang gemacht wurden. Dies sei eine Erkrankung, über die unsere Gesellschaft sagt: “Da regen wir uns nicht groß drüber auf”.
  •  Professor Bhakdi kritisiert die erhobenen Infektionszahlen als irreführend und die von der Kanzlerin missbraucht werden. Die Testung von gesunden Menschen gebe nicht die gleichen Aufschlüsse wie die Testung von kranken Menschen, weil die Zahl der Testungen jetzt so in die Höhe gefahren worden sei, dass wir jetzt nur die Zahl der “falsch” Positiven sehen würden. Damit meint er, dass die als positiv Getesteten zumeist gar nicht infektiös seien. Dies sei auf einem nicht standardisierten PCR-Test zurückzuführen und somit nicht aussagt, was die Kanzlerin mit den Zahlen der Infizierten annimmt (siehe hierzu auch einen Bericht von ntv : https://www.n-tv.de/wissen/Zu-viele-positiv-Getestete-harmlos-article22006224.html) Die Amerikaner hätten in der Woche vor dem Interview bekanntgegeben, dass maximal ein(!) Prozent der positiv Getesteten infektiös gewesen sei. Hierbei wird von Herrn Bhakdi allerdings nicht die Quelle genannt. Sein Rat ist, dass man sofort damit aufhören müsse so wild zu testen, insbesondere gesunde Menschen zu testen und daraus dann die falschen Schlüsse zu ziehen. Professor Mansmann gibt Herrn Bhakdi Recht mit der Aussage, dass die Massentesterei sinnlos und sogar gefährlich sei.  Sie blockiere die Ressourcen für Risikopatienten. Es soll getestet werden, allerdings nur gezielt. Er verwies auf Herrn Söder, der ein Verfechter von Massentests sei und sich gegen den Rat seiner wissenschaftlicher Berater entschieden und letztendlich auch den Präsidenten des Landesamtes deshalb entließ. Massentests von Risikogruppen und Nachverfolgung durch die Gesundheitsämter sei seiner Meinung nach das Wichtigste. Er verwies auch auf die nicht eingehaltenen Versprechen der Politik, die Gesundheitsämter besser auszustatten. Dazu seien seiner Meinung noch die neuen Schnelltests eine sehr gute Möglichkeit gezielt zu testen. Professor Bhakdi stimmte Herrn Mansmann zu, dass diese elende Testerei aufhören und die damit einhergehende Angst beendet werden muss. Angst, dass er Test positiv sei.  Angst, dass man in Quarantäne muss.  Angst, dass ganze Schulen geschlossen werden müssen. Für nichts! Der Test sage einfach nicht das aus was alle glauben. Es sollten nur im Krankenhaus Aufgenommene getestet werden. Der Arzt sei für die medizinische Versorgung und nicht für einen Laborzettel da. Ein Laborbefund dürfe nie zu einer medizinischen Maßnahme führen.
  • Auf die Angst von Menschen vor Spätfolgen angesprochen, antwortete Herr Bhakdi, dass diese Ängste geschürt werden. Wie könne man jetzt, nach wenigen Monaten, schon von Spätfolgen berichten. Es kann noch gar keine Feststellung von Spätfolgen geben. Die Moderatorin macht jedoch deutlich, dass es für Menschen ja Realität sei, dass das Virus schwere Verläufe hätte.  Herr Bhakdi antwortete , dass auch viele andere Viren und Bakterien ebenfalls Atemwegskrankheiten hervorrufen. Wie z. B. das “mycoplasma pneumoniae”, das Epstein-Barr-Virus und die Grippeviren. Aus diesem Grund darf man Covid-19 einfach keine erhöhte Bedeutung beimessen. Das sei nicht in Ordnung.  Professor Bhakdi gibt den Hinweis auf Deutschlands führenden Pathologen, Herrn Professor Püschel, der mehr Covid-19-Verstorbene obduziert habe als jeder andere Pathologe auf dieser Welt. Püschel habe festgestellt, dass Covid-19 in keinem Organ irgendetwas Besonderes tun würde. Professor Mansmann gibt Herrn Bhakdi Recht in seiner Aussage und fügt hinzu, dass gerade mehrere Studien zu den Spätfolgen begonnen hätten. Er gibt weiterhin an, dass es eine psychologische Studie von Ulrike Rabens-Sieberer gebe, die deutlich werden lässt, welche enormen Folgen die Corona-Maßnahmen für Kinder hätten (https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/coronavirus/UKE-Studie-Kinder-leiden-psychisch-stark-unter-Corona,uke678.html) . Des Weiteren habe man in Bayern eine Übersteblichkeit bei älteren Leuten festgestellt. Hierbei meint Herr Mansmann offensichtlich ebenfalls aufgrund psychischer Belastungen in Bezug auf die Corona-Maßnahmen. Er verwies auf die Wichtigkeit von Studien, die belegen würden, wer denn wirklich in der Bevölkerung die Krankheit gehabt habe oder Studien über den klaren Krankheitsverlauf. Dazu habe man bereits eine Menge Medikamente entdeckt, mit denen man dem Virus begegnen könne. Herr Mansmann macht aber auch deutlich, dass er sich gegen die absurde Vorstellung von Herrn Bhakdi mit der Behauptung stelle, dass das Virus eine vielleicht stärkere Erkältung sei. Man müsse sich erst weitere Studien anschauen, um es genau bestimmen zu können. Das Virus werde uns sicherlich noch zwei bis drei Jahre beschäftigen.
  • Die anschließende Frage der Moderatorin, ob man wegen der starken Einschnitte für viele Berufe für Lockerungen plädiere, antwortete Herr Bhakdi entschieden, dass es einfach unverhältnismäßig sei, die ganze Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur gegen die Wand zu fahren. Das alles wegen eines Virus, das sich nicht als besonders gefährlich herausgestellt habe. Es sei nicht das große “Killer”-Virus. Mit den jetzigen Maßnahmen zerstören wir viele Existenzen. Jedoch wendet er sich entschieden dagegen, das Virus zu bagatellisieren. Er sei kein Corona-Leugner aber er möchte gerne ein großer Corona-Realist sein.

Morgen geht es mit der Einschätzung der Maske weiter …

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl), auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 7-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen noch einmal schriftlich dargestellt. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 91 Infizierte/ 2 Krankenhaus/ 1 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 305,0

Schagen: 55 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 118,3

Den Helder: 43 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 76,4

Texel:  10 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 73,7

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 4773, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 2617, und Rotterdam mit 3125 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, haben wir die 14-Tage-Inzidenz von der Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner angegeben. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, ist das momentan der Wert 546,9.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (29.09.-06.10.2020) wurden 27.485 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,17 angegeben. Es sind 803 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 122 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 89 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In der Küstenregion Nordhollands (außer Amsterdam) wurden zwei(!) infizierte Person in Bergen und eine in Schagen wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert und eine Person verstarb.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 59 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 3 verstarben.

Derzeit (06.10.2020) liegt der Durchschnitt der täglich auf einer Intensivstation aufgenommenen Patienten bei  20,3 (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/)

Schlussendlich kann man eine enorme Steigerung der Zahl der Infizierten feststellen. Wenn man demgegenüber die Anzahl der auf einer Intensivstation (122) bzw. der Verstorbenen (89) gegenüberstellt, so ist diese nicht in gleichem Maße hoch gestiegen. Wenn man sich nun noch die Küstenregion von Bergen bis Texel ansieht, so sind 3 in ein Krankenhaus Aufgenommene und ein Verstorbener keine wirklich erschreckenden Zahlen.

Jedoch muss jeder seine eigenen Schlüsse aus diesen Zahlen ziehen.

Um einmal mit dem Gerücht aufzuräumen, dass jeder 25.000 Euro für einen Einreiseverstoß nach der CoronaEinreiseVO bezahlen muss. Wir weisen auf eine hervorragende Seite hin, die sicherlich (fast) alle Fragen hierzu beantworten kann. Schaut hierzu auch im Impressum der Seite und “über uns” nach. Das verdeutlicht unsere Meinung, dass das eine hervorragende Informationsseite ist.

https://www.bussgeldkatalog.org/corona/

Und noch eine weitere gute Seite:

https://www.haufe.de/recht/weitere-rechtsgebiete/strafrecht-oeffentl-recht/sanktionen-bei-verstoessen-gegen-das-infektionsschutzgesetz_204_512206.html

Durch einen Zeitungsartikel sind wir auf eine Statistik des RKI (Robert-Koch-Institut) gestoßen, bei der die Anzahl der positiv getesteten Reiserückkehrer aufgeführt wurde. Jeder darf nun für sich bewerten, ob er eine Risikobewertung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik für gerechtfertigt erachtet.

