Der Weg zum Ferienhaus – Teil 2: Wie alles begann …

Sie haben den ersten Teil verpasst? Sie finden ihn hier: Nordholland-Blog „Erster Teil“

Um uns als Familie ein wenig einordnen zu können, gebe ich ein paar Details aus unserem Leben weiter, obwohl meine Familie schon dagegen wettert …

Da ihr meinen Beruf nun kennt, solltet ihr natürlich auch Ilona’s erfahren. Sie war Kauffrau und leidenschaftliche Mutter. Ich habe es bis heute nicht begriffen, wie man es schaffen kann, arbeiten zu gehen, ein ganzes Haus zu wienern, vier sportlichen Männern den Hintern nachzutragen und sie auch noch zu versorgen . Ich vermute, dass sie von einem anderen Planeten kommt und in Wirklichkeit fünf Arme hat und auch nie schlafen muss. Ich bleibe auch bis heute und in Zukunft hartnäckig darin, sie irgendwann einmal mit den fünf Armen zu erwischen. Schon alleine, weil sie mich immer angemeckert hat, wenn ich meine einzige Aufgabe, den Rasen zu mähen, nicht immer geschafft habe – man(n) kann ja nicht an alles denken.

Nach meiner Ausbildung und einem siebenjährigen Intermezzo beim Bundesgrenzschutz, kamen wir zu dritt 1985 nach Dortmund, wo ich bei der Landespolizei anfing und Ilona wieder langsam zu arbeiten begann, weil Christian endlich das Kindergartenalter erreicht hatte.

So wohnten wir ab 1987 in einer Eigentumswohnung und 1998 im eigenen Haus, um allen auch gerecht zu werden – 1989 erweiterten nämlich Stefan und 1990 Andreas unsere Familie.

Unsere Freunde und Nachbarn blieben 1998 in der Eigentumswohnung und kauften sich in diesem Jahr ein Ferienhaus in Sint Maarten/Nordholland. Wir besuchten sie natürlich und verbrachten mit Ihnen ein schönes Wochenende. Schon die gemeinsamen Urlaube vorher mit unseren Kindern waren toll und erholsam. Wir lernten dieses Land zu lieben und verbrachten fast alle unsere Familienurlaube dort. Es lag anfangs sicher auch daran, dass die Kinder sich so wohl fühlten und wir die Nähe zu Deutschland bevorzugten, wenn mal etwas mit den Kindern sein sollte (wir waren in dieser Beziehung schon kleine Angsthasen). Hinzu kommt, dass man den eigenen Urlaub nur genießen kann, wenn die Kinder sich wohlfühlen. Später aber fühlten wir uns heimisch und die Liebe hierzu wuchs und wuchs. Bis 2005 uns ein Anruf unserer Freunde erreichte. Sie erzählten uns, dass in ihrer Nachbarschaft ein richtig schönes Ferienhaus zu verkaufen sei und wir es uns wenigstens einmal anschauen sollten. Während ich ein schönes Wochenende vor Augen hatte, war es im Nachhinein wohl doch so, dass Ilona darin etwas mehr sah. Warum, das werdet ihr gleich erfahren.

Wir fuhren also wieder einmal in das beschauliche und ca. eintausend Einwohner kleine Sint Maarten und besuchten unsere Freunde. Ich sollte noch die Information geben, dass Ilona in unserer Ehe eigentlich immer die Bremserin war, während ich tausend Ideen im Kopf hatte, wie wir unser Leben verbessern könnten. Sie fand meine Ideen eigentlich auch immer „ganz“ gut aber die Wenigsten davon hatten eine Überlebenschance. Ich weiß auch nicht warum …

Wie geht es weiter?
Morgen erfahren Sie im dritten Teil unserer Geschichte, wie wir beim „Nur mal gucken“ plötzlich Eigentümer eines Ferienhauses (Sonnenschein) wurden!

👉 Bis dahin: Stöbern Sie hier durch unser heutiges Herzensprojekt, das Haus Weitblick!

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