In der Kalenderwoche 36 ergibt sich folgendes Bild:

  • Deutschland: 2859 positiv
  • Türkei:                  403
  • Kroatien:              638
  • Kosovo:                426
  • Rumänien:            208
  • Bosnien und Herzegowina:  191
  • Spanien:                140
  • Ungarn:                  139
  • Italien:                    121
  • Niederlande:            12

In der KW 37 sind es:

  • Deutschland: 4151 positiv
  • Türkei:                  341
  • Kroatien:              203
  • Kosovo:                166
  • Rumänien:           160
  • Bosnien und Herzegowina:  104
  • Spanien:               101
  • Ungarn:                   71
  • Italien:                     87
  • Niederlande:          35

In der Kalenderwoche 38:

  • Deutschland: 5939 positiv
  • Türkei:               250
  • Kroatien:             87
  • Kosovo:               91
  • Rumänien:          99
  • Bosnien und Herzegowina:       45
  • Spanien:              57
  • Ungarn:                29
  • Italien:                  85
  • Niederlande:        48

In der Kalenderwoche 39:

  • Deutschland: 5166 positiv
  • Türkei:                  123
  • Kroatien:                33
  • Kosovo:                  38
  • Rumänien:              69
  • Bosnien und Herzegowina:       20
  • Spanien:                  32
  • Ungarn:                    18
  • Italien:                      48
  • Niederlande:            85

Das sind nun die tatsächlichen Zahlen, mit denen deutsche Reiserückkehrer aus den Niederlanden Deutschland in den Abgrund reissen. Vergesst aber nicht die abzuziehen, die in den Städten und Hotspots Amsterdam, Den Haag und Rotterdam ihren Urlaub verbracht haben … und dann rechnet es noch in Prozent zu den deutschen Infektionen!

Hier noch ein schöner Zeitungsartikel, der die Wochen 30 bis 33 aufführt: https://www.sea-help.eu/news-allgemein/rki-infektionszahlen-covid-19/

Schaut euch die Tabelle selbst einmal an und macht euch ein eigenes Bild!

Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Sept_2020/2020-09-29-de.pdf?__blob=publicationFile    auf Seite -12-

Wir empfehlen euch, unseren Newsletter zu abonnieren: www.ferienhaus-noelle.de (ganz unten)

Wir waren vom 12.09.2020 in unserem Ferienhaus in Nordholland und wurden von den Ereignissen überrascht. Bei unserer Rückreise haben wir einen entsprechenden Test am Klinikum Nord, Beethovenstraße, vornehmen lassen. Dort wirkt alles sehr eingespielt. Alle Mitarbeiter waren sehr höflich und zuvorkommend. Man musste einen Zettel für das Gesundheitsamt ausfüllen, in dem alle notwendigen Daten abgefragt wurden. Danach wurde man registriert und von dort aus zum Test gebeten. Zuvor bekam man noch einen QR-Code mit einer PIN. Die freundliche Mitarbeiterin wies darauf hin, dass ab dem nächsten Tag sehr wahrscheinlich das Ergebnis schon angezeigt werden würde. Danach ging es zum Testen. Der komplett in Schutzausrüstung  angezogene Mitarbeiter des Krankenhauses konnte einem Leid tun. Mit stoischer Gelassenheit sprach er seine Anweisungen aus, in dem der Unterton einer gefühlt  tausendmaligen Wiederholung lag. Er führte das Wattestäbchen zunächst weit in den Rachen, um es danach in eines der Nasenlöcher zu schieben. Ich wusste gar nicht, dass man ein Stäbchen so weit in meine Nase einführen kann. Dennoch kitzelte es lediglich ein wenig, worauf ich aber auch durch seine Worte schon vorbereitet war. Er wünschte überaus freundlich, einen guten Abend und sagte beim Hinausgehen: “Bleiben Sie gesund!”

Ich finde es erstaunlich, dass man bei dieser “Fließbandarbeit” so freundlich und höflich bleiben kann. Auch wenn die Worte stoisch schienen, so war jederzeit die Empathie spürbar. Selbst die Sicherheitsbediensteten waren ähnlich freundlich und zuvorkommend.  Obwohl dieser Test im Vorfeld unangenehm erschien, so haben es alle(!) Krankenhausmitarbeiter zu einem freundlichen Treffen werden lassen.

Wir möchten unser größtes Lob für alle die Menschen aussprechen, die uns in diesem Zusammenhang begegnet sind. Auch möchten wir uns nicht ins Klatschen einreihen aber dennoch sagen, dass das alles prima Menschen sind.

Ihnen allen gebührt unser Dank!

24 Stunden später war das Ergebnis negativ. Die Quarantäne ist schon wieder beendet …

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt (https://coronadashboard.rijksoverheid.nl), auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 7-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen noch einmal schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden, die nun aus dem Ruder zu laufen scheint. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 59 Infizierte/ 2 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 197,7

Schagen: 52 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 111,9

Den Helder: 24 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 42,6

Texel:  20 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene/14-Tage-Inzidenz 147,3

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 4116, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 2024, und Rotterdam mit 2474 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, haben wir die 7-Tage-Inzidenz von der Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner angegeben. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, ist das momentan der Wert 471,6.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (23.09.-29.09.2020) wurden 19.326 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird weiterhin mit 1,33 angegeben. Es sind 244 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 144 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 102 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In der Küstenregion Nordhollands (außer Amsterdam) wurden zwei(!) infizierte Person in Bergen und Schagen wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert und keiner(!) verstarb.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 75 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 4 verstarben.

Derzeit (28.09.2020) befinden sich in den Niederlanden 144 Infizierte auf einer Intensivstation.

Schlussendlich kann man eine enorme Steigerung der Zahl der Infizierten feststellen. Wenn man demgegenüber die Anzahl der auf einer Intensivstation (144) bzw. der Verstorbenen (102) gegenüberstellt, so ist diese nicht in gleichem Maße hoch gestiegen. Wenn man sich nun noch die Küstenregion von Bergen bis Texel ansieht, so sind 3 in ein Krankenhaus Aufgenommene und kein Verstorbener keine wirklich erschreckenden Zahlen.

Jedoch muss jeder seine eigenen Schlüsse aus diesen Zahlen ziehen.

Ministerpräsident Rutte und Gesundheitsminister De Jonge verkündeten in der heutigen Pressekonferenz, dass in den drei großen Städten des Landes Amsterdam, Rotterdam und Den Haag, die Infektionszahlen aus dem Ruder laufen. Deshalb werden in diesen Städten und den umliegenden Gemeinden folgende Verschärfungen angekündigt:

  • in Geschäften sollten Mundmasken getragen werden. Inhaber können ihre Kunden darauf hinweisen. Kunden, die dem nicht nachkommen, müssen das Geschäft verlassen.
  • Gaststätten und Restaurants dürfen ab 21 Uhr niemanden mehr einlassen und müssen um 22 Uhr schließen.
  • Sportevents dürfen nur ohne Zuschauer erfolgen – sowohl beim Amateur- als auch beim Profisport.
  • Bei Gebäuden mit durchlaufenden Besuchern (Museen, Bibliotheken, Zoos und entsprechende Geschäfte) dürfen nur nach vorheriger Reservierung und begrenzter Teilnehmerzahl aufgesucht werden. Die Teilnehmerzahl legt die Sicherheitskonferenz der jeweiligen Region fest.
  • Es wird Home-Office empfohlen. Da, wo Menschen infiziert werden, können Betriebsstätten für 14 Tage geschlossen werden.
  • Zu Hause dürfen maximal 3 Personen aus fremden Haushalten empfangen werden – unter 13-jährige zählen hierbei nicht mit.
  • Draußen darf man sich mit maximal 4 Personen treffen, die nicht zum eigenen Haushalt gehören.
  • Draußen dürfen maximal 40 Personen zusammenkommen.
  • Im Inneren dürfen maximal 30 Personen zusammenkommen.
  • Es wird eine Registrierungspflicht für “Kontaktberufe” wie Friseure, Zahnärzte und Gastwirte eingeführt.
  • Sportkantinen werden geschlossen.
  • Die Bürger sind aufgefordert, nicht unbedingt notwendige Reisen nach Amsterdam, Rotterdam und Den Haag zu vermeiden.
  • Am 20. Oktober werden die Regeln erneut einer Prüfung unterzogen.
  • Diese Maßregeln gelten ab 18 Uhr des morgigen Tages.

(Quelle: https://www.telegraaf.nl/nieuws/1025074130/rutte-en-de-jonge-kondigen-nieuwe-maatregelen-aan-op-persconferentie)

Als Bewertung dieser “maatregelen” zeigt sich wieder einmal, wie differenziert die Niederländer ihren Bürgern entgegentreten. Es wird nicht im ganzen Land, sondern in ausgesuchten Regionen, in denen die Zahlen steigen, mit Maß gegengesteuert.

Man würde sich wünschen, dass sich die deutsche Regierung der Einschätzung der niederländischen Regierung anschließt – allein aus Gründen des gegenseitigen Respekts.

Bislang verhält es sich so, dass man sich bei Rückkehr aus einem Risikogebiet in eine 14-tägige Quarantäne begeben muss. Diese Quarantäne kann man mit einem negativen Testergebnis beenden.

Ab dem 01.10.2020 hatten Bund und Länder geplant, dass man bei entsprechender Rückkehr zunächst 5 Tage in eine Quarantäne muss, die nicht mit einem negativen Ergebnis aufgehoben werden kann. Erst ein Test nach dem fünften Tag der Wiedereinreise und mit negativem Ergebnis führt zu einer Aufhebung.

Nach einem Bericht von ntv schreibt die BILD-Zeitung, dass wegen elektronischer Probleme diese Regelung ab dem 01.10.2020 nicht greift. Es soll nun ab November gelten (https://www.n-tv.de/panorama/Neue-Quarantaeneregeln-nicht-bis-zu-Ferien-article22054424.html).

Ein weiterer Artikel vom 29.09.2020 deutet an, dass die Aussteigerkarte mit 5-Tage-Quarantäne tatsächlich wohl zum 01.11.2020 kommen wird (https://www.reisereporter.de/artikel/12412-reise-in-risikogebiet-neue-quarantaene-pflicht-erst-nach-den-herbstferien). 

Auf offiziellen Seiten ist hiervon noch nichts dargestellt. Auch die Pressemeldungen geben hierüber keinerlei Informationen.

Wir berichten weiter …

Insgesamt steigen die Fallzahlen an. Der Epidemiologe Professor Streeck aus Deutschland hat mit mit seiner Forderung für Aufsehen gesorgt, nicht nur auf die Fallzahlen, sondern insbesondere auf die Krankenhausaufnahmen zu schauen.

Wenn wir uns nun die steigenden Fallzahlen betrachten, müsste uns das aufhorchen lassen. Wenn wir jedoch die Anzahl der Krankenhausaufnahmen und der Verstorbenen ansehen, wissen wir was Prof. Streeck mit seinem Vorschlag meint.

Die Gemeinden oberhalb von Amsterdam haben zwar Steigerungen der Zahl der Infizierten, jedoch wiederum lediglich eine(!) infizierte Person in Bergen und zwei in Alkmaar, die in einem Krankenhaus aufgenommen werden mussten. Dies gilt für gesamt Nordholland außer Amsterdam.

Das sollen nun die Szenarien sein, die uns in den Abgrund reissen?

Ja, wir sollten vorsichtig sein. Ja, wir sollten weiterhin Abstand halten, in die Armbeuge niesen und die Hygienevorschriften einhalten. Ja, wir sollten empathisch sein und überlegen wann wir uns wo aufhalten.

Wir sollten vielleicht keine gemeinschaftlichen Toiletten aufsuchen oder in Speisesälen unsere Mahlzeiten zu uns nehmen. Aber wir können durchaus in einem freistehenden Einfamilienhaus mit eigenem Garten die Zeit verbringen. Niemand möchte andere anstecken und sich selbst gefährden.

Es verbietet sich daher auch ein Vergleich mit dem Urlauber und demjenigen, der alle Gefahren leugnet oder Verschwörungsphantasien entwickelt.

Im Jahre 2018 hatten wir in Deutschland 25.000(!) Grippetote und niemanden hat es interessiert. Das alles mit entsprechender Impfung. Was ist, wenn wir gleiches mit dem Coronavirus erdulden müssen. Wenn auch eine Impfung uns nicht vollständig schützt. Wollen wir ein Leben lang zu Hause bleiben und unserer Hysterie freien Lauf lassen?

Wir testen 10.000 Menschen bei einem Fußballspiel aber wir sind nicht zu einem Test mit unserem Urlaub bereit – ja, es kommt noch nicht einmal jemand auf diese Idee.

Interessant ist die Aussage des Hygiene-Professors Klaus-Dieter Zastrow, der in der BILD-Zeitung sagt: “Wer reisen will, soll reisen”. Wer sich an die Hygiene-Regeln hält und an den entscheidenden Stellen vorsichtig ist, kommt auch  gesund wieder (https://www.bild.de/bild-plus/ratgeber/2020/ratgeber/herbstferien-im-risikogebiet-prof-zastrow-wer-reisen-will-soll-reisen-73034590,view=conversionToLogin.bild.html). Besonders interessant an dieser Aussage ist der Hinweis auf eine entsprechende Mundspülung am Abend, die die Virenlast so verringern kann, dass eine Infektion mir nicht mehr schaden kann. Einem Urlaub steht eigentlich nur noch die Quarantäne-Regelung im Weg. Wer 2 Tage zusätzlichen Urlaub entbehrt, kann seinen Urlaub wie sonst auch verbringen – selbst in einem Land oder einer Region, für die eine Reisewarnung gilt.

Noch ein Hinweis von diesem Professor ist ebenso lesenswert, zumindest was eine kritische Betrachtung der politischen Entscheidungen angeht: https://www.bild.de/politik/kolumnen/kolumne/gastkommentar-von-hygiene-professor-zastrow-totales-behoerdenversagen-73147822.bild.html

Auch wenn ich mich schwer tue, der BILD-Zeitung ein Forum zu bieten, so sind diese Aussagen für eine kritische Betrachtung jedoch nicht zu vernachlässigen.

Es scheint ein Umdenken stattzufinden: https://www.n-tv.de/panorama/Nichts-spricht-gegen-Herbsturlaub-im-Ausland-article22057882.html

Doch letzendlich muss jeder seinen eigenen Weg finden …

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 22 Infizierte/ 1 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 31 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 11 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  14 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 3211, Ouder-Amstel mit 28, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 1644, Weesp mit 60, Delft mit 292 und Rotterdam mit 1709 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 367,9.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (16.09.-22.09.2020) wurden 13.471 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,33 angegeben. Es sind 152 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden, von denen 91 auf einer Intensivstation liegen. Dazu kommen 33 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurden drei(!) infizierte Person in Den Helder wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert und keiner(!) verstarb.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 30 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 3 verstarben.

Derzeit (22.09.2020) befinden sich in den Niederlanden 91 Infizierte auf einer Intensivstation.

Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik hat am 16.09.2020 eine Reisewarnung für Nord- und Südholland erlassen (https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/niederlande-node/niederlandesicherheit/211084).

Wieder einmal wird hier undifferenziert eine gesamte Region (wir sprechen für Nordholland) unter den Verdacht eines hochgradigen Infektionsgebietes gestellt, obwohl dem nicht so ist. Fakt ist, dass Amsterdam fast eine Verdoppelung der Infektionszahlen gegenüber der Vorwoche zu verzeichnen hat. Fakt ist aber auch, dass die Gemeinden Bergen, Schagen, Den Helder und Texel keine derartigen Steigerungen haben (siehe Wochenzahlen vom 09.09. bis 15.09 hier auf der Seite). Bergen mit 6 Infizierten, Schagen mit 7, Den Helder mit 5 und Texel mit 2 sind eher Sicherheits- als Hochrisikogebiete. Auch die Krankenhausaufnahmen sprechen für sich. Lediglich in Den Helder wurde eine(!) Person mit Covid-19-Beschwerden in ein Krankenhaus eingeliefert. Amsterdam mit 22 Einlieferungen ist jetzt auch nicht gerade der Untergang des Abendlandes.

Aus unserer Sicht ist es unverantwortlich, eine Urlaubsregion so unter Generalverdacht zu stellen. Wir glauben sogar, dass diese Einschätzung, mit den daraus resultierenden Konsequenzen für die Urlauber, rechtswidrig ist – ebenso wie die Quarantäneregelung der CoronaEinreiseVO im Frühjahr.

Was bedeutet das für den Urlauber in den kommenden Wochen?

Die Grenzen bleiben geöffnet. Es finden keine Einreisekontrollen statt – in beide Richtungen! Jeder kann reisen, wohin er möchte. Bei der Rückreise in die Bundesrepublik müssen Sie sich einem kostenlosen Test (innerhalb von 72 Stunden) unterziehen. Sollte dieser positiv sein, so müssen Sie sich der Quarantäneregelung so lange unterwerfen, bis ein negatives Ergebnis vorliegt. Einzelheiten zu den gesetzlichen Regelungen finden Sie hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus-infos-reisende/faq-tests-einreisende.html.

Sollten Sie den Test jedoch bereits in den Niederlanden vornehmen lassen, darf dieser bei der Einreise in die Bundesrepublik nicht älter als 48 Stunden sein. Laut dem Auswärtigen Amt können Sie den kostenlosen Test bei der Einreise (Grenzstation) oder dem Gesundheitsamt Ihres Wohnortes vornehmen lassen. Jeder sollte vor dem Urlaub die Möglichkeiten bei der jeweiligen Grenzstation im Voraus erfragen.

Wer also am Samstag nach Hause fährt und am Donnerstag zuvor einen Test bei einem niederländischen Arzt machen lässt, kann sich das Ergebnis nach Hause schicken lassen, das dann wohl am Montag da sein wird. Die Konsequenz hieraus wäre, dass man einen weiteren Tag Urlaub “opfern” müsste.

Bevor man den Urlaub vorschnell storniert, sollte man sich diese Möglichkeit einmal durch den Kopf gehen lassen und in diese Richtung vorab Informationen sammeln.

Für alle unsere Gäste gilt, dass wir jede(!) Frage von Ihnen beantworten werden bzw. uns so umfassend informieren werden, dass Sie zufrieden Ihren Urlaub antreten können.

Wer also einen Abstecher nach Amsterdam plant, dem müsste man den Puls fühlen. Wer aber durch Amsterdam in die Gemeinden Bergen, Schagen, Den Helder und Texel fährt, der sollte sich keine Gedanken über Covid-19 machen, die über die normalen Ängste und Vorsichtsmaßnahmen hinausgehen.

Es soll einmal jemand gesagt haben: “Versetze einen Menschen in Angst und er legt dir seine Freiheit zu Füßen”. Man könnte sich aber auch wehren …

Bleiben Sie vorsichtig … aber auch locker!

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 6 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 7 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  2 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 2066, Ouder-Amstel mit 28, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 1187, Delft mit 264 und Rotterdam mit 1131 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 236,7.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (09.09.-15.09.2020) wurden 8265 Personen mit Covid-19 infiziert. Die Reproduktionszahl wird mit 1,17 angegeben. Es sind 92 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden. Dazu kommen 14 Verstorbene.  Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurde eine(!) infizierte Person in Den Helder wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert.

In Amsterdam wurden in dieser Woche 22 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 3 verstarben.

Derzeit (16.09.2020) befinden sich in den Niederlanden 74 Infizierte auf einer Intensivstation.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 6 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 7 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  1 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 1401, Ouder-Amstel mit 20, Gemeinde ‘s-Gravenhage mit 799, Montfoort mit 25 und Rotterdam mit 825 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 160,5.

Der Anstieg der Zahlen geht nun wieder hoch. Erfreulich ist hierbei jedoch, dass die Krankenhausaufnahmen diese signifikante Steigerung nicht mitmachen – gleiches gilt für die Anzahl der an Covid-90 Verstorbenen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (02.09.-08.09.2020) wurden 5427 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 1830  Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit 1,17 angegeben. Es sind 43 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – 14 Infizierte weniger als die Woche davor. Dazu kommen 17 Verstorbene mit einem Minus von 7 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurden weder eine Person wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert noch ist eine Person daran gestorben. In Amsterdam wurden in dieser Woche 10 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 2 verstarben.

Derzeit (10.09.2020) befinden sich in den Niederlanden 47 Infizierte auf einer Intensivstation.

Die niederländische Regierung hat am 08.08.2020 aufgrund steigender Infektionszahlen weitere Maßnahmen beschlossen.

Ab sofort gilt in Restaurants und Cafés wieder die Reservierungs- und Registrierungspflicht .

Es wird an die Urlauber appelliert, die Städte Amsterdam und Rotterdam zu meiden. Hier wurde ja bereits in Teilen eine Maskenpflicht angeordnet.

Halten Sie die Hygiene- und Abstandsregel ein und reservieren Sie vorher Ihren Restaurant- oder Cafébesuch!

Am 18.08.2020 hielt Ministerpräsident Rutte eine Pressekonferenz und empfahl seinen Mitbürgern, dass ab sofort private Festlichkeiten mit mehr als 6 Personen nicht stattfinden sollten. Ferner, dass Diskotheken und Clubs geschlossen bleiben.  An größere Events sei derzeit überhaupt nicht zu denken.

Die steigenden Fallzahlen lassen das Staatsoberhaupt davor warnen, in den Bemühungen bei den Corona-Regeln nicht nachzulassen. Jeder ist aufgefordert, die Regeln wieder strikt einzuhalten (Quelle: https://www.telegraaf.nl/nieuws/892057788/rutte-waarschuwt-thuis-geen-feestjes-meer).

Zusatz am 01.09.2020

In diesem Zusammenhang ist uns ein Interview bei NTV aufgefallen, in dem der Virologe  Professor Streek mitteilt, dass ihn die Zahl der Neuinfizierten gar nicht mehr so sehr interessiert. Neuerdings sei für ihn die Anzahl der Krankenhausaufnahmen von Bedeutung (https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Infektionszahlen-werden-steigen-aber-keine-Sorge-article21994288.html) .

Wenn man dieser Empfehlung folgt, scheint die Pandemie einiges an Schrecken zu verlieren. In Deutschland befanden sich am 28.08.2020 236 Infizierte auf einer Intensivstation, von denen 140 beatmet wurden – von insgesamt 80 Millionen Menschen. In den Niederlanden  sind derzeit 33 Infizierte auf einer Intensivstation – von ca. 17 Millionen Menschen. Das sind nicht unbedingt Zahlen, die den Weltuntergang beschreiben. Allerdings möchten wir auch nichts verharmlosen. Wenn wir weiterhin schön artig Abstand halten und in geschlossenen Räumen eine Maske tragen, scheint es bis zu einer Impfung recht glimpflich zu verlaufen. In den Niederlanden besteht dagegen nur im öffentlichen Nahverkehr die Pflicht, eine Maske zu tragen – in Amsterdam und Rotterdam auch auf Märkten.

In der Region Nordholland ist niemand(!) auf einer Intensivstation, außer in Amsterdam. In unserer Region sind Sie also derzeit besonders sicher.

Wir schreiben diesen Kommentar in der Absicht, dass Ängste verringert werden aber die Vorsicht erhalten bleiben soll. Bleiben Sie alle gesund – wo immer Sie auch sind!

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 4 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  1 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 1116 und  Montfoort mit 19 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 127,9.

Der Anstieg der Zahlen war zunächst besorgniserregend, um jetzt doch wieder zu sinken. Die Gesundheitsämter sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden, scheinen einen guten Job zu machen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (26.08.-01.09.2020) wurden 3597 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 9  Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit “um 1″(?) angegeben. Es sind 57 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – 27 Infizierte weniger als die Woche davor. Dazu kommen 24 Verstorbene mit einem Minus von 8 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurden weder eine Person wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert noch ist eine Person daran gestorben. In Amsterdam wurden in dieser Woche 12 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 2 verstarben.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 4 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene 

Schagen: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  0 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 1258, Zandvoort mit 19,  Gennep mit 19 und Rotterdam mit 831 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Amsterdam, wäre das momentan der Wert 144,1.

Der Anstieg der Zahlen war zunächst besorgniserregend, um jetzt doch wieder zu sinken. Die Gesundheitsämter sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden, scheinen einen guten Job zu machen.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (19.08.-25.08.2020) wurden 3588 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 425  Infektionen weniger als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit “über 1″(?) angegeben. Es sind 84 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – ein Mehr von 34 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 32 Verstorbene mit einer Steigerung von 16 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In Nordholland (außer Amsterdam) wurden weder eine Person wegen Covid-19 in ein Krankenhaus eingeliefert noch ist eine Person daran gestorben. In Amsterdam wurden in dieser Woche 10 Personen in ein Krankenhaus aufgenommen und 4 verstarben.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchtentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene (Spitzenreiter in Nordholland)

Schagen: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  0 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 1418, De Ronde Venen mit 24,  Bergen op Zoom mit 139, Zandvoort mit 28 und Rotterdam mit 1124 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Bergen op Zoom, wäre das momentan der Wert 205,9.

Der Anstieg der Zahlen ist doch besorgniserregend – auch wenn die Region Nordholland (bis auf Amsterdam) davon bislang verschont bleibt.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (11.08.-18.08.2020) wurden 4013 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 23  Infektionen weniger als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit “über 1″(?) angegeben. Es sind 50 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – ein Mehr von 12 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 19 Verstorbene mit einer Steigerung von 7 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchtentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 9 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene (Spitzenreiter in Nordholland)

Schagen: 1 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 3 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  0 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind Amsterdam mit 563, Waddinxveen mit 30 und Rotterdam mit 796 Infizierten.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Bergen, wäre das momentan der Wert 30,2.

Der Anstieg der Zahlen ist doch besorgniserregend – auch wenn die Region Nordholland (bis auf Amsterdam) davon bislang verschont bleibt.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

In der abgelaufenen Woche (29.07.-04.08.2020) wurden 2588 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 1259 Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl wird mit “über 1″(?) angegeben. Es sind 44 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – eine Steigerung von 21 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 6 Verstorbene mit einer Minderung von 3 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

In der Woche (22.-28.07.2020) wurden 1329 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 342 Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl liegt derzeit bei 1,4 im Gegensatz zu 1,29 zur Vorwoche. Es sind 23 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – eine Steigerung von 4 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 9 Verstorbene mit einer Steigerung von 2 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

Das Gesundheitsministerium hat Ihre Berichtsdaten ab dem 01.07.2020 grundlegend geändert. Es wird jetzt ein sogenanntes “Dashboard” dargestellt, auf dem sich verschiedene Statistiken zeigen. In der Übersicht wird grafisch eine 14-tägige Berichterstattung vorgenommen. Zusätzlich werden die wöchtentlichen Zahlen schriftlich dargestellt. Nachdem die Zahlen gen Null tendierten, zeigt sich ab Mitte Juli wieder eine steigende Anzahl an Infektionen auch in den Niederlanden. Wir nehmen daher unsere Berichterstattung wieder auf. Allerdings beschränken wir uns auf die wichtigsten Zahlen, da in den letzten Wochen viel zu viele Zahlenspiele dargestellt werden, die wir nicht immer nachvollziehen können. In der letzten Woche zeigten sich folgende Zahlen in Auflistung der Gemeinden zwischen Alkmaar und Texel entlang der Küste:

Bergen: 12 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene (Spitzenreiter in Nordholland)

Schagen: 4 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Den Helder: 5 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Texel:  0 Infizierte/ 0 Krankenhaus/ 0 Verstorbene

Derzeitige “Hotspots” sind die Gemeinden Hillegom mit 37, Waddinxveen mit 30 und und Goes mit 36 Infizierten. Die drei Gemeinden liegen in Südholland.

Um einen Vergleich in den Regionen anstellen zu können, muss man die Zahl der Infizierten auf 100.000 Einwohner umrechnen. Das kann jeder selbst nachsehen unter dem u. a. Link. Für den Spitzenreiter in Nordholland, Bergen, wäre das momentan der Wert 40,2.

(Quelle: https://www.rivm.nl/coronavirus-covid-19/actueel)

Aufgrund der zunächst fallenden Zahlen ist man beim Gesundheitsamt dazu übergegangen, 14-tägige Infektionszahlen in einer Grafik darzustellen, wobei in schriftlichen Zusätzen auch die Wochenzahlen dargestellt werden. Diese gehen selbstverständlich mit einer Darstellung der gesamten Entwicklung einher. Unter dem 14-tägigen Zeitraum können Sie die aktuellen Zahlen in Ihrer Urlaubsregion in Nordholland ablesen. Wer möchte, dass noch eine andere Region hinzugefügt wird, der kann uns eine E-Mail schicken und wir nehmen die Region dann in unsere Berichterstattung auf.

Unter diesem Link: https://coronadashboard.rijksoverheid.nl/ könnt ihr tägliche Zahlen im 3-Tage-Mittel nachlesen. In diesem “Dashboard” kann man sich die landesweiten aber auch die regionalen Zahlen aufrufen. Regional werden allerdings nur die Krankenhausaufnahmen und die positiv getesteten Personen angezeigt.

Interessant ist zu sehen, dass die neu-infizierten Personen in der Mehrzahl zwischen 20 und 40 Jahren liegen. Gleiches lässt sich ja auch in Deutschland erkennen. Es scheint zu stimmen, dass die jüngere Generation wenig Verantwortungsbewusstein für Ihre Großeltern zu haben scheint und näher bei sich ist.

In der abgelaufenen Woche (22.-28.07.2020) wurden 1329 Personen mit Covid-19 infiziert. Das sind 342 Infektionen mehr als die Woche davor. Die Reproduktionszahl  liegt derzeit bei 1,4 im Gegensatz zu 1,29 zur Vorwoche. Es sind 23 Personen in einem Krankenhaus aufgenommen worden – eine Steigerung von 4 Infizierten gegenüber der Woche davor. Dazu kommen 9 Verstorbene mit einer Steigerung von 2 Infizierten gegenüber der Woche davor. Erwähnung muss noch finden, dass die Todesursache Covid-19 bei diesen Personen labormedizinisch nachgewiesen wurde.

Sollten die Zahlen weiter steigen, wird von hier aus davon ausgegangen, dass die Berichterstattung des Gesundheitsamtes wieder täglich erfolgen wird.

Durch eine grafische Darstellung lässt sich ablesen, dass die Zahlen in Nord- und Südholland stärker steigen als im Rest der Niederlande. Das wiederum lässt den Schluss zu, dass Urlauber (heimische wie ausländische Gäste) für die Steigerung verantwortlich sein könnten. Dementsprechend der Appell an alle Urlauber: Haltet wieder mehr Abstand!

Bei diesen Zahlen sollte man allerdings auch die Ruhe bewahren. Sie sind bei weitem nicht so schlimm wie in deutschen Großstädten und geben auch keinerlei Anlass zur Hysterie. Wir alle haben es selbst in der Hand, die Zahlen wieder zur senken. Trotz allem bleiben die Niederländer wie immer absolut locker, ohne die Ernsthaftigkeit zu verlieren. Alle Urlauber sind in den Niederlanden bislang gut aufgehoben.

Eine besondere Bitte noch an alle, die sich mit einem Aufenthalt in den Niederlanden beschäftigen: Glaubt nicht den Parolen und auch nicht den Medien jede Mitteilung. Überprüft Parolen auf Quellenangaben und recherchiert bei Pressemitteilungen auch andere Anbieter. Mir scheint es manchmal so, dass die Medien eine Berichterstattung pro Fernreisen mit dem Flugzeug hofieren anstatt den Urlaub mit dem eigenen Pkw – entsprechend der Gewichtung der üppig zahlenden Kundschaft.

Ab dem 01.06.2020 gelten folgende gesetzliche Regelungen in den Niederlanden:

  • Menschen dürfen sich draußen versammeln, wenn sie 1,5 Meter voneinander entfernt sind. Eine Maskenpflicht besteht nicht.
  •  In allen öffentlich zugänglichen Gebäuden dürfen sich maximal 30 Personen ohne Personal versammeln. Hier nutzen wir auch den Abstand von 1,5 Metern.
  • Zu Hause ist es dringend erforderlich, die Besucher sowohl drinnen als auch im Garten und auf dem Balkon 1,5 Meter entfernt zu halten.

Restaurants und Cafés sind unter folgenden Bedingungen geöffnet:

  • maximal 30 Gäste (also ohne Personal)
  • Besucher müssen reservieren
  • Jeder hält 1,5 Meter Abstand (außer Personen aus demselben Haushalt)
  •  Bei einer Vorabprüfung zwischen Unternehmer und Kunde wird geschätzt, ob ein Besuch Risiken birgt (z. B. hat jemand Fieber).
  • Es gibt keine maximale Anzahl von Personen auf Terrassen (Außengastronomie). Jeder sollte an einem Tisch sitzen und 1,5 Meter voneinander entfernt sein (außer Personen aus demselben Haushalt).

Öffentlicher Verkehr

  • Öffentliche Verkehrsmittel sind nur für notwendige Fahrten vorgesehen
  • In der Straßenbahn, im (Wasser-) Bus, in der U-Bahn und im Zug müssen Reisende ab 13 Jahren ab dem 1. Juni eine nichtmedizinische Maske tragen. Dies gilt nicht für Bahnhöfe, Haltestellen und Bahnsteige. Dort ist eine Maske nicht zwingend erforderlich. Jeder hier hält 1,5 Meter von anderen Abstand.
  • Reisende, die nach dem 1. Juni keine Gesichtsmaske mehr tragen, können mit einer Geldbuße von 95 € belegt werden.

Kulturelle Einrichtungen

Film-, Theater- und Konzertsäle können unter folgenden Bedingungen geöffnet werden:

  • maximal 30 Personen im Publikum;
  • Besucher müssen im Voraus buchen;       
  • eine Vorabprüfung, um festzustellen, ob ein Besuch Risiken birgt;

Jeder hält 1,5 Meter Abstand    

Museen und Denkmäler dürfen geöffnet werden, wenn

  • Besucher Tickets im Voraus kaufen und ein Kontrollgespräch führen.
  • Die maximale Besucherzahl ist vom Gebäude abhängig.
  • Es müssen 1,5 Meter Abstand gehalten werden.
  • Musikschulen und Kunstzentren sind geöffnet. Es gibt eine maximale Anzahl von 30 Personen pro Gebäude, wenn die 1,5 Meter eingehalten werden können.
  • Festivals sind erlaubt, wenn sie Aufführungen für bis zu 30 Besucher präsentieren, die alle einen Abstand von 1,5 Metern halten können.

Ab dem 01.07.2020 gelten folgende gesetzliche Regelungen in den Niederlanden (aktualisiert am 24.06.2020 in fetter Schrift):

  • gemeinschaftliche Einrichtungen (Schwimmbäder, Toiletten etc.) auf Campingplätzen und Ferienparks dürfen wieder geöffnet werden (1,5 m Abstand)
  • Kinos dürfen maximal 100 Besucher hereinlassen (Personal nicht mitgerechnet/Abstand einhalten!)
  • Restaurants und Cafes dürfen maximal 100 Besucher bedienen (Personal nicht mitgerechnet/Reservierung verpflichtend/Abstand einhalten!)
  • Kulturelle Einrichtungen dürfen maximal 100 Personen aufnehmen (Abstand halten!)
  • Organisierte Treffen von bis zu 100 Personen in Gebäuden sind erlaubt (Abstand halten!)
  • Diskotheken und Nachtclubs bleiben bis zum 01.09.2020 geschlossen
  • In allen Fahrzeugen sollte ein nichtmedizinischer Mundschutz getragen werden, wenn Personen aus mehreren Haushalten mitfahren. Die Abstandsregel gilt nicht mehr in Pkw’s.
  • Menschen aus einem Haushalt müssen keine 1,5 m Abstand halten
  • Kinder unter 12 Jahre müssen keinen Abstand einhalten
  • Jugendliche bis 18 Jahre müssen untereinander keinen Abstand halten – zu Erwachsenen allerdings schon.

Ab dem 05.08.2020 gelten folgende zusätzliche regionale Regelungen in Amsterdam und Rotterdam:

In den Haupteinkaufsgebieten sowie auf Märkten und im Rotlichtviertel gilt eine Maskenpflicht.

Ab dem 18.08.2020 gelten folgende zusätzliche Regelungen:

  • Empfehlung von privaten Festlichkeiten mit nicht mehr als 6 Personen
  • Diskotheken und Clubs bleiben geschlossen

Corona-Regeln in den Niederlanden PDF zum Download

Wir möchten euch noch wichtige Informationen und Telefonnummern im Zusammenhang mit eurem Urlaub in Nord-Holland an die Hand geben:

Fragen zum Coronavirus

Wie wir es bereits geahnt haben: Die “Krücke” der CoronaEinreiseVO ist rechtswidrig! So geht man nicht mit Grundrechten um. Die ausgewiesenen Europabefürworter sollten sich in Grund und Boden schämen!

“Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat die grundsätzliche Quarantänepflicht für Menschen außer Vollzug gesetzt, die aus dem Ausland in das Land einreisen. Das teilte die Justizbehörde am Montagabend mit. Der Senat setzte mit dem Beschluss den Paragrafen 5 der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus vom 8. Mai einstweilig außer Vollzug. Er unterwirft aus dem Ausland Einreisende grundsätzlich einer Quarantänepflicht. Die Richter gaben dem Eilantrag des Eigentümers einer Ferienhausimmobilie in Schweden statt. Der Beschluss vom 11. Mai ist unanfechtbar, wie es hieß.

Ein Argument der Richter: Das Infektionsschutzgesetz lasse eine Regelung durch Rechtsverordnung nur zu, wenn bestimmte Voraussetzungen vorlägen. Dieses Gesetz sehe Quarantäne nur für bestimmte Personen vor – etwa Kranke oder Krankheitsverdächtige. Im Hinblick auf die weltweiten Fallzahlen, die in Relation zur Weltbevölkerung zu setzen seien, könne auch bei Berücksichtigung einer hohen Dunkelziffer ein aus dem Ausland Einreisender aber nicht pauschal als Krankheits- oder Ansteckungsverdächtiger angesehen werden” (https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-news-deutschland-aktuell-1.4828033).

Die Hannoversche Allgmeine fügt noch einen Hinweis des Gerichts hinzu:

“Die Freiheit von unter Quarantäne Gestellten werde in erheblichem Maße beschränkt. Es sei aber möglich, durch Rechtsverordnungen Risikogebiete auszuweisen, die die Verhängung einer Quarantäne rechtfertigten. Alternativ könne der Staat Menschen, die aus dem Ausland einreisen, verpflichten, sich unverzüglich bei den jeweils zuständigen Infektionsschutzbehörden zu melden. Diese könnten dann – etwa durch Befragungen und/oder Tests – Maßnahmen ergreifen” (https://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Niedersachsen-Oberverwaltungsgericht-kippt-Quarantaenepflicht-fuer-Einreisende).

Noch ein Link: https://www.tagesschau.de/inland/quarantaenepflicht-corona-101.html .

So muss ein Rechtsstaat agieren: Das Gericht fordert in dieser Aussage, dass die Gesundheitsämter erst Befragungen und vielleicht Tests bei den Rückkehrern vornehmen, um nach deren Ergebnis dann Maßnahmen zu verhängen. Natürlich darf man mich in Quarantäne stecken, wenn eine Infizierung nachgewiesen ist – aber nicht pauschal jeden Rückkehrer als potentiellen Infizierten darstellen. Hieran wird deutlich, dass der Staat mit dieser Verordnung bewusst seine Kompetenzen überschritten und die Rechtsstaatlichkeit außer Acht gelassen hat.

Deutlich machen möchten wir aber auch, dass wenn ich als Rückkehrer Fieber und trockenen Husten habe, ich mich selbstverständlich selbstständig in Quarantäne begebe und das Gesundheitsamt darüber verständige! So wie jeder es auch in Deutschland halten sollte!

Unserer Auffassung nach handelt es sich hierbei um ein bundesweit gültiges Grundsatzurteil, da Rechtsmittel (Anrufung des Bundesverwaltungsgerichts) nicht zugelassen sind. Zumindest löst dieses Urteil eine unklare Rechtslage aus, auf die alle anderen Länder unverzüglich reagieren müssen(!). Sie können sich unserer Auffassung nach auf diese unklare Rechtslage berufen. Außerdem wird  keine Landesregierung gegen ein Urteil eines Oberverwaltungsgericht argumentieren – jedenfalls nicht in dieser Sache. Zudem handelt es sich bei der niedersächsischen Verordnung um eine Musterverordnung, die Bund und Länder gemeinsam verfasst haben.

Was bedeutet dieses Urteil nun für die Ferienhausurlauber, die gerne an die nordholländische Küste fahren?

Gute Fahrt und gute Erholung!

Denn ganz Nordholland ist alles andere als ein RIsikogebiet – unsere täglichen Zahlen des RIVM (Gesundheitsministerium der Niederlande) weisen das auch nach.

Ministerpräsident Laschet zieht für NRW die Konsequenzen aus dem Urteil und kündigt an, dass er alsbald die Quarantäneregelung aussetzen will (https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/laschet-quarantaene-lockerung-ausland-100.html). Erstaunlich ist allerdings was er noch gesagt haben soll: “Diese Regelung sei niemandem erklärbar, so Laschet weiter. Wenn jemand aus einem gefährdeten Landkreis in ein Land mit deutlich weniger Infektionen reise und nach seiner Rückkehr 14 Tage in Quarantäne soll: Das sei lebensfremd.”

Da fragt sich doch derjenige, der aufgrund dieser Regelung nicht in seinen geplanten Urlaub nach Nordholland gefahren ist, ob unsere Politiker noch auf demselben Planeten leben wie wir. Diese Aussage offenbart, wie willfährig wir alle Beschränkungen über uns haben ergehen lassen. Es würde mir persönlich reichen, wenn sich die Politiker die Bedeutung des Wortes “Differenziertheit” merken würden. Alle die, die vorschnell storniert haben, sind nun die Leidtragenden dieser oberflächlichen Politik.

Das Urteil des OVG Niedersachsen sowie die Ankündigung des Herrn Laschet reichen allemal aus, um auch als Einwohner von NRW die Urlaubsreise nach Nordholland antreten zu können.

Nordrhein-Westfalen setzt die Quarantäneregelung zum 15.05.2020 aus (https://www.fr.de/panorama/coronavirus-corona-krise-deutschland-infektionen-massnahmen-lockerungen-reproduktionszahl-zr-13762762.html) (https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/quarantaene-regel-rueckkehrer-abschaffung-100.html). Ein Stück Fremdschämen geht zuende…

Der 13. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat mit Beschluss vom 11. Mai 2020 (13 MN 143/20) § 5 der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona Virus vom 8. Mai 2020, der aus dem Ausland
Einreisende grundsätzlich einer Quarantänepflicht unterwirft, einstweilig außer
Vollzug gesetzt
(zur Erläuterung sei hier noch angefügt, dass alle Bundesländer dieselbe Musterverordnung hatten und nur kleine Passagen in einigen Ländern verändert wurden / redaktionelle Anmerkung)

In ihrer Begründung sagen die Richter u. a. Folgendes: “
Es fehle bereits an der erforderlichen Ermächtigungsgrundlage für den Erlass einer derartigen Vorschrift”. Dieser Satz ist eine schallende Ohrfeige für unsere Politiker, die wieder einmal alle rechtlichen Vorgaben unserer Gesetzgebung bewusst außer Acht gelassen haben, um ihre Bürger wie kleine Kinder zu gängeln und ihnen einfach mal so ihre Grundrechte nach Gutdünken entziehen (https://oberverwaltungsgericht.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/13-senat-setzt-grundsatzliche-quarantanepflicht-fur-aus-dem-ausland-einreisende-ausser-vollzug-188236.html). Dieser Vorgang zeigt uns, dass wir kritisch bleiben müssen und nicht jede Verordnung ohne Fragen hinnehmen sollten. Dass wir mit unserem Standpunkt von Anfang an Recht hatten, befriedigt uns in keinster Weise. Wir schämen uns für diese Denk- und Arbeitsweise deutscher Politiker, die sich nicht an Recht und Gesetz halten. Ganz besonders für die Politiker, die in verschiedenen Bundesländern die Einreiseverordnung nicht sofort ausgesetzt haben. Gesetze und Verordnungen werden erst dann gut, wenn Richter(!) sie bestätigen!

Nur eine Bitte: Achten Sie auf alle(!) Hygieneregeln – in Ihrem und in unser aller Interesse!

Am 18.04.2020 berichtet die niederländische Zeitung “De Telegraaf” von einem Stau in Roermond an der Grenze zu Deutschland (https://www.telegraaf.nl/nieuws/2079634598/duitsers-slaan-advies-in-de-wind-lange-files-bij-grenscontroles-roermond).

Wir übersetzen Ihnen einmal den Text ins Deutsche:

“Deutsche schlagen Ratschläge in den Wind, lange Staus bei Grenzkontrollen in Roermond”

Der Grenzschutzbeamte kann ihnen nicht die Einreise in die Niederlande verbieten und ihnen höchstens davon abraten. Viele Deutsche sagten, sie hätten eine E-Mail von einem Hafenmeister eines Yachthafens in Roermond erhalten. Sie sollten ihr Boot zu Wasser lassen oder an ihrem Boot arbeiten. Andere Deutsche sagten auch, sie seien auf dem Weg zu Einkaufszentren.

In Zentral-Limburg gibt es mehr als zehn Yachthäfen mit Tausenden von Booten. Einige Häfen haben deutsche Bootsbesitzer per E-Mail über die hier geltenden Maßnahmen informiert. Manchmal wurde in dieser E-Mail auch darum gebeten, im Voraus einen Termin zu vereinbaren, wann das Boot zu Wasser gelassen werden soll. Den Hafenmeistern zufolge liegt die Initiative für dieses Abkommen jedoch nicht bei ihnen, sondern bei den Deutschen.

Ein Gesetzeshüter aus der Provinz an der Grenze sagte, dass in einer Stunde bereits sechzig Deutsche durchgefahren seien und argumentierten, sie wollten ihr Boot zu Wasser lassen. Viele Deutsche sagten, dass in ihrem Land am Montag viele Dinge wieder geöffnet werden. Sie seien davon ausgegangen, dass es in den Niederlanden nicht anders sei. Traditionell überqueren viele Deutsche sonntags und teilweise samstags die Grenze in Zentral-Limburg, weil die Geschäfte dann bei ihnen geschlossen sind.

In Vlodrop gab es am Samstagmorgen keine Kontrolle des Grenzschutzes an der Grenze, so dass die Deutschen ungestört durch die Stadt fuhren. Insbesondere die Parkplätze benachbarter Gartencenter waren voller Autos mit weißen Nummernschildern.

Laut einem Sprecher des Marechaussees (Grenzschutz) herrscht an der Grenze im Allgemeinen eine „geringe Verkehrsintensität“, obwohl in Roermond mehr los ist als sonst. Der Sprecher betont, dass es kein offizielles Einreiseverbot gibt und der Grenzschutz Personen lediglich um Rückkehr bitten kann. Ihm zufolge wird dies in der Hälfte der Fälle befolgt.”

Ergo: Ich kann jederzeit in die Niederlande einreisen und niemand wird mich daran hindern! Fahrt doch einfach einmal für einen Tag an die Küste und probiert es aus!!!

Dass die niederländischen Gemeinden sich auch jetzt über einen Besuch von deutschen Gästen freuen, können Sie folgender Seite entnehmen: https://www.schagen.nl/deutsch/

Am 23.05.2020 wurden Bilder in deutschen Medien veröffentlicht, die einen vollen Badestrand mit ausuferndem Verhalten hinsichtlich der Abstandsregelungen zeigen (https://www.rtl.de/cms/langes-corona-wochenende-deutsche-urlauber-tummeln-sich-an-hollands-straenden-4546462.html). Allerdings zeigt dieses Bild bei RTL den Strand in Scheveningen. Scheveningen liegt direkt in Den Haag, einer Stadt mit über 500.000 Einwohner. Auch in den niederländischen Medien wird dieser Abschnitt gezeigt (https://www.rtl.de/cms/langes-corona-wochenende-deutsche-urlauber-tummeln-sich-an-hollands-straenden-4546462.html) und darüber berichtet. Wer in Corona-Zeiten  einen Strand mit Boulevard und 500.000 Menschen im Rücken aufsucht, dem muss man nun wirklich den Puls fühlen. Allerdings wäre ein Bild in der Vogelperspektive ehrlicher, anstatt ein Bild in die Ferne, wo sich der Blickwinkel verjüngt und es so aussieht als stehen alle auf einem Haufen. Dieser Strandabschnitt liegt in der Mitte der Niederlande. Unsere Ferienregion ist Nordholland, in der es bis zu 100m breite Strände gibt. Bislang war noch kein einziger Strand in Nordholland wegen Corona gesperrt. Wenn man hier an einem Strandabschnitt zwei Minuten nach rechts oder links geht, ist man völlig alleine – selbst in der Hochsaison! Worauf wir hinauswollen, ist die Differenzierung. Schauen Sie genau nach, wo diese Strandabschnitte sein sollen, von denen in dieser Form berichtet wird und wo will ich meinen Urlaub verbringen? Wie verhält es sich dort?

Die Aussage, dass es Gemeinden gibt, die zum Fernbleiben deutscher Touristen in Küstenregionen aufrufen, halten wir für populistisch und nicht nachvollziehbar. Uns ist keine solche Region derzeit bekannt. Lassen Sie sich nicht an der Nase herumführen! Schauen Sie genau hin und überprüfen Sie solche Meldungen! Wir helfen Ihnen gerne bei derartigen Fragen. Wir liefern Ihnen auch die Quellen der wahren Meldungen…

 

Am 15.04.2020 hat die Bundesregierung neue Maßnahmen beschlossen, die den Umgang mit Covid-19 regeln. Hierzu gehört auch der Reiseverkehr. Bürger aus Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz dürfen zu touristischen Zwecken nicht in unser Land einreisen. Gleiches gilt für Nicht-EU-Bürger.

Allerdings dürfen Deutsche sehr wohl in die Niederlande ausreisen. An dem Beispiel von NRW können wir uns einmal die “CoronaEinreiseVO” (https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-04-09_coronaeinreisevo_nrw_mit_begruendung.pdf) ansehen. Sie wurde am 09.04. erlassen und besagt, dass derjenige, der länger als 72 Stunden in den Niederlanden war und wieder nach Deutschland einreist, eine freiwillige 14-tägige Quarantäne einhalten muss. Hierzu soll er sich beim jeweiligen Gesundheitsamt seiner Heimatstadt melden. Derjenige, der sich allerdings nach seiner Rückkehr auf Covid-19 testen lässt und negativ ist, muss nicht in die Quarantäne. Nun besagt die Verordnung aber auch, dass sie am 19.04.2020 wieder außer Kraft tritt. Damit wollte man offensichtlich den Osterreiseverkehr verhindern . Am 16.04.2020 wurde die Corona-Schutz-Verordnung (CoronaSchVO) neugefasst (https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-04-16_verordnung_zur_aenderung_von_rvoen.pdf). Im Artikel 3 heißt es, dass der 19.04.2020 als Ablaufdatum der Verordnung durch den 03.05.2020 ersetzt wird. Somit müssen für eine Sanktionierung folgende Dinge praktisch erfüllt werden:

1. Ich muss vor der Grenze von einer Streife der Bundespolizei angehalten werden. Ferner müssen meine Personalien notiert und ein Bericht der Beamten gefertigt werden. Ob dieser Bericht an das Gesundheitsamt meiner Heimatstadt geschickt werden würde ist recht unwahrscheinlich, da noch kein Verstoß vorliegt. Es könnte ja sein, dass ich innerhalb von 72 Stunden wieder in die Bundesrepublik einreise. Erst wenn ich wieder einreise und ein zweites Mal kontrolliert werden würde, wäre das möglich.

2. Dass die Polizeibeamten der Bundespolizei die Arbeit von Gesundheitsämtern in der gesamten Republik übernehmen, wo sie mit der Vielzahl der europäischen Kriminellen sicherlich gehaltvollere Arbeit leisten müssen und auch wollen, könnte man bezweifeln.

3. Ereilen mich jedoch diese beiden Unwahrscheinlichkeiten, müssen halt diejenigen im Auto einen Antikörpertest  vornehmen, die im Nachgang keinen Urlaub mehr von ihrem Arbeitgeber haben und darlegen, dass sie nicht infiziert sind. Rufen Sie schon heute bei Ihrem Gesundheitsamt an und fragen Sie nach!!!

4. Also: Die CoronaEinreiseVO muss verlängert werden. Ich muss 2x angehalten und kontrolliert werden. Die Beamten müssen mir beweisen, wann ich ein- und wann ich ausgereist bin. Schlussendlich kann ich noch versuchen, mich mit einem Antikörpertest der Quarantäne zu entziehen.

Der ungeübte Leser in rechtlichen Fragen könnte glauben, dass hier eine Anleitung zum Verstoß einer Ordnungswidrigkeit dargeboten wird. Dem ist natürlich nicht so. Es werden hier lediglich ein paar Dinge für diejenigen Bürger dargelegt, die sich rücksichtsvoll und empathisch mit dem Coronavirus auseinandersetzen, jedem Menschen nicht näher als 1,5 Meter kommen und einfach nur ein bisschen an den 100 Meter breiten Strand (ohne Boulevard) gehen, oder Fahrradfahren, oder einfach nur auf der Terrasse ein Buch lesen möchten. Mehr nicht!

Noch ganz wichtig:

Ich kann jederzeit(!) wieder in die Bundesrepublik einreisen – auch daran wird mich niemand hindern. Sollte eigentlich auch jedem klar sein, wenn über 220.000 Deutsche aus der ganzen Welt zurückgeholt werden, die teilweise mit dem Coronavirus infiziert waren.

Der 13. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat mit Beschluss vom 11. Mai 2020 (13 MN 143/20) § 5 der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona Virus vom 8. Mai 2020, der aus dem Ausland
Einreisende grundsätzlich einer Quarantänepflicht unterwirft, einstweilig außer
Vollzug gesetzt
(zur Erläuterung sei hier noch angefügt, dass alle Bundesländer dieselbe Musterverordnung hatten und nur kleine Passagen in einigen Ländern verändert wurden / redaktionelle Anmerkung)

In ihrer Begründung sagen die Richter u. a. Folgendes: “
Es fehle bereits an der erforderlichen Ermächtigungsgrundlage für den Erlass einer derartigen Vorschrift”. Dieser Satz ist eine schallende Ohrfeige für unsere Politiker, die wieder einmal alle rechtlichen Vorgaben unserer Gesetzgebung bewusst außer Acht gelassen haben, um ihre Bürger wie kleine Kinder zu gängeln und ihnen einfach mal so ihre Grundrechte nach Gutdünken entziehen (https://oberverwaltungsgericht.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/13-senat-setzt-grundsatzliche-quarantanepflicht-fur-aus-dem-ausland-einreisende-ausser-vollzug-188236.html). Dieser Vorgang zeigt uns, dass wir kritisch bleiben müssen und nicht jede Verordnung ohne Fragen hinnehmen sollten. Dass wir mit unserem Standpunkt von Anfang an Recht hatten, befriedigt uns in keinster Weise. Wir schämen uns für diese Denk- und Arbeitsweise deutscher Politiker, die sich nicht an Recht und Gesetz halten. Ganz besonders für die Politiker, die in verschiedenen Bundesländern die Einreiseverordnung nicht sofort ausgesetzt haben. Gesetze und Verordnungen werden erst dann gut, wenn Richter(!) sie bestätigen!

Es ist einfach unglaublich, dass die deutschen Medien die Unwahrheit verbreiten, dass Auslandsreisen verboten sind. In den Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes vom 29.04.2020 steht unter “Aktuelles” wortwörtlich: ” Zwischen den Niederlanden und Deutschland finden derzeit keine Grenzkontrollen statt. Jedoch sind bei der Rückreise nach Deutschland die Quarantäne-Regelungen der Bundesländer zu beachten” (https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/niederlandesicherheit/211084).  Das bedeutet also, dass niemand die 72-Stunden-Regelung überwacht. Man soll sich selbst in Quarantäne begeben.

Ebenso wird in den Medien kolportiert, dass aufgrund der Reisewarnung jeder seine Reise stornieren kann und das Recht auf Erstattung der vollen Mietsumme hat. In Bezug auf  Pauschalreisen mag das richtig sein. In Bezug auf die Anmietung eines privaten Ferienhauses ist das allerdings nicht richtig. Ein solcher Mietvertrag ist mit einem Wohnungsmietvertrag gleichzusetzen, der dementsprechend auch nicht einfach wegen einer Reisewarnung storniert werden kann. Es gelten hierbei die vertraglichen Vereinbarungen, die auch von beiden Seiten unterzeichnet wurden. Wir empfehlen Ihnen vor Stornierung unseres Ferienhauses ein Telefonat mit uns zu führen oder eine Rechtsberatung bei einem Fachanwalt in Anspruch zu nehmen. Dies nicht, um einen Rechtsstreit vorzubereiten, sondern um einfach auf der sicheren Seite zu sein.

Laut einem Bericht der Tageszeitung “Welt” planen Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg ab dem 11.05.2020 in ihren Ländern wieder die Vermietung von Ferienhäusern, Ferienwohnungen und Hotels zuzulassen. Eine Argumentation, deutsche Ferienhausgäste in den Niederlanden von einer Reise abzuhalten, wäre damit wohl hinfällig (https://www.welt.de/politik/deutschland/article207613091/Corona-Krise-Niedersachsen-NRW-und-BaWue-wollen-Tourismus-hochfahren.html). Auch die Seite der Landesregierung NRW weist darauf hin: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/baden-wuerttemberg-niedersachen-und-nordrhein-westfalen-stellen-drei-phasen-konzept

Alle Strandlokale sind ab 1. Juni wieder komplett geöffnet (zunächst für maximal 30 Gäste/Reservierungen sind angeraten) und die Strandkabinen wurden am 17.05.2020 auch wieder aufgebaut. Ab 1. Juni können unsere Gäste ihre Strandkabinen benutzen (Anfang Juni bis Mitte September).

Wir haben in Zeiten von Corona unsere Stornierungsbedingungen angepasst. Unsere Gäste, die Ihren Mietvertrag ab dem 01.06.2020 abgeschlossen haben, können bis zu sechs Wochen vor Anreise kostenlos stornieren. Sollten die Niederlande oder Deutschland die Grenze schließen, werden wir 100 Prozent zurückzahlen. Sollten Sie nach der 6-Wochen-Frist stornieren, werden wir uns um einen Nachmieter kümmern. Wenn uns das gelingt, erhalten Sie ebenfalls 100 Prozent zurück. Für alle Stornierungen gilt, dass wir die Endreinigung, Kurtaxe, Fahrradmiete und natürlich die Kaution in voller Höhe zurückzahlen.

Neue Ausstattung

Aufgrund der neuen Angebote wie Netflix, Disney plus und Amazon Prime Video war es erforderlich geworden, den Fernseher im Haus Sonnenschein auszuwechseln. Wie auch im Haus Weitblick haben wir uns für einen QLED-TV von Samsung entschieden. Für die Größe von 55 Zoll musste das an der Wand angebrachte Board ebenso weichen wie der Spielfilm-Server und der Blue-Ray-Player. Durch die neuen Fernsehangebote sind diese Dinge u. E. nach auch entbehrlich. Zur Erhöhung der Sicherheit haben wir den Fernseher auch gleich an der Wand anbringen lassen. So kann man auch mal vom Esstisch aus die Nachrichten sehen.

Wir hoffen, dass Ihnen diese Neuerung ebenso gefällt wie uns.

Newsletter

Wir möchten uns bei allen unseren Kunden für das Vertrauen bedanken, unserem Newsletter die Treue zu halten. Ihre netten Rückmeldungen freuen uns immer wieder und bestärken uns darin, Ihnen weiterhin einmal jährlich die Neuheiten in unseren Häusern darzustellen.
Als Dankeschön haben wir dieses Jahr auch wieder einen Zeitraum von vier Wochen mit einem zwanzigprozentigen Rabatt versehen, den ausschließlich unsere treuen Bezieher des Newsletters erhalten.

Die neue Terrassenüberdachung

Nach langer Planung begann im August 2019 endlich der Aufbau der Terrassenüberdachung sowie der Austausch der Giebelverkleidung und der beiden Fenster an der Terrassenseite am Haus Sonnenschein. Die Planung der Firma de Waard aus Waarland sah vier Tage vor, die auch exakt eingehalten wurde. Nachdem zuerst die Giebelwand aus Holz in eine aus Kunststoff verwandelt wurde, gehören nun auch endlich die Holzfenster im Elternschlafzimmer der Vergangenheit an. Problem war hier, dass die Fenster nach außen aufgingen und nur mit viel Mühe gereinigt werden konnten. Jetzt gehen sie nach innen auf und verfügen über ein eingebautes Mückengitter sowie ein Verdunkelungsplissè.

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Ausstattung von Haus Weitblick

Die bisherigen Gäste unseres Ferienhauses Sonnenschein sind es gewohnt, dass Sie 6 Erwachsenen-Fahrräder, ein Chariot für 2 Kinder und zwei Kinderräder vorfinden. Des Weiteren eine Strandkabine, die von Mitte Mai bis Mitte September von der jeweiligen Gastfamilie alleine genutzt werden kann. Ebenso gehört ein Netflix-Account, Spotify Premium, Sky mit Bundesliga und Champions-League, eine Bose-Box, ein zweiter UHD-TV mit deutschen HD-Sendern und ein Tablet zur Bedienung dazu.

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Vorläufiges Ende der Renovierungsarbeiten – das Haus ist fast fertig… /Stand: 26.07.2019

Es war eine anstrengende Zeit, in der Termine von Handwerkern nicht eingehalten, Materialien nicht rechtzeitig geliefert und die eigene Belastungsgrenze doch hin und wieder überschritten wurde.

Doch nun ist alles vergessen…

Das Haus ist wirklich gelungen und keine Kopie des ersten Hauses geworden. Es ist ein völlig anderer Stil, der aus unserer Sicht recht hübsch anzusehen ist.

Fangen wir mal mit den Beschreibungen an:

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Fortsetzung der Renovierungsarbeiten / Stand: 10.06.2019

Viele helfende Hände sorgen nun dafür, dass sich das Ende der Arbeiten nähert, die durch “fremde” Hände erfolgen. Da alle Räume im Obergeschoss neu verputzt werden sollten,  mussten die Seitenwände und die Decke mit Gipskarton-Platten versehen werden. Hierdurch verzögerte sich der Fortschritt erneut, da die Abstimmung der Gewerke untereinander recht mühselig war. Der Eine konnte nicht ohne den Anderen. In dieser Woche werden dennoch der Fliesenleger, der Verputzer, der Zimmermann und der Installateur Ihre Arbeiten beenden. Durch unseren Verwalter werden gerade die Vorbereitungen für das Aufstellen der Gartenhütte vorgenommen. Die Grundfläche wurde ausgehoben und mit Sand gefüllt. Nun muss der Sand sich setzen. Erst danach können die Betonplatten und dann die Gartenhütte darauf aufgebaut werden. Die Hütte soll dann in zwei Wochen stehen. Danach werden noch die Terrassenfliesen mit Keramik neu gelegt.

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Fortgang der Renovierungsarbeiten / Stand 26.05.2019

In der letzten Woche haben sich für uns die Ereignisse überschlagen. Nach der langen Zeit der Renovierungsarbeiten ist irgendwann der Zeitpunkt, dass sich die einzelnen Gewerke der Fertigstellung nähern und man die Ergebnisse auch bestaunen kann. So sind die Fliesenarbeiten des Badezimmers im Erdgeschoss fast fertiggestellt. Lediglich die Nische im Duschbereich zum Abstellen von Pflegeprodukten sowie die Natursteine im Eingangs- und Fensterbereich müssen noch abschließend angebracht werden. Danach können die Sanitärartikel, Waschtisch und Halogenlampen abschließend folgen.

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Unser neues Haus…

Nach langer Zeit der Planung, geht die Umsetzung zur Renovierung unseres zweiten Hauses in die “heiße” Phase. Nach dem ersten Schreck von Undichtigkeiten im Erdgeschoss, wurde beschlossen, diesen komplett zu sanieren und eine neue Fußbodenheizung zu installieren. Man muss schon sagen, dass es gruselig aussieht, wenn ein Haus kernsaniert wird. Der komplette Estrich wurde bis zum Beton zerstört und abgefahren. Erst jetzt mit Verlegung der Bodenfliesen, kann man sich wieder vorstellen, dort einmal eine schöne Zeit zu verbringen. Im Erdgeschoss werden neben dem Boden noch die Küche erneuert, ein komplettes Badezimmer mit Regendusche installiert und ein neues Fenster eingebaut, Haus- und Zimmertüren erneuert, Wand- und Deckenputz aufgebracht, ein Internetanschluss mit 250/25 Mbit/s bestellt , Heizung mit Internetsteuerung versehen, ein 65″-TV aufgestellt sowie Möbel und Beleuchtung verändert.

